Urlaub in USA Alle Informationen die du vor einer Reise nach USA brauchst: Wetter, Gesetze, Unterkünfte, Essen, Regionen, Tipps & mehr!

1. Allgemeine Informationen

Länderflagge

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein wahres Land der Superlative: Sie erstrecken sich nicht nur über enorme Weiten, sondern bieten eine unglaubliche landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Viele Traumziele wie New York, der Gran Canyon oder Las Vegas gehören zu den USA und stehen bei Besuchern hoch im Kurs.

Zahlungsmittel - Der US Dollar


Wechselkurs

Wechselkurs

Der Wechselkurs unterliegt naturgemäß ständigen Schwankungen. Aktuell liegt er bei etwa 1 zu 1,20. Das heißt für einen Euro bekommt man etwa 1,20 US Dollar. Umgekehrt erhält man für einen US Dollar etwa 80 Euro-Cent.


Banknoten

Banknoten

Die Währung der Vereinigten Staaten ist der US-amerikanische Dollar, der auch von vielen anderen Ländern der Welt als inoffizielles Zahlungsmittel akzeptiert wird. Der Dollarkurs unterlag in den letzten Jahren starken Schwankungen: Während die USA in den 90er und 2000er Jahren als teures Urlaubsland galten, sind sie inzwischen nicht mehr so unerschwinglich. Die Stückelung beträgt für die Banknoten ein, zwei, fünf, zehn, 20, 50, 100. Scheine, deren Wert darüber liegt, werden nicht mehr gedruckt, sind aber als legale Zahlungsmittel weiterhin im Umlauf. Die Münzen sind im Wert von einem, fünf, zehn, 25 und 50 Cent im Umlauf, es gibt aber auch ein-Dollar-Münzen.


Bezahlung

Bezahlung

Die Vereinigten Staaten sind das Land des Plastikgeldes. Man kann alles, und sei es nur eine Dose Cola, mit der Kreditkarte bezahlen. Natürlich macht es Sinn, Bargeld dabei zu haben, aber gerade größere Beträge kann man getrost im Hotelsafe lassen, da sie dort am sichersten untergebracht sind. Travelschecks sind nicht mehr üblich.


Mit der Kreditkarte / EC-Karte in den USA

Mit der Kreditkarte / EC-Karte in den USA

Bei der Zahlung mit Kreditkarte kann man nach dem PIN gefragt werden. Gebühren fallen bei dem Einsatz des Plastikgeldes an – es wird nicht nur ein Auslandszuschlag erhoben, sondern auch die Umrechnung von Dollar in Euro wird in Rechnung gestellt.


Geldautomaten

Geldautomaten

Mit der EC-Karte kann man in den USA an den Geldautomaten (ATM) Bargeld abheben. Pro Nutzung werden allerdings Gebühren fällig, die zwischen fünf bis zehn Euro liegen können. Meist bemerkt man die Höhe der Gebühren erst auf dem Auszug, da die Geldautomaten sie nicht unbedingt anzeigen. Daher sollte man es vermeiden, mehrmals kleine Summen abzuheben. Man kann aber auch Bargeld mit der Kreditkarte ziehen, was in den USA die gängigere Methode ist. Auch dabei können allerdings zum Teil horrende Gebühren anfallen, die vom jeweiligen Geldinstitut abhängig sind. Immer sollte man allerdings seine PIN schützen und darauf achten, sowohl den gesamten Betrag zu entnehmen als auch die Karte aus dem Automaten wieder zu entfernen.


Lebenshaltungskosten im Urlaub in den USA

Eintrittsgelder können in den USA teuer werden und die Reisekasse belasten, während Lebensmittel, je nach Qualität und Anspruch, relativ günstig zu haben sind. Will man einmal am Tag in einem Restaurant der Mittelklasse essen gehen und vielleicht in einer Bar noch etwas trinken gehen, sollte man etwa 50 Dollar pro Kopf und Tag einplanen – wenn man Besichtigungen machen möchte, können die Tickets gerade bei den sehr beliebten Sehenswürdigkeiten die Urlaubskasse schnell schrumpfen lassen. Hier sollte man unter Umständen Tickets im Voraus online buchen, um Geld zu sparen.

Hello USA - Hallo USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika waren bis 1776 Kolonie Großbritanniens, Teil des Empires und damit war die Amtssprache in den Kolonien, die die Keimzelle für die USA waren, selbstverständlich Englisch. Das amerikanische Englisch weist einige Unterschiede zur britischen Variante auf, aber Verständigungsprobleme gibt es deswegen normalerweise nicht. Gerade in den südlichen Landesteilen wird Spanisch mehr und mehr gesprochen und man kann sich unter Umständen damit gut verständigen. Das gilt besonders in den Bundesstaaten, die eine hohe Zuwanderung aus Mittelamerika zu verzeichnen haben. In einigen Bundesstaaten wie zum Beispiel Pennsylvania gibt es deutsche Ansiedlungen der Amish People, die Deutsch sprechen und ihre Muttersprache sehr pflegen. In einigen Gebieten können auch Sprachen der First Nations gesprochen werden, aber normalerweise reicht es völlig, wenn man Englisch spricht – zur Not tut es eben die Zeichensprache.


Offizielle Amtssprache in den USA

Die Amtssprache in den USA ist Englisch. Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien vor über 200 Jahren haben sich die beiden Varianten der modernen lingua franca auseinanderentwickelt und es gibt einige Unterschiede im Vokabular, der Aussprache und der Grammatik. Der amerikanische Slang kann manchmal zu Verständigungsproblemen führen und je nach Region sind die Dialekte recht stark ausgeprägt, sodass das breite Amerikanisch von Texas zum Beispiel schwer zu verstehen ist und man ein paar Tage braucht, bis man sich eingehört hat.


Die 30 wichtigsten Wörter auf Englisch.

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DeutschEnglisch
HalloHello
Guten TagHello
Auf WiedersehenGoodbye
Jayes
Neinno
DankeThank you
Bitte!No problem, sure
Prost!Cheers!
EntschuldigungExcuse me!
Hilfe!Help!
Toilettebathroom
Ich heiße ...My name is ...
Ich hätte gerne ...I`d like ...
Was kostet ...?What does ... cost?
Zahlen bitte!I`d like to pay, the check please
Ich spreche kein Englisch.I don`t speak English.
EingangEntrance
AusgangExit
DeutschEnglisch
einsone
zweitwo
dreithree
vierfour
fünffive
sechssix
siebenseven
achteight
neunnine
zehnten
MontagMonday
DienstagTuesday
MittwochWednesday
DonnerstagThursday
FreitagFriday
SamstagSaturday
SonntagSunday

Das Christentum in den Vereinigten Staaten

Das Christentum in den Vereinigten Staaten

"In God we trust" ist einer der Wahlsprüche der Vereinigten Staaten und diese Einstellung bemerkt man oftmals im Selbstverständnis der USA. Schließlich sind die United States die "city upon the hill", das neue Jerusalem also, und ein Vorbild für den Rest der Welt. Gleichzeitig herrscht in den Vereinigten Staaten aber auch religiöse Toleranz, sodass sich viele Sekten und Splittergruppen sowie alle Weltreligionen ansiedeln konnten. Den religiösen Ursprung der Nation durch die Pilgerväter der Mayflower im 17. Jahrhundert bemerkt man aber heute besonders im sogenannten Bible Belt und in der generell sehr religiösen Einstellung der meisten Amerikaner, die dem Christentum angehören. Sowohl protestantische als auch katholische Kirchen finden sich im Land; daneben gibt es Moscheen und Synagogen, aber auch Tempel aller Arten von Glaubensrichtungen.

Amerikanische Politik gleich Weltpolitik?

Die Politik der Vereinigten Staaten ist meist auch Weltpolitik. Auch wenn die USA aus 50 Bundesstaaten bestehen, die in einigen Bereichen autonom entscheiden können, gilt doch der Präsident der Vereinigten Staaten als einer der mächtigsten Politiker der Welt. Die Wahl des Präsidenten und die Vorwahlen erscheinen wie ein riesiger Politikjahrmarkt und sorgen auch in Deutschland oft für Schlagzeilen.


Zwei Parteien und Föderale Republik

Die US-amerikanische Politik wird von zwei Parteien dominiert: Die Democrats stehen den Republicans gegenüber in einer Föderalen Republik als Staatsform und in einem präsidialen System als Regierungsform gegenüber. Das Staatsoberhaupt ist zugleich auch Regierungschef. Politik kann in den Vereinigten Staaten eine heikle Sache sein, denn die konservativen Amerikaner stehen den Liberaleren in manchen Fragen sehr unversöhnlich gegenüber und die Declaration of Independence von 1776 als Gründungsdokument der USA wird zusammen mit der Bill of Rights von 1789 in sehr hohen Ehren gehalten. Diese beiden Schriftstücke haben das Selbstverständnis der USA massiv geprägt.

Besondere religiöse Feiertage in den USA

Der einzige "echte" nationale Feiertag religiöser Natur ist Christmas Day - der erste Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember. Andere religiöse Feiertage, wie beispielsweise Ostern werden nur in einzelnen Bundesstaaten begangen. So gilt der Karfreitag nur in 13 Staaten als Feiertag. Ob und wie dann die Öffnungszeiten von Geschäften oder Ämtern ausgestaltet werden, ist darüber hinaus von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden.


Nationale Feiertage in den Vereinigten Staaten

MonatTagFeiertag
Januar1.New Year’s Day - Neujahr
Dritter MontagMartin Luther King Day
FebruarDritter MontagWashington’s Birthday - eigentlich Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten
März-
April-
MaiLetzter MontagMemorial Day - Gedenktag der Kriegsgefallenen
Juni-
Juli4.Independence Day - Amerikanischer Unabhängigkeitstag
August-
SeptemberErster MontagLabor Day - Tag der Arbeit
OktoberZweiter MontagColumbus Day - außer in 16 Bundesstaaten
November11.Veterans Day - Gedenk- und Ehrentag für alle US-Kriegsveteranen
Vierter DonnerstagThanksgiving Day - Erntedankfest
Dezember-

Notfallnummern für einen Urlaub in den USA

Die schon viel besungene 911 lässt sich nicht nur gut merken, sondern ist schon fast Kulturgut geworden. Natürlich hofft man, dass man diese Nummer, unter der man die Polizei erreicht, nie benutzen muss, aber in der Aufregung einer Notlage sollte man sie ins Handy eingespeichert haben. Auch bei Displaysperre oder ohne Guthaben erhält man so Hilfe.


NotfallbereichNotfallnummer
Erste Hilfe/Notarzt911
Feuerwehr911
Polizei911 oder 0
Deutsche Botschaft(001) 202 298 4000 - Washington D.C.
Zentrale Notrufnummer des Auswärtigen Amts(0049) (0)30 18-17-2000
Zentraler Sperrnotruf für Kreditkarten (90% aller Finanzinstitute)

(0049) 116 116

(0049) (0)30 405040 50 - bessere Erreichbarkeit aus dem Ausland


Medizinische Notfälle

Auch medizinische Hilfe erhält man über die 911. Die anrufende Nummer wird normalerweise bei der Notrufzentrale angezeigt, sodass man auch einen Rückruf erhalten kann.


Polizei

Für die Polizei ruft man die 911 an. Sollte dies nicht möglich sein, kann man über den Operator eine Verbindung zur Polizei verlangen. Dazu wählt man die 0.


Banken

Geht die eigene Geldbörse verloren, ist der erste Griff zum Telefon, um alle relevanten Karten zu sperren. Um eine Mastercard vor unerwünschtem Zugriff zu bewahren, wählt man die 1-636-722-7111, für die VISA-Card 001-303-967-1096 und für die EC-Karte 01805 021 021. Die allgemeine Sperrhotline ist die 0049 116 116, die entweder die Sperrung direkt vornimmt oder an die entsprechende Stelle weiterleitet.

Zeitzone

Die Vereinigten Staaten mit ihrer enormen territorialen Ausdehnung verfügen über sechs Zeitzonen: Auf Hawaii gehen die Uhren nach der Hawaii Standard Time, die Yukon Time herrscht in Alaska, die anderen Staaten entlang der Pazifik-Küste haben die Pacific Time, die Staaten im Midwest verfügen über die Mountain Standard Time, die Central Standard Time herrscht im Inneren des riesigen Landes und die Glocken schlagen nach der Eastern Standard Time an der Ostküste.


Zeitverschiebung

Die Zeitverschiebung beträgt zwischen -6 Stunden an der Ostküste und -11 Stunden quasi am anderen Ende der Welt in Hawaii. In Alaska sind es -10 Stunden Zeitunterschied, in San Francisco -9, in der Mountain Standard Time muss man -8 Stunden von der Zeit in Deutschland abrechnen und in der Central Standard Time -7 Stunden.


Winter-Sommer-Zeit

Zwei Wochen bevor die Uhren in Deutschland auf die Winter- oder Sommerzeit umgestellt werden, stellen sich auch die Vereinigten Staaten auf die veränderten Lichtbedingungen ein. Alle Staaten machen diese Umstellung mit bis auf Arizona, sodass dieser Staat je nach Jahreszeit zu unterschiedlichen Zeitzonen gehört.

2. Das Wetter

Wetter

In den USA gibt es im Groben vier verschiedene Klimazonen, die aber durch verschiedene Mikroklimata ergänzt werden. Boreales, warmgemäßigtes, subtropisches und vereinzelt auch tropisches Klima prägen die abwechslungsreiche Landschaft, sorgen aber auch für gefährliche Wetterphänomene wie Blizzards, Hurricanes und Tornados.

Das Wetter in Washington D.C.

Die Hauptstadt Washington D.C. liegt in der borealen Zone und gestaltet sich gemäßigt. Die Winter sind nicht so kalt, aber es kann reichlich Schnee fallen. Der Frühling kommt zwischen März und April und bringt Regenschauer, aber auch die ersten warmen Sonnenstrahlen. Im Sommer kann das Klima in Washington je nach Wetterlage unangenehm schwül und heiß werden und Gewitter können sich über der Stadt entladen. Der Herbst kann noch wunderschöne und warme Tage bereithalten, die einen farbenfrohen Indian Summer über die Bäume zaubern, aber auch kalte und regnerische Tage können dabei sein. Das Klima in den anderen Landesteilen variiert teilweise sehr stark.


Klimatabelle USA (Washington D.C.)

 JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
temperaturen7°C
-1°C
8°C
-1°C
12°C
2°C
19°C
8°C
25°C
13°C
29°C
18°C
31°C
21°C
30°C
20°C
26°C
16°C
20°C
10°C
14°C
4°C
8°C
-1°C
Sonnenstunden5h6h7h7h8h10h9h8h7h6h5h4h
Niederschlag10d9d11d11d11d9d8d10d7d7d9d9d

Temperaturen

Tagsüber liegen die Temperatur in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar zwischen sieben und neun Grad, aber je nach Wetterlage kann viel Schnee fallen, der dann auch liegen bleibt. Selten sind die eisigen Tage, die man aus Chicago kennt, aber auch diese arktischen Kältewellen können die Hauptstadt erreichen. Im Frühling von März bis Mai klettert die Quecksilbersäule auf etwa zwanzig Grad, aber im Mai können durchaus schon sehr warme Tage dabei sein, die über 25 Grad aufweisen. Der Sommer zwischen Juni und August ist mit 30 Grad fast schon zu heiß für Besichtigungen, aber im September kühlt es dann wieder ab und der Herbst bringt Temperaturen zwischen 25 und 14 Grad zwischen September und November. Im Süden des Landes wird es im Sommer sehr heiß und Teile des Landes leiden dann unter Dürren, Hitzewellen und Waldbränden, während die Sommermonate die ideale Zeit ist, um die nördlichen Bundesstaaten der USA zu besuchen. Hier wird es im Winter richtig ungemütlich mit reichlich Schneefall und schneidend kalten Winden aus der Arktis.


Regen

Im Winter regnet es ungefähr eine Woche pro Monat, aber die Schauer sind meist eher kurz und danach kommt die Sonne wieder zum Vorschein. Auch im Frühling wird es nicht wesentlich trockener, aber mit Dauerregen ist eher selten zu rechnen. Im Sommer wird es langsam trockener, aber nun kann es zu starken Gewittern kommen, die sich über der Stadt entladen und für ein regelrechtes Wetterspektakel sorgen. Der Herbst ist die trockenste Jahreszeit in Washington mit sieben Regentagen pro Monat. Auch bei der Regenverteilung sind regionale Unterschiede an der Tagesordnung: Kalifornien leidet oft unter Dürren, während es an der Ostküste teilweise zu heftigen Regen- oder Schneefällen kommen kann, die nicht nur für ein Verkehrschaos, sondern auch Überschwemmungen sorgen können.


Jahreszeiten

Je nach Lage verfügen manche Städte in den USA über Jahreszeiten, die denen in Deutschland vergleichbar sind. Das gilt besonders für die Ostküste. Die südlichen Staaten wie Florida oder Texas sind besonders im Winter beliebte Destinationen, da man hier mit angenehmen Temperaturen rechnen kann. Insgesamt fallen die Jahreszeiten je nach Lage etwas anders aus als in Deutschland oder es gibt keine eindeutigen Differenzierungen und man spricht zum Beispiel im Südosten nur von der Hurricane Season, denn von Winter kann man bei den gewaltigen Tropenstürmen, die zwischen Juni und Oktober auftreten, beim besten Willen nicht sprechen.

Die beste Reisezeit in den USA

Je nach Reiseziel gibt es unterschiedliche Reisezeiten, die als die besten gelten. Die Ostküste ist im Herbst besonders schön mit dem prächtigen Farbenspiel des Indian Summers; nach Florida zieht es im Winter viele Sonnenhungrige, während Alaska im Sommer ein beliebtes Ziel für Naturfreunde ist. Kalifornien ist ein Ziel für den Frühling und den Herbst, auch wenn man gerade für die höher gelegenen Sehenswürdigkeiten wie den Yosemite Park immer einen Pullover im Gepäck haben sollte und auch in San Francisco kann Meeresluft für feucht-kalten Neben sorgen, der die Golden Gate Bridge malerisch einhüllt.

3. Reisebestimmungen, Versicherungen & Gesetze

Reisebestimmungen, Versicherungen & Gesetze

Die Einreise in die USA ist nach einem meist langen Flug ein weiterer Stressfaktor und der Ruf der Grenzkontrolle ist (meist zu recht) schlecht. Die Beamten nehmen ihren Job sehr ernst und fragen jeden Besucher nach dem Zweck der Reise, Aufenthaltsorte und anderen Informationen, aber man muss auch mit holprigen Englisch-Kenntnissen keine Bedenken haben – die Männer und Frauen versuchen, jeden Besucher zu verstehen.

Visum für die USA

Um in die Vereinigten Staaten einreisen zu können, benötigt man entweder ein gültiges Visum oder man nimmt am ESTA-Programm teil. Bei beiden Möglichkeiten kommt man um entsprechende Kontrollen und weitere auszufüllende Formulare im Flugzeug oder an Bord eines Schiffs nicht herum und man muss persönlich bei den Beamten vorstellig werden. Macht man mit einem Kreuzfahrtschiff in einem US-amerikanischen Hafen fest und will sich diesen Mühen nicht unterziehen, muss man an Bord bleiben. Der Pass wird aber trotzdem inspiziert

Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht mehr mit dem Reisepass der Eltern einreisen. Auch sie benötigen wie Kinder über 10 Jahre einen Kinderausweis mit Lichtbild. Dies gilt auch für die meisten anderen EU-Länder sowie für eine Reihe von Ländern außerhalb der EU.

Die aktuellesten Informationen, ob ein Visum nötig ist, sind beim Auswärtigen Amt unter USA - Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige zu finden.

Manche US-Bundestaaten verpflichten Touristen eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung (Esta oder Visum) permanent mit sich zu führen.


Visaarten

Die meisten Touristen verfügen über kein gültiges Visum für die Vereinigten Staaten, sondern nehmen am sogenannten Visa Waiver Programm teil. Bedingung dafür ist ein elektronischer Reisepass. Dazu kann man online einen Antrag auf Einreise stellen und diesen online bearbeiten und abschicken. Es wird eine Gebühr von unter 20 Dollar fällig (Kosten können sich ändern) und man erhält ein ESTA, mit dem man als Tourist in die USA einreisen kann. Im Flugzeug muss man zusätzlich ein Formular ausfüllen, das Fragen über den persönlichen Hintergrund und das mitgeführte Gepäck stellt. Ein ESTA sollte man spätestens drei Tage vor Einreise beantragen, auch wenn die Grenzbehörden sehr schnell und effizient arbeiten und man auch wenige Stunden nach Antragstellung problemlos einreisen kann.


Bedingungen

Für ein ESTA darf der Aufenthalt in den USA nicht länger als 90 Tage dauern und man darf während dieses Aufenthalts weder ein Beschäftigungsverhältnis aufnehmen noch studieren. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Die meisten europäischen Länder und einige andere nehmen am Visa Waiver Programm teil. Genauere Informationen erteilen das auswärtige Amt oder die US-amerikanischen Botschaft. Um einreisen zu können, muss man über einen biometrischen Reisepass verfügen, der mindestens noch ein halbes Jahr gültig ist. Für jede einreisende Person, egal welchen Alters, muss ein Antrag gestellt und die Gebühr entrichtet werden. Ein ESTA ist ein Jahr lang gültig und man kann mit dem gleichen Antrag wiederholt einreisen. Der Status kann allerdings von den Behörden geändert werden, sodass es sinnvoll ist, diesen vor der wiederholten Einreise online zu überprüfen.


Erwerbsmöglichkeiten

Ein ESTA beantragt man am einfachsten und unkompliziertesten online. Die entsprechende Seite der Behörde ist auch auf Deutsch verfügbar, sodass die Beantragung problemlos verläuft. Normalerweise kann man am gleichen Tag noch einreisen, aber man sollte spätestens drei Tage vor Einreise den Antrag stellen, da auch eine Gebühr in Höhe von unter 20 Dollar fällig wird, die per Kreditkarte beglichen wird und der Geldtransfer kann Zeit in Anspruch nehmen. Für Personen, die länger in den Vereinigten Staaten bleiben möchten oder für die die Bedingungen des ESTA nicht zutreffen, gibt es mehrere andere Visumsarten, die auf der Homepage der US-amerikanischen Botschaft einsehbar sind.

Abgesichert in den USA - Versicherungen im Urlaub

Die Sozial- und Krankenversicherungen in den Vereinigten Staaten haben in den letzten Jahren in Europa für Schlagzeilen gesorgt. Als Tourist ist man davon bedingt betroffen, denn hat man keine Reisekrankenversicherung abgeschlossen, müssen die teilweise horrenden Arztrechnungen sofort bar bezahlt werden, das die Urlaubskasse in manchen Fällen einfach nicht hergibt.


Krankenversicherung

Krankenversicherung

Auch wenn man zu Hause eine Krankenversicherung hat, sollte man für Reisen außerhalb der europäischen Union, wo die EHIC nicht gilt, eine Reisekrankenversicherung abschließen. Dabei sollte man das Kleingedruckte genau studieren: Vorlage in bar kann ebenso ungünstig sein wie ein Krankenrücktransport, nur wenn dieser medizinisch notwendig ist, denn bei einem Krankenhausaufenthalt fühlt man sich im Zweifelsfall doch zu Hause am besten aufgehoben. Auch die Abschlussbedingungen wie stillschweigende Verlängerung oder Kosten im ersten und in den Folgejahren sind Punkte, die man nicht außer Acht lassen sollte.


Versicherungen für Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Versicherungen für Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Das eigene Fahrzeug in die USA mitzunehmen, muss vorher gut durchdacht sein. Allein die Frachtkosten belaufen sich je nach Modell auf mindestens 1.500 Euro. Wird das Fahrzeug nach dem Urlaub wieder ausgeführt, also nur für eine kurze Zeit von weniger als ein Jahr eingeführt, muss es nicht die strengen Import-Vorschriften erfüllen. Umbauten am Auto kann zu einer Einfuhrverweigerung führen oder zur Aufforderung der Umrüstung des Autos. Weiterhin sind manche Fahrzeuge gar nicht zugelassen. Daher ist es ratsam sich vorher Informationen einzuholen, ob das eigene Fahrzeug eingeführt werden darf oder nicht. Zusätzlich wird empfohlen kein temporäres Kennzeichen sowie den Fahrzeugschein und den internationalen Zulassungsschein und eine Benutzervollmacht vom Halter mitzuführen.


Versicherungen für Mietfahrzeuge

Versicherungen für Mietfahrzeuge

Mietet man bei einem internationalen Anbieter einen Wagen in den USA, kann man normalerweise zusätzliche Versicherungen abschließen, die den Gesamtpreis natürlich verteuern, aber unter Umständen sehr sinnvoll sein können. Die sogenannte Mallorca-Police hat nur Gültigkeit innerhalb Europas und daher sind zusätzliche Versicherungen, die auch Personenschäden einschließen, eine wichtige Ergänzung. Will man ganz sicher gehen, wählt man die sogenannte SLI, die Personen- und Sachschäden bis zu einer Million Dollar abdecken. Diese Versicherung kostet etwas über zehn Dollar pro Tag und kann normalerweise auch noch bei der Übernahme des Wagens gebucht wurden.


Reiseversicherung

Reiseversicherung

Stellt man seinen Urlaub individuell zusammen, wird meist bei der Flugbuchung die Möglichkeit zur Gepäckversicherung angeboten. Transportiert man keine Wertsachen oder andere Dinge, die nicht ersetzbar sind, lohnt sich eine solche Versicherung für den Flug nicht: Gepäckstücke gehen nur ganz selten verloren und wenn der Fall doch eintreten sollte, leistet die Fluggesellschaft normalerweise Ersatz. Auch für Gepäckstücke, die mehrere Tage verspätet eintreffen, stellt die Fluggesellschaft Gutscheine aus, sodass man sich mit allem Nötigen versorgen kann. Aber generell gilt auch hier: Gepäckstücke und besonder Wertsachen sollte man nicht unbeaufsichtigt lassen und für Wertsachen, die offen in einem nicht verschlossenen Auto liegen, übernimmt keine Versicherung die Haftung.

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Wichtige Regeln und Verhaltensweisen für den USA-Urlaub

Die USA sind berühmt und berüchtigt für ihre verrückten Gesetze, die für viel Heiterkeit sorgen. Generell gilt aber, dass in den Vereinigten Staaten die Gesetze strikt befolgt werden und bei Zuwiderhandeln die Polizei recht unangenehm werden kann. Dementsprechend sollte man sich nach Möglichkeit nichts zu Schulden kommen lassen.


Verkehr

Verkehr

Generell gilt, dass man im Handschuhfach in den USA einen internationalen Führerschein haben sollte. Mit dem alten "Lappen" in blauer Pappausfertigung kommt man in den Vereinigten Staaten nicht sehr weit, da dieser meist nicht anerkannt wird. Vor der Reise sollte man also ein gültiges internationales Dokument ausstellen lassen. Wenn man den Wagen übernimmt, benötigt man eine Kreditkarte. Außerdem sollte man die entsprechenden Dokumente über Versicherungen im Wagen mitführen. Die Strafen bei Missachtung der Verkehrsregeln sind je nach Bundesstaat unterschiedlich geregelt, aber je nach Vergehen kann die Strafe sehr kostspielig sein und zum sofortigen Fahrverbot oder sogar Gefängnis-Aufenthalt führen.


Alkohol und Drogen

Alkohol und Drogen

Alkoholkonsum ist in den Vereinigten Staaten erst ab 21 Jahren erlaubt. An diese Regel sollte man sich auf jeden Fall halten, auch wenn sie unsinnig erscheint, denn die Strafen können auch hoch sein und sogar zu Gefängnisstrafen führen. Niemals sollte man auf die Idee kommen, einen 18-Jährigen auf ein Bier einzuladen, denn damit macht man sich strafbar. Kauft man eine Flasche Wein, wird sie in eine braune, blickdichte Tüte verpackt, denn Alkohol darf in der Öffentlichkeit nicht sichtbar sein.

Die Drogen-Politik in den USA ist harsch: Zwar wird Cannabis in den Staaten nach und nach legalisiert, aber die Mengen variieren von Staat zu Staat und harte Drogen führen in den USA zu sehr harten Strafen, die ebenfalls je nach Delikt und Staat abweichen.


Nacktheit

Nacktheit

Die USA sind, entgegen aller Erwartungen, ein sehr konservatives Land. Nacktheit ist verpönt und zu freizügige Kleidung wird oftmals mit einem Stirnrunzeln bedacht. Auch wenn man sich auf eigenem Grund und Boden befindet, kann man nicht unbedingt die Hüllen fallen lassen, wenn der Nachbar Einblick in Wohnung oder Garten hat, denn ruft dieser die Polizei, wird eine Strafe fällig. Zeigt man sich in der Öffentlichkeit hüllenlos, kann man dafür auch ins Gefängnis wandern. Für Nudisten gibt es aber ausgewiesene Strände, u.a. in Florida, oder Camping Plätze bzw. ganze Siedlungen.


Kulturschätze

Kulturschätze

Kulturschätze dürfen in die USA nicht eingeführt werden. Auch die Ausfuhr von Kulturschätzen kann problematisch werden, denn selbst wenn es sich bei dem Mitbringsel nur um harmlose kunsthandwerkliche Gegenstände handelt, können diese vom Zoll in Deutschland beschlagnahmt werden, wenn tierische Produkte wie Felle oder Knochen verarbeitet wurden, die in Deutschland unter Artenschutz stehen. Besondere Vorsicht sollte man also bei Gegenständen aus Walknochen, Elfenbein oder Fellen walten lassen und auf den Kauf im Zweifelsfall lieber verzichten. Beschädigt man ein Kulturgut in den USA, sind die Strafen horrend. Da es sich aber meist um Häuser oder sehr massive Gegenstände handelt, muss man viel Kraft aufwenden, sodass dieser Fall eigentlich nicht vorkommt.


Zoll

Zoll

Ausreise aus Deutschland - Einreise in die USA

  • Devisen
    • Können in unbegrenzter Höhe in die USA eingeführt werden. Müssen aber ab einem Beträge von 10.000 US Dollar bei der Einreise in die USA angemeldet werden.
    • Allerdings müssen nach dem deutschen Zollgesetz Barmittel ab 10.000 € bei der Ausreise beim deutschen Zoll angemeldet werden.
  • Kulturgüter
    • Sobald ein Kulturgut ein- oder ausgeführt werden soll, bedarf es einer Genehmigung der entsprechenden Stellen.
  • Schmuck
    • Bis zu einem Wert von 10.000 US Dollar kann persönlicher Schmuck eingeführt werden. Danach muss er deklariert werden.
    • Rohdiamanten müssen ein Kimberley-Zertifikat haben.
  • Waffen
    • Für die Ausfuhr von Feuerwaffen, auch deren Munition und Teile, ist eine Genehmigung erforderlich.
    • Die Einfuhr von Sport- und Jagdwaffen ist generell erlaubt, sie müssen allerdings wieder ausgeführt werden. Die Einfuhr von voll- oder halbautomatischen Waffen ist verboten.
  • Geschenkartikel / Gegenstände des persönlichen Gebrauchs
    • Pro Person können Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 100 € zollfrei eingeführt. Die Freimengen für Gegenstände des persönlichen Gebrauchs betragen 430 €.
  • Tabak
    • 200 Stück Zigaretten
    • 50 Stück Zigarren oder Zigarillos
    • 250g Zigaretten- oder Sishatabak
  • Getränke
    • 1 Liter Spirituosen
  • Medikamente
    • Beipackzettel und ärztliche Bescheinigung muss vorhanden

Personen unter 21 Jahren sind nicht zur Ein- oder Ausfuhr von Tabakwaren und Alkohol berechtigt.

Die Zollbestimmungen können sich jederzeit ändern.

Informationen zu den aktuellsten Zollvorschriften zur Ausfuhr aus Deutschland können beim deutschen Zoll eingeholt werden.

Die US-amerikanische Botschaft Berlin erteilt Auskunft über die aktuellen Einfuhrbestimmungen in die USA. Ebenso die U.S. Customs and Border Protection (nur auf englisch).


Ausreise aus der USA - Einreise nach Deutschland

  • Devisen
    • Können in unbegrenzter Höhe aus den USA ausgeführt werden. Geldbeträge über 10.000 US-Dollar müssen jedoch angemeldet werden.
    • Nach dem deutschen Zollgesetz sind Barmittel ab 10.000 € bei der Einreise beim deutschen Zoll meldepflichtig.
  • Kulturgüter
    • Sobald ein Kulturgut ein- oder ausgeführt werden soll, bedarf es einer Genehmigung der entsprechenden Stellen.
  • Schmuck
    • Die Einfuhr von in den USA erworbener Waren darf einen Gesamtwert von 430 € nicht übersteigen. Das gilt auch für Schmuck. Andernfalls muss er deklariert werden.
    • Rohdiamanten müssen ein Kimberley-Zertifikat haben.
  • Waffen
    • Für die Einfuhr ist eine Genehmigung erforderlich.
  • Geschenkartikel / Gegenstände des persönlichen Gebrauchs
    • Pro Person bis zu einem Gesamtwert von 430 € zollfrei
  • Feuerwerkskörper
    • Die Einfuhr nicht zugelassene Feuerwerkskörper ist strafbar.
  • Tabak
    • 200 Stück Zigaretten
    • 50 Stück Zigarren oder 100 Zigarillos
    • 200g Zigaretten- oder Sishatabak
    • 200g Pfeifentabak
  • Getränke
    • 2 Liter mit einem Alkoholgehalt bis 22 % Alkohol
    • 1 Liter mit einem Alkoholgehalt über 22 % Alkohol
    • 16 Liter Bier
    • 4 Liter Wein

Personen unter 18 Jahren sind nicht zur Ein- oder Ausfuhr von Tabakwaren und Alkohol berechtigt.

Die Zollbestimmungen können sich jederzeit ändern.

Die US-amerikanische Botschaft Berlin erteilt Auskunft über die aktuellen Ausfuhrbestimmungen aus den USA.

Allgemeine Informationen zu den aktuellsten Zollvorschriften zur Einfuhr nach Deutschland können beim deutschen Zoll eingeholt werden sowie die Reisefreimengen.


Diebstahl

Diebstahl

Diebstahl wird in den USA sehr hart bestraft, auch wenn dieser gewaltlos von statten gegangen ist. Die Abschreckung ist aber dadurch nur teilweise gegeben. Die Kriminalität besonders in den Großstädten hat aber insgesamt nachgelassen. Besonders New Yorks Ruf hat sich in den letzten 20 Jahren immens verbessert, aber es gibt immer noch bestimmte Gegenden in der Stadt, die man nach Einbruch der Dunkelheit besser meiden sollte. Dazu gehören unter anderem abgelegene Bereiche des Central Parks. Größere Geldbeträge gehören ohnehin in den Hotelsafe. Wird man bestohlen, sollte man sofort die Polizei (911) rufen, aber die Aufklärungsrate der Delikte variiert sehr stark.


Landesspezifische Gesetze und Verhaltensregeln

Landesspezifische Gesetze und Verhaltensregeln

Die Vereinigten Staaten sind das Land der verrückten Gesetze, die teilweise eine sehr lange Tradition haben oder in sehr speziellen Fällen erlassen wurden. Nur sehr selten werden sie zur Falle für Touristen, denn man kommt eher selten auf den Gedanken, Tiere aus Flugzeugen über Alaska abzuwerfen. Ernst nehmen sollte man allerdings das absolute Überholverbot von Schulbussen, die die Warnblinkanlage angeschaltet haben. Etwa 600 Dollar werden ansonsten als Strafe fällig. Nicht fest verschlossene Flaschen oder Dosen mit Alkohol dürfen nicht im Fahrgastraum des Autos transportiert werden, sondern gehören in den Kofferraum, damit der Fahrer die Flasche nicht erreichen kann.

Reisebestimmungen für Hunde und andere Tiere für die USA

Die Einfuhr von Katzen- oder Hundefellen ist verboten. Will man sein Haustier in die Vereinigten Staaten mitnehmen, ist das grundsätzlich möglich, aber aufwendig. Hintergrund ist die heimische Flora und Fauna zu schützen. Für Hunde gilt in den USA meist Leinenpflicht und je nach Bundesstaat dürfen die Tiere nicht in Hotels, Restaurants, staatliche Einrichtungen oder Nationalparks. Darüber sollte man sich vor der Reise informieren.

Wichtig ist ebenfalls sich vorher über die Wiedereinreisebestimmungen nach Deutschland zu informieren.

Einen guten Überblick über die Bestimmungen und Tipps für das Reisen mit Tieren gibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die U.S. Customs and Border Protection sowie die U.S. Department of Agriculture (beides nur auf englisch).


Einreisebestimmungen

Die Einreisebestimmungen für Tiere in die USA sind wie bereits oben erwähnt sehr streng. Nicht nur der Mensch sondern auch das Tier selbst stehen vor einer aufwendigen Prozedur. Eine Gesundheitsuntersuchung wird am Flughafen unternommen, die vom Eigentümer bezahlt werden muss. Werden Krankheiten festgestellt, wird das Tier entweder mit der nächsten Maschine zurück nach Deutschland geschickt oder eingeschläfert.


Impfungen

Hunde brauchen einen Impfpass, der auch auf Englisch ist und eine Tollwutimpfung, Katzen nur die Bescheinigung, dass sie nicht an ansteckenden Krankheiten leiden.

4. Unterkünfte

Unterkünfte

Die Vereinigten Staaten als Land der unbegrenzten Möglichkeiten bieten auch ein Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten, von denen einige sehr ausgefallen sind: Man kann im Wohnwagen übernachten, einen Leuchtturm mieten oder seine Nächte auf einem Boot verbringen. Selbstverständlich gibt es auch die etwas konventionelleren Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels oder Apartments.

Für jeden Geldbeutel eine Unterkunft

Hotels und Pensionen gibt es in fast jeder Stadt und Ansiedlung. Die Preise variieren sehr stark je nach Lage, Ausstattung und Reisezeit. Hotels aller Kategorien sind in den USA vertreten und es ist üblich, dass man in der Unterkunft auch ein Frühstück bekommt, was unter Umständen recht karg ausfallen kann. Auch über die Verpackungen und die dementsprechende Müllproduktion darf man sich keine weiteren Gedanken machen. In sogenannten Motels, die sich oft direkt an den Highways befinden, bekommt man oft ein Frühstück nur nach Zuzahlung.

Einen guten Überblick über die Hotels in den USA bieten folgende Anbieter:

Amerikanische Hostels, Roadtrip und freie Geister

Jugendherbergen sind trotz des berühmten YMCA eher Mangelware und man sollte seine Reise sehr sorgfältig planen, wenn man dort übernachten will. In den Ballungszentren findet man natürlich mehr Möglichkeiten, aber je nach Lage sind dort die Preise auch höher. Insgesamt treffen sich aber in den Hostels vorwiegend junge Leute, die aus allen Ländern der Erde kommen und einen Roadtrip durch die USA machen oder aber mit dem Greyhound und Amtrak durchs Land reisen – interessante Gesellschaft ist also fast inklusive.

Für die Suche nach dem perfekten Hostel in den Vereinigten Staaten helfen folgende Portale:

Real american - private Wohnungen in den USA

Was bis vor einigen Jahren noch eine Seltenheit war, ist inzwischen auch in den USA häufig geworden: Das Mieten eines Hauses oder Apartments während des Urlaubs. Besonders Individualreisende, die sich in den Vereinigten Staaten schon auskennen oder einen bestimmten Ort zum wiederholten Male besuchen, freuen sich über diese Möglichkeit und es gibt viele schöne Ferienhäuser in traumhafter Lage oder tolle Wohnungen in den Großstädten. Auch hier variiert der Preis sehr stark und nicht überall wird man die Möglichkeit bekommen, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus zu mieten.

Bei den folgenden Anbietern kann ein Haus oder eine Ferienwohnung in den USA gemietet werden:

Camping in den Vereinigten Staaten - nah an der Natur

Campingplätze finden sich überall in den USA. Die meisten sind wunderschön in der Natur gelegen und versprechen einen erholsamen Urlaub. Allerdings sollte man je nach Lage des Campingplatzes bedenken, dass die Nächte sehr kalt werden können und dass es Tiere in den Vereinigten Staaten gibt, mit denen man in Deutschland eher selten Probleme hat. Dazu gehören die possierlichen, aber auch frechen Waschbären, die ein Zelt untersuchen können, aber auch Bären, die auf Nahrungssuche gehen. Entsprechende Warnhinweise und Verhaltensregeln sollte man daher unbedingt ernst nehmen.

Die folgenden Seiten geben einen guten Überblick und helfen bei der Suche nach einem passenden Stellplatz in den USA:


Zelt

Viele Touristen aber auch Einheimische reisen mit dem Zelt durch die USA. Wanderurlaube mit dem Zelt sind bei den enormen Distanzen sehr sorgfältig zu planen und nicht unbedingt zu empfehlen. Ist man allerdings mit dem Mietwagen und Zelt unterwegs, kann man nach den Schildern Ausschau halten, die auf Campingplätze hinweisen. Manche davon liegen in National Parks inmitten der Natur, andere sind in privater Hand. Nicht alle verfügen über Duschen, aber frisches Wasser gibt es immer. In Supermärkten kann man sich mit Lebensmitteln und Feuerholz eindecken und dann dort grillen.


Wohnmobil

Viele erfüllen sich den Traum der großen Freiheit mit einem Wohnmobil, das man in den USA meist ohne größere Probleme mieten kann. Man braucht dazu aber auch den entsprechenden Führerschein. Je nach Saison und Reiseziel sollte man eine Route vorher ausarbeiten. Auf manchen Stellplätzen gilt das Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" – bei beliebten Plätzen muss man dann also weiterfahren. Es gibt aber auch Reiseveranstalter, über die man aus Deutschland ein Wohnmobil und eine feste Route buchen kann, sodass man weniger dem Risiko von ausgebuchten Stellplätzen ausgesetzt ist.


Wildes Camping

Die Regeln für wildes Campen sind je nach Bundesstaat und je nach Schutzgrad der Landschaft verschieden und man sollte vorher genaue Informationen einholen, denn ansonsten hat man nachts Besuch von Polizisten und muss unter Umständen mit Strafen rechnen. Will man auf privatem Gelände übernachten, muss man selbstverständlich vorher den Besitzer suchen und um Erlaubnis fragen. Ansonsten kann man als Eindringling angesehen und recht rüde und teilweise mit Waffe auf dem Schlaf gerissen werden.

Couchsurfing in den USA rechtzeitig planen

Auch in den USA gibt es eine aktive Couchsurf-Community, mit der man online in Kontakt treten kann. Bedenken sollte man aber, dass die Vereinigten Staaten ein beliebtes Reiseziel sind, das meist die Urlaubskasse sehr strapaziert, sodass es für einzelne Übernachtungsmöglichkeiten viele Anfragen geben kann. Am besten plant man also flexibel und schreibt frühzeitig viele Anfragen. Für die beliebten Großstädte wie New York kann es allerdings trotzdem sein, dass man auf andere Übernachtungsmöglichkeiten ausweichen muss.

Auf folgenden Portalen können passende Sofas in den USA gefunden werden.

5. Gesundheit

Gesundheit

Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Staaten ist gut und viele Spezialisten praktizieren in den USA. Trotzdem gilt das Land häufig als ungesund, weil die Ernährung nicht als gesund angesehen wird, sich viele Amerikaner wenig bewegen und die Krankenversicherung bis vor kurzem ein äußerst heikles Thema war.

Medizinische Versorgung in den USA sehr unterschiedlich

Als Tourist wird man von den einheimischen Medizinern behandelt, aber die Versorgung ist sehr teuer und wird meist in bar beglichen oder von der Kreditkarte abgedeckt. Kosten können schnell die Deckung der Karte sprengen und oftmals ist es günstiger, sich für eine Behandlung nach Deutschland bringen zu lassen. Auf jeden Fall ist eine Auslandskrankenversicherung ein Muss. Generell gilt zu beachten, dass die Entfernungen bis zum nächsten Arzt oder Krankenhaus außerhalb der Städte beträchtlich sein können und das für akute Notfälle fatal sein kann.

Impfungen für den Urlaub in den USA - Infektionen mit Impfschutz

Neben ZIKA- und Hanta-Virus gibt es auch das West Nile Fever, das in einigen Regionen der USA grassiert. Das auswärtige Amt hält auf seiner Homepage über aktuelle Impfempfehlungen auf dem Laufenden und man sollte sich dort zeitig vor der Abreise informieren und seinen Hausarzt kontaktieren, der unter Umständen an einen Reise- oder Tropenmediziner überweist. Auf jeden Fall werden aber Impfungen gegen Hepatitis A und B empfohlen sowie das Standardimpfprogramm. Auch eine Tetanusimpfung ist empfehlenswert. In den USA gibt es regional Tollwut – wilde Tiere sollte man nicht anfassen, auch wenn einige wie Eichhörnchen und Waschbären sehr zutraulich sein können.

Um sich jedoch möglichst gut vor Krankheiten zu schützen, sind folgende Impfungen empfohlen:

Die Standardimpfungen

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Mumps
  • Masern
  • Röteln

sind zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.

Landesspezifische Impfungen bei einer Reise in die Vereinigten Staaten

KrankheitBemerkung
Hepatitis A
  • bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Hepatitis B
  • bei engen sozialen Kontakten
  • bei Langzeitaufenthalten
Tollwut
  • bei Trekkingreisen
  • bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Meningokokken
  • Tröpfcheninfektion
  • Auslöser für Hirnhautentzündung, Blutvergiftung uvm.
  • bei einem Langzeitaufenthalt für Schüler/Studenten

Infektrisiko im Urlaub in den USA - Infektionen ohne Impfschutz

Infektionskrankheiten sind weit verbreitet und eine Ansteckung ist schnell erfolgt. Die nachfolgende Liste stellt mögliche Risiken dar:

KrankheitBemerkung
Zika-Virus
  • Übertragung durch Mücken
West-Nil-Fieber
  • Übertragung durch nachtaktive Mücken
  • Grippeähnliche Viruserkrankung mit möglichen schweren Verlauf/Folgen
Borreliose
  • Übertragung durch Zecken
Rocky Mountain Spotted Fever
  • Übertragung durch Zecken
  • Aufkommen ab April
Hantavirus
  • Übertragung durch Tierkot
Darminfektionen
  • bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
St.Louis-Enzephalitis
  • Aufkommen im Herbst
  • Übertragung durch Mücken

Allgemeine Empfehlungen zum Schutze der Gesundheit

Wenige einfache Verhaltensregeln bewirken eine starke Reduzierung der Ansteckungsmöglichkeiten:

  1. Moskitoschutz durch
    • Cremes mit DEET (außer Schwangere und Kinder unter zwei Jahren)
    • Tragen von langer Kleidung bei Dämmerung
    • Imprägnierung von Kleidung mit DEET
    • Imprägnierung von Zelt und Schlafsack mit DEET
    • Moskitoschutzkerzen
    • Moskitonetze
  2. Verzehr von Speisen nach dem Motto "Cook it, boil it, peel it or forget it" - "Koch es, brat es, schäl es oder vergiss es"
  3. Verzehr von Getränken ohne Eis und nicht zu kalt
  4. Verzehr von Wasser nur aus der Flasche, nicht aus dem Hahn
  5. Sonnenschutz durch
    • Cremes mit Sonnenschutzfaktor größer als 20
    • Tragen von langer Kleidung und Kopfbedeckung
    • Nutzung des natürlichen Schattens
  6. kein Baden in natürlichen Gewässern
  7. kein direkter Kontakt mit Tieren
  8. regelmäßiges Händewaschen
  9. Verhütung beim Geschlechtsverkehr

Dies sind die grundlegenden Empfehlungen zum Schutze der Gesundheit. Werden diese beachtet, ist eine Ansteckungsgefahr mit vielen Krankheiten stark reduziert. Ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt zum geplanten Urlaub sollte in jedem Falle stattfinden, um individuelle Risiken zu minimieren.

Die aktuellesten Empfehlungen zum Reiseschutz können beim Tropeninstitut unter USA nachgelesen werden.

Ebenfalls bietet das Auswärtige Amt unter USA - Medizinische Hinweise die neusten Informationen zum Gesundheitsschutz für den Urlaub an.

Reiseapotheke für den Urlaub in den Vereinigten Staaten

Die Standardreiseapotheke deckt die häufigsten gesundheitlichen Probleme von gesunden Erwachsenen ab. Sie sollte folgende Dinge beinhalten:

Mittel gegen

  • Reisekrankheit
  • Insektenstiche
  • Sonnenbrand
  • Wunddesinfektion
  • Schmerzen und Fieber
  • Prellungen und Zerrungen
  • Augenentzündung
  • Ohrenschmerzen
  • Schnupfen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Magenbeschwerden
  • Durchfallerkrankungen
  • Verbandmittel

Je nach genauem Reiseziel, Reisedauer und eigener gesundheitlichen Situation muss die Reiseapotheke angepasst werden.

Die Reiseapotheke von DocMorris - für jedes Reiseziel optimal gerüstet!

www.docmorris.de

Falls keine Tollwutimpfung vorliegt, sollten entkrampfende Medikamente mitgenommen werden. Bei einem Biss durch streunende oder wilde Tiere ist jedoch in jedem Fall das umgehende Aufsuchen eines Krankenhauses oder Arztes unumgänglich.

6. Kultur

Kultur

In den USA als westliches Land sind die kulturellen Normen nicht so unterschiedlich. Generell erscheint es so, als wären die Hierarchien viel flacher und man würde schnell zu einem persönlicheren Umgang finden, aber dieser Eindruck täuscht. Im Gegensatz zu asiatischen Ländern ist der direkte Blickkontakt wichtig, da man ansonsten schnell als unehrlich eingeschätzt wird.

Lieber bedeckt als zu freizügig in den USA

US-Amerikaner gelten als eher prüde. Im Zweifelsfall sollte man zu Besichtigungen von Kirchen oder Museen sowie historischen Gebäuden eher etwas konservative Kleidung wählen anstatt zu offenherzig zu wirken. Die Klimaanlagen in Bussen und Zügen, öffentlichen Gebäuden, aber auch Hotelzimmern können schnell für eine unangenehme Erkältung sorgen – ein Schal oder eine leichte Jacke sind also besonders im Sommer nützliche Kleidungsstücke. Für den Besuch in der Oper empfiehlt es sich, ein Sakko einzupacken, aber generell werden die Kleidervorschriften in den USA etwas entspannter gesehen als in Deutschland. Besucht man jedoch ein Nobelrestaurant, sollte man auf die entsprechende Garderobe achten.

Salad bowl anstatt melting pot

Die USA sind eher salad bowl, wo Kulturen nebeneinander existieren, als der vielbeschworene melting pot. Es ist also schwierig, eine interkulturelle Kommunikation zu finden, die alle verstehen, aber ein paar Besonderheiten gibt es schon.


Handzeichen - Andere Länder, andere Bedeutungen

HandzeichenBemerkung
Sich mit Zeigefinger an die Stirn tippenTippt sich das Gegenüber in den USA zum Beispiel an die Stirn, will er dem Besucher nicht weismachen, dass er verrückt ist, sondern ihn für eine gute Idee loben und zum Ausdruck bringen, dass er ein kluger Mensch ist.
Geballte Faust mit abgespreitzem kleinem und ZeigefingerDer Gruß der Heavy-Metall-Fans mit der zur Faust geballten Hand, wo Zeigefinger und kleiner Finger abgespreizt sind, heißt in der amerikanische Gebärdensprache "Ich liebe Dich".
Geballte Faust mit abgespreitzem Daumen und ZeigefingerIn den USA kann dies in Restaurants als Zeichen für eine gewünschte Bestellung oder Rechnung genutzt werden.

Umgang mit Emotionen

Mit starken Emotionen wird in den Vereinigten Staaten genauso umgegangen wie in Deutschland. Ist man als Besucher im Land, sollte man sich mit Kritik und lauten Missfallensbekundungen eher zurückhalten, denn das gilt schnell als sehr unhöflich. Begeisterung für eine Sache darf aber gerne deutlich gesagt werden. Generell gilt aber, dass US-Amerikaner ihre Privatsphäre in persönlichen Gesprächen stärker wahren und ihr Innenleben und ihre Emotionen besser unter Verschluss gehalten werden. Das gilt auch für die eigene Meinung, die man eher indirekt ausdrückt, um den Gesprächspartner zu schützen. An diese indirekte Sprechweise muss man sich erst gewöhnen, aber mit etwas Übung kann man erkennen, was das Gegenüber meint.

Oberflächliche Höflichkeit und langjährige Freundschaften

US-Amerikaner gelten als sehr offen und gastfreundlich. Besucher gegenüber sind sie meist sehr hilfsbereit und freuen sich, wenn man Interesse an ihrem Land zeigt und die Vorzüge der Vereinigten Staaten lobt. Ungewöhnlich mag für Besucher sein, dass man sehr schnell zum Vornamen übergeht und ein scheinbar freundschaftliches Verhältnis aufbaut, aber man merkt schnell, dass das meist nur recht oberflächlich ist. Für eine echte Freundschaft braucht man in den USA genau so lange wie auch in Deutschland.


Anrede, Begrüßung und Verabschiedung

Anrede, Begrüßung und Verabschiedung

Die meisten Männer begrüßen sich in den USA mit einem festen Händedruck. Dabei schaut man sich in die Augen. Auch Frauen begrüßen sich per Handschlag oder mit einem angedeuteten Kuss auf die Wange. Meist hört man dabei ein "Hello, how are you?". Das ist keine Frage nach dem wirklichen Befinden und die Antwort: "Fine, thank you, and you?" genügt völlig. Häufig stellt man sich nur mit dem Vornamen vor; ansonsten ist die Anrede "Mister" und "Misses". Zur Verabschiedung gibt man sich meist auch die Hand, klopft sich auf die Schulter oder tauscht unter Frauen wiederum einen angedeuteten Kuss auf die Wange aus. Ein "Bye, see you (later)" ist allerdings nicht als Absichtsbekundung zu verstehen.


Nacktheit

Nacktheit

Nacktheit ist in den USA ein heikles Thema und Anstandsgrenzen werden streng gewahrt. An Stränden, die nicht explizit gekennzeichnet sind, darf man auf gar keinen Fall nackt baden und auch "oben ohne" ist nicht gerne gesehen. Je nach Einstellung der anderen Strandbesucher bzw. der Sittenwächter kann man heftige Strafen bekommen. Es gibt Nudisten-Strände, Campingplätze und Wohnanlagen, wo man sich für einen Urlaub einmieten kann, aber auch auf dem privaten Grund einer Ferienwohnung sollte man darauf achten, dass man nicht nackt durch das hell erleuchtete Wohnzimmer läuft, wenn das der Nachbar sehen könnte.


Rauchen

Rauchen

Auch in den Vereinigten Staaten setzt sich das Rauchverbot in öffentlichen Räumen immer mehr durch. Dazu gehören öffentliche Verkehrsmittel, öffentliche Plätze und Einrichtungen, aber auch Hotels und Restaurants. Auch an Flughäfen gibt es spezielle Raucherzonen, an die man sich unbedingt halten sollte, denn ein Feueralarm kann sehr teuer werden. Aber auch die simple Missachtung des Rauchverbots kann schon die Urlaubskasse belasten und zu massivem Ärger mit den Behörden führen.


Alkohol und Drogen

Alkohol und Drogen

Alkohol wird in der Öffentlichkeit meist in blickdichten, braunen Papiertüten transportiert, obwohl ja jeder weiß, was der Inhalt ist. Für Minderjährige ist der Konsum von Alkohol streng verboten und in den USA wird man erst mit 21 Jahren volljährig. Will man also jemandem ein Bier ausgeben oder von dem guten Wein probieren lassen, sollte man sich vorher unbedingt nach dem Alter erkundigen, denn alles andere ist strafbar.

Drogen sind ebenfalls ein heikles Thema in den Vereinigten Staaten und schon mit kleinsten Mengen, die für den Eigenkonsum vorgesehen waren, kann man des Landes verwiesen werden, Geld- oder Gefängnisstrafen werden ebenfalls verhängt. Cannabis zieht allerdings momentan seinen Legalisierungssiegeszug durch – hier gelten von Staat zu Staat unterschiedliche Regeln.


Intimitäten

Intimitäten

Die Vereinigten Staaten gelten als konservativ und sind teilweise als prüde verschrien. Das trifft je nach Region auch zu. In den Großstädten ist es für ein Paar aber kein Problem, Händchen zu halten und einen Kuss auszutauschen. Auch in den ländlichen Teilen des Landes wird dies normalerweise eher wohlwollend betrachtet, gehen die Intimitäten allerdings weiter, sollte man sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Ansonsten wird man entweder Ziel entsprechender Kommentare oder kann sich von einem Polizisten eine Ermahnung oder im schlimmsten Fall eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses einhandeln.


Geschenke

Geschenke

Gastgeschenke sind in den USA gerne gesehen. Kommt man aus Deutschland, sind typisch deutsche Spezialitäten wie Wein gerne gesehen. Auch Schwarzwälder Schinken ist in den Vereinigten Staaten sehr beliebt, aber hier sollte man genau auf die Einfuhrbestimmungen achten. Trinkt der Gastgeber keinen Alkohol, sind Blumen eine gute Wahl, aber auch Bildbände oder Reiseführer auf Englisch über deutsche Regionen wie das Mittelrheintal sind eine nette Aufmerksamkeit. Die Geschenke übergibt man am besten am Anfang des Besuches. Geschenke, die man erhält, nimmt man mit einem "Thank you" entgegen und wenn sich die Möglichkeit ergibt, sollte man sie möglichst sofort öffnen, indem man Interesse bekundet und sich dann sichtlich über die Aufmerksamkeit freut.


Fluchen

Fluchen

Das Englische hat eine kreative Palette an Schimpfwörtern hervorgebracht, die es teilweise auch ins Deutsche geschafft haben. Mit diesen Schimpfwörtern sollte man allerdings äußerst sparsam umgehen, denn in den Vereinigten Staaten wird Fluchen nicht gerne gesehen und meist als Mangel an Benehmen interpretiert. Dies gilt besonders in den ländlichen Regionen. Erstaunlich viele US-Amerikaner verstehen zumindest ein bisschen Deutsch, weil sie entweder deutsche Vorfahren haben oder Deutsch in der Schule gelernt hat. Fluchen auf Deutsch wird zwar eher mit Belustigung zur Kenntnis genommen, aber einen guten Eindruck hinterlässt man damit nicht unbedingt.


Handeln

Handeln

Bei Ständen oder auf Märkten kann man sein Geschick als Handelnder gerne unter Beweis stellen und je besser die eigenen Englischkenntnisse sind, desto mehr Freude macht es auch. In kleinen, privat geführten Läden kann man ebenfalls versuchen, den Preis zu drücken, aber man sollte nicht so enttäuscht sein, wenn es nicht klappt. In großen Geschäften oder Ketten braucht man gar keinen Versuch zu starten – die etikettierten Preise sind zu zahlen. Oftmals gibt es aber Rabattaktionen, mit denen sich Geld sparen lässt, oder Tage, an denen spezielle Artikel reduziert sind.

7. Getränke und Speisen

Getränke und Speisen

Plant man nicht gerade eine anstrengende Rundreise oder einen Aktivurlaub, ist es fast unmöglich, während eines Aufenthalts in den USA abzunehmen. Das liegt zum einen an der schieren Vielfalt des Angebots, von indisch über italienisch bis hin zu typisch amerikanischen Spezialitäten ist alles im Sortiment, zum anderen liegt es aber auch an der Zubereitung, die meist fettig und sättigend ist. Die amerikanische Fastfood-Kultur mag zwar nicht jedermanns Sache sein, aber probieren sollte man einen originalen Burger schon.

Kalifornischer Wein und amerikanische Biere

Kalifornien produziert sehr gute Weine, die sich inzwischen auf der ganzen Welt großer Beliebtheit erfreuen. Man kann mittlerweile auch Weintouren durch den Staat machen und auf Weingütern einkehren. Darüber hinaus blüht die lokale Braukultur, sogenannte Micro-Breweries sind sehr beliebt bei den Einheimischen und auch Touristen. Die Qualität dieser Biere ist meist sehr gut und es gibt eine riesige Vielfalt. Will man ein nicht-alkoholisches Getränk, kann man entweder zu weltweit bekannten und beliebten Softdrinks greifen oder man wählt aus der Vielzahl von Säften aus, aber Achtung: Diese können sehr viel süßer und zuckriger ausfallen als gewohnt.


Amerikanisches Wasser aus Flaschen

Auch wenn die USA über riesige Wasserreserven verfügen, sollte man davon absehen, das Wasser aus dem Wasserhahn direkt zu trinken. Meist ist es mit einer Vielzahl von Chemikalien versetzt, die die Reinheit garantieren sollen, aber dem Geschmack doch Abbruch tun. Außerdem können Wasserleitungen alt sein und dadurch Verunreinigungen enthalten, die man nicht im Magen haben will. Zum Zähneputzen und für die tägliche Hygiene ist das Wasser aber unbedenklich und im Supermarkt kann man riesige Kanister kaufen, die als Trinkwasser dienen, mit dem man auch ohne Bedenken Babynahrung zubereiten kann.


Amerikanische Alkoholkultur

Da man erst ab 21 Jahren legal Alkohol konsumieren darf, artet das bei jungen Leuten meist aus und gerade die Mitzwanziger feiern wilde Parties, bei denen es reichlich Alkohol gibt. Das relativiert sich dann sehr schnell wieder, aber solche Saufgelage schaffen es auch immer wieder in die Schlagzeilen – besonders wenn sie mit Sexparties in Verbindung gebracht werden. Alkohol ist aber meist nicht übermäßig teuer wie man das vielleicht aus skandinavischen Ländern gewöhnt ist und wird in Restaurants ganz normal in der Getränkekarte geführt.


Softdrinks sind die Nummer 1

Softdrinks sind die Durstlöscher Nummer eins in den Vereinigten Staaten. Einige US-Amerikaner sind Anti-Alkoholiker und greifen daher auf Wasser, Säfte, Tee und besonders Kaffee zurück. Betrunken zeigt man sich nicht in der Öffentlichkeit und betrunken Auto zu fahren, führt zu horrenden Strafen. Auf Sportveranstaltungen trinkt man meist ein Bier oder eben aus riesigen Pappbechern Softdrinks, meist mit sehr viel Eis, was für den europäischen Geschmack eher gewöhnungsbedürftig ist. In Restaurants mit gehobenem Preisniveau erhält man meist eine recht gute Auswahl an Weinen, auch wenn in vielen Gaststätten gerade die Weingläser immer noch randvoll geschüttet werden.

Amerikanische Küche: Qualität steht im Mittelpunkt

In den letzten Jahren hat ein Umdenken in der amerikanischen Küche stattgefunden und es geht nicht mehr so sehr um satt und fettig, sondern die Qualität steht mehr im Mittelpunkt. Darüber hinaus ist die Küche in den Vereinigten Staaten sehr vielfältig und es kommt alles auf den Tisch: Neben den europäischen Einschlägen, die die Einwanderer besonders aus dem 19. Jahrhundert mitgebracht haben, gibt es auch viele asiatische Einflüsse und Restaurants. Auch Fisch ist an den Küsten sehr beliebt und es gibt immer mehr vegetarische Restaurants, Salatbars und neue Trends in der amerikanischen Küche.


Burger, Steaks und Donuts

Typisch sind aber immer noch die Fastfood-Gerichte, die inzwischen nicht nur weltweit beliebt sind, sondern auch von Spitzenköchen verfeinert und weiterentwickelt werden. Der Burger hat es also zu internationalem Ruhm gebracht und es gibt ihn in Gourmetvarianten mit Edel-Rindfleisch oder als vegetarische Komposition. Auch Steaks gibt es in allen Varianten und vermutlich sind die besten Steak-Restaurants in den USA beheimatet. Cookies und sehr farbenfrohe Donuts und anderes Fettgebäck lassen die Herzen der Süßmäuler höher schlagen. Crisps (Kartoffelchips) werden gerne als Beilage gereicht und Salate sind meist nicht die kalorienbewusste Variante, weil sie mit Bacon verfeinert und üppig mit leckerem, aber fettem Dressing übergossen werden.


Hummer, Spare Ribs und Cheesecake

Die Vereinigten Staaten haben eine Vielzahl von lokalen Spezialitäten zu bieten. Ist man an der Nordostküste unterwegs, darf man sich den Hummer nicht entgehen lassen, der nicht nur günstig ist, sondern auch mit Pommes Frites gereicht wird. In New York steht der Cheesecake auf dem Plan, in Kalifornien sollte man frittierte Artischokenherzen kosten und in New Orleans kann man sich durch riesige Seafood-Platten essen. Dazwischen gibt es immer wieder Steaks, Burger und Spare Ribs. Zugegeben, für Vegetarier sind die amerikanischen Spezialitäten eine Herausforderung und meist hat man nach einem Urlaub in den Vereinigten Staaten ein paar Kilos mehr auf den Hüften.


Reichhaltig und schnelle Speisen in den USA

Die Amerikaner essen gerne süß, fettig und reichhaltig. Mexikanische und chinesische Küche sind sehr beliebt, aber an den amerikanischen Geschmack angepasst. Morgens gibt es meist ein süßes Frühstück, das aus bunten Cornflakes bestehen kann. Es kann aber auch schon ein Donut oder Cookies verspeist werden. Mittags gibt es für die Berufstätigen oftmals ein Sandwich aus der Hand oder eben etwas Schnelles vom Imbiss wie einen Hotdog. Gesundheitsbewusste greifen zum Salat oder Obst. Die Hauptmahlzeit ist abends nach der Arbeit. Pizza und Pasta haben auch ihren Siegeszug in den Haushalten in den Vereinigten Staaten angetreten und oft gibt es eben etwas vom Takeaway oder Drive-In.

8. Mobilität

Mobilität

Aufgrund der enormen flächenmäßigen Ausdehnung der Vereinigten Staaten, die man bei der Reiseplanung auf gar keinen Fall außer Acht lassen sollte, ist die Mobilität ein wichtiges Thema. Die Einheimischen verlassen sich meist auf das Auto und legen damit weite Strecken zurück, aber es gibt auch viele Inlandsflüge zu recht günstigen Preisen.

Von Hauptstadt zu Haupstadt - Berlin - Washington D.C.:

Flugzeug

10 h

Auto

1,5 Wochen mit Fähre

Mit dem Flugzeug in den USA

In den USA ist das Flugzeug das schnellste, bequemste und oftmals auch das kostengünstigste Verkehrsmittel, das die großen Entfernungen mühelos überwindet. Allerdings sollte man auch bedenken, dass, wenn die Wahl auf das Flugzeug fällt, man wenig vom Land selbst sieht, sondern nur die Landschaft von oben bewundern kann, was allerdings auch seinen Reiz haben kann. Gerade in großen Städten oder an Natursehenswürdigkeiten werden häufig Rundflüge angeboten, die einen Überblick bieten. Besonders lohnenswert ist solch ein Rundflug mit dem Helikopter am Grand Canyon oder zwischen den Wolkenkratzern von New York hindurch. Das kann allerdings ein sehr teures Vergnügen werden.


Flughäfen in den Vereinigten Staaten

Fast jede Stadt hat einen eigenen Flughafen, auch wenn dieser nicht von den großen Maschinen aus dem Ausland angeflogen wird. Die großen Flughäfen mit internationalen Verbindungen befinden sich unter anderem in New York City, Washington D.C., Los Angeles und Tampa. Zu den größten Flughäfen der Welt zählen Chicago, Dallas, Atlanta und Denver. Von dort gehen viele Maschinen nach Asien bzw. Europa. Die Flughäfen sind infrastrukturell gut ausgestattet und haben meist auch gute Verbindungen in die Innenstädte über den öffentlichen Nahverkehr. Hotels und andere Unterkünfte sowie Parkhäuser findet man ebenfalls im oder am Terminal.


Flüge innerhalb der USA

Inlandsflüge werden besonders gerne und häufig von Geschäftsreisenden in den Vereinigten Staaten genutzt, um die große Distanz zwischen den Zentren an der Ost- und Westküste zu überbrücken. Aber auch Urlauber nutzen diese Flugverbindungen, wenn sie sowohl New York als auch Los Angeles besuchen wollen. Die Flüge variieren in Sachen Preis je nach Saison und Destination. Häufig sind die Inlandsflüge überbucht, sodass man, wenn man es nicht eilig hat und vom Flug für ein späteren Termin zurücktreten kann, teilweise eine Entschädigung bekommen kann, die die Urlaubskasse aufbessert.

In Summe verkehren folgende Fluggesellschaften zwischen zahlreichen US-amerikanischen Flughäfen:


Flüge von / nach Deutschland

Von München, Frankfurt, Berlin und Düsseldorf gibt es teilweise mehrmals täglich Flüge in die USA. Die großen Fluglinien haben saisonale Angebote, sodass man für Flüge nach New York etwa 450 Euro zahlt, nach Los Angeles 500. Es lohnt sich auf jeden Fall die Preise zu vergleichen und unter Umständen feste Arrangements zu buchen, in denen Hotels und Mietwagen inbegriffen sind. Vergleichsportale im Internet bieten einen guten Überblick, aber die Preise schwanken sehr stark und können sich teilweise innerhalb weniger Tage ändern. Innerhalb der Ferienzeiten oder zum Indian Summer sind die Tickets in der Regel teurer.

Die folgenden Fluggesellschaften bieten wie oben beschrieben nationale und internationale Flüge an:

Weitere Fluggesellschaften für den internationalen Flugverkehr zwischen Deutschland und den USA sind:


Ticketerwerb

Flugtickets kann man über das Reisebüro seines Vertrauens beziehen oder man bucht direkt bei der Fluggesellschaft. Auch Vermittlungsagenturen im Internet bieten gute Preise an, aber man sollte auf versteckte Kosten wie Steuern, Gebühren, Zuschläge für Gepäck etc. achten. Meist sind die Flüge in die USA schon weit im Voraus reserviert, sodass man sich nicht darauf verlassen kann, Last Minute Tickets zu ergattern. Je nach Fluggesellschaft können Umbuchungen sehr teuer werden.

Amerikanische Freiheit mit Auto und Motorrad genießen

Die meisten Amerikaner haben mindesten ein Auto und sind damit gerne und häufig unterwegs, denn das Auto bedeutet in den Vereinigten Staaten Freiheit und Unabhängigkeit und einen großen Gewinn an Mobilität. Den Führerschein kann man bereits mit 16 Jahren machen und die Führerscheinprüfung ist kurz gehalten. Fahranfänger sind also häufig ein Problem auf den Straßen, aber auch sehr alte Menschen geben den Führerschein nicht ab und können ein Risiko im Straßenverkehr darstellen.


Führerschein für den USA-Urlaub

Verkehrspolizisten akzeptieren den deutschen, nationalen Führerschein nicht. Man benötigt einen internationalen Führerschein, der auch automatisch in Englisch ausgestellt ist. Ansonsten sollte man die Versicherungsunterlagen im Handschuhfach griffbereit haben.


Mieten eines Autos im USA-Urlaub

Viele Urlauber, die das Land auf eigene Faust erkunden möchten, mieten in den USA ein Auto und das ist auch kein größeres Problem. Internationale Autovermieter haben auch in den Vereinigten Staaten ihren Sitz und zum Anmieten eines Fahrzeugs braucht man nur einen entsprechenden Führerschein, eine gültige Kreditkarte. Ratsam ist es ein Navigationsgerät zum Auto dazuzubuchen. Viele Firmen haben das Mietalter auf 25 Jahre gesetzt, aber unter Zahlung einer bestimmten Kaution können auch jüngere Personen ein Fahrzeug mieten. Alle Mietwagen sind übrigens mit einem Automatikgetriebe ausgestattet.


Verkehrsregeln in den Vereinigten Staaten

In den USA gibt es einige Verkehrsregeln, die in Deutschland so nicht gelten. Ebenso ist zu beachten, dass die Verkehrsregeln von Bundestaat zu Bundesstaat abweichen können. Daher ist es ratsam sich vorher über die jeweiligen Besonderheiten des besuchten Bundestaates zu informieren. Im nachfolgenden werden gängige Verkehrsregeln beschrieben, welche in vielen aber nicht in allen amerikanischen Bundesstaaten gelten.

So kann man zum Beispiel bei einer roten Ampel auch rechts abbiegen, wenn kein Schild dies ausdrücklich verbietet.

Es ist außerdem ebenfalls zulässig, links und rechts zu überholen. Da in den USA das Motto Keep in Lane gilt. Auf mehrspurigen Straßen ist ein SPurwechsel zu vermeiden, um Unfälle zu vermeiden. In wenigen Bundesstaaten kann ein grundloser Spurwechsel zu Geldstrafen führen.

Es gibt auf mehrspurigen Straßen häufig eine Spur, die für Busse oder Fahrzeuge reserviert ist, in denen mehr als eine Person sitzt. Befährt man diese Spur, wenn man alleine im Wagen ist, drohen hohe Geldstrafen.

Schulbusse, die mit Warnblinkanlage am Straßenrand halten, um Kinder abzusetzen oder einsteigen zu lassen, dürfen auf gar keinen Fall überholt werden - auch nicht aus der Gegenrichtung.

Auch in den USA besteht eine Anschnallpflicht.

Geschwindigkeitbegrenzungen variieren sehr. Es sollten die ausgewiesenen Geschwindigkeiten auf Schildern eingehalten werden. So ist zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit außerorts in Florida 70mph und in Kalifornien 75mph. Kontrollen sind sehr häufig und finden auch aus der Luft statt.

Kreuzungen mit 4-Way-Stop-Schildern bedeuten, dass man an der Kreuzung erst vollständig zum stehen kommen muss, bevor derjenige, welcher zuerst die Kreuzung erreicht hat, zuerst weiter fahren darf.

Gewöhnungsbedürftig sind die Left Turn Center Lanes. Diese zentralen Linksabbiegespuren dürfen max 80m lang befahren werden. Wichtig zu wissen, dass beide Fahrtrichtungen diese Spur benutzen dürfen. Ähnlich wie die Überholspur bei 3-spurigen Überlandstraßen.

In vielen Städten gibt es Car Pool Lanes. Auf diesen Fahrstreifen dürfen nur Fahrzeuge mit mindestens zwei Insassen befahren werden.

Ein Reißverschlußverfahren kennen die Amerikaner nicht. Im Gegenteil: Wer bis zu den letzten Metern wartet um sich einzuordnen gilt als Drängler.

Die Promillegrenze in den USA liegt oft bei 0,8 Promille. Es ist darauf zu achten, dass wer mit Alkohol am Steuer erwischt wird, kann ein Einreiseverbot in die USA erhalten. Aus dem Grund sollte prinzipiell auf Alkohol am Steuer verzichtet werden.

Kinder müssen in den USA in einem Kindersitzt sitzen. Sie dürfen niemals allein im Auto gelassen werden und das Rauchen im Auto bei ANwesenheit von Minderjährigen wird hart bestraft.


Tanken in den USA

Es gibt Benzin und Diesel an den Tankstellen, die eigentlich ausreichend vorhanden sind und besonders in den großen Städten und entlang der Highways gibt es keinen Mangel an Tankmöglichkeiten. Die Benzinsorten unterscheiden sich über die Oktanzahl. Meist findet sich aber ein Aufkleber innen im Tankdeckel, der über die richtige Spritsorte informiert. Das bargeldlose Zahlen hat auch an der Tankstelle Einzug gehalten und manchmal zahlt man vorher einen bestimmten Betrag und tankt dann für diese Summe. Abzuschätzen, wie viel Sprit man tanken will, ist eine Übungssache, aber angeblich ist diese Zahlungsmethode sicherer und zeitsparender.


Parken in den USA

Wenn man in den USA einen Parkplatz sucht, sollte man nicht farbenblind sein: rote Linien markieren absolutes Halteverbot, gelb-schwarze Markierungen weisen auf Ladezonen hin, weiße und grüne Linien zeigen Kurzparkzonen von fünf und zehn Minuten an und blaue Markierungen weisen auf einen Behindertenparkplatz hin. Die meisten Parkplätze in den Städten und manchmal auch in den National Parks sind kostenpflichtig und man muss nach dem Ticketautomaten Ausschau halten. Man sollte es auch unbedingt vermeiden, einen Hydranten zuzuparken. Ansonsten gibt es einen saftigen Strafzettel. Beim Parken außerhalb von Ortschaften muss das Fahrzeug vollständig von der Straße runter, jedoch nicht in die Natur.


Maut in den USA

Einige Straßen, Brücken und Tunnels in den Vereinigten Staaten sind mautpflichtig. Darauf weisen Hinweistafeln hin. Die Maut kann man entweder in bar oder aber mit Plastikgeld entrichten. Meist erhält man einen Einfahrtschein, den man an der Schranke bei der Ausfahrt dem Automaten oder Mitarbeiter aushändigt und dann den Betrag bezahlt.

Lange Traditionen der amerikanischen Eisenbahn

Zugverbindungen waren die erste Möglichkeit, den riesigen Kontinent im 19. Jahrhundert bequem und sicher zu durchqueren. Daher hat die Eisenbahn eine lange Tradition in den Vereinigten Staaten. Die amerikanische Gesellschaft Amtrak ist das letzte Überbleibsel der großen Zeit der Eisenbahn und bedient immer noch viele hundert Ziele in allen Bundesstaaten. Fernreisen zwischen Chicago und New Orleans oder Florida und New York gehören ebenso zum Angebot wie Strecken mittlerer Distanz zwischen 150 und 300 Kilometern.

Die Ausstattung der Bahnhöfe richtet sich sehr nach dem Passagieraufkommen. So gehört die Grand Central Station in New York, die auch zu einer der Sehenswürdigkeiten der Metropole gehört, zu den größten Bahnhöfen der Welt und bietet Restaurants, Cafés, Läden, Informationsschalter und eine vielfältige weitere Infrastruktur. Kleinere Bahnhöfe können mit diesem Angebot natürlich nicht mithalten. Gerade in kleinen Städten ist die Infrastruktur manchmal eher mangelhaft. Zumindest ein Wartebereich und ein Fahrkartenschalter oder Ticketautomat ist aber in den meisten Bahnhöfen vorhanden, auch wenn man auf WLAN verzichten und mit einer Telefonzelle vorlieb nehmen muss.

Tickets kann man bequem per Internet schon aus Deutschland buchen. Amtrak unterhält eine deutsche Internetpräsenz, die übersichtlich und informativ gestaltet ist und die verschiedenen Routen per Landkarte darstellt. Aber auch in den USA kann man Tickets an Automaten oder am Fahrkartenschalter erwerben. Die Preise richten sich nach der Reisezeit, nach der Länge der Strecke, der Kategorie und dem Buchungszeitpunkt. Eine Fahrt von New York nach Washington D.C. kostet mit dem Zug ungefähr 50 Dollar.

Preiswerte Alternative für lange Strecken - Mit dem Bus durch die USA

Der öffentliche Nahverkehr wird überwiegend von Bussen bestritten. Die Haltestellen können in den Außenbezirken der großen Städte sehr weit auseinanderliegen und manchmal gibt es auch nur Wunschhaltestellen, die man vorher per Knopf ankündigen muss. Der Greyhound, ein Überlandbus, den es nicht nur in den USA gibt, ist gerade für die, deren Budget begrenzt ist, eine beliebte Reisealternative. Über 3.000 Ziele werden in ganz Nordamerika bedient. Meist ist die Reisezeit sehr lang, sodass es sich lohnt, kürzere Strecken mit dem Greyhound zurückzulegen anstatt den gesamten Kontinent mit Überlandbussen zu durchqueren.

Busbahnhöfe sind nicht zwangsläufig an die Bahnhöfe angegliedert, auch wenn das oft der Fall ist. Meist gibt es am Busbahnhof eine Wartehalle und einen Ticketschalter bzw. einen Automaten, an dem man Fahrkarten ziehen kann. Manche Bahnhöfe liegen allerdings auch nicht direkt im Stadtzentrum, sondern man muss einen unter Umständen etwas längeren Fußmarsch in Kauf nehmen – oder man nimmt für die letzten Meter doch noch ein Taxi. Schließfächer sucht man allerdings seit den Terroranschlägen von 2001 meist vergebens an den Busbahnhöfen, da die Gefahr, in ihnen einen Bombe zu deponieren, viel zu groß ist.

Tickets für die Überlandfahrten erhält man online, direkt am Busbahnhof oder in den jeweiligen Stadtbüros der einzelnen Anbieter:

Tickets für den Greyhound, aber auch für andere Busunternehmen wie Megabus oder Redcoach kann man online buchen. Die Preise sind unschlagbar günstig, wenn man über das Internet kauft und es gibt viele Sonderangebote, Aktionen und Rabatte für verschiedene Nutzergruppen. Je nach Entfernung und Reisezeit liegen die Tickets bei unter 20 Dollar und sind damit die günstigste Methode in den USA von einem Punkt zum anderen zu kommen, auch wenn Komfort und Geschwindigkeit manchmal zu wünschen übrig lassen.

Zu Fuß Amerika entdecken

Gerade in den kalifornischen Großstädten merkt man besonders im Sommer, dass diese wie verwaist sind. Zum einen ist es viel zu heiß, um vor die Tür zu gehen, zum anderen ist die Motorisierung aber auch so weit fortgeschritten, dass eigentlich nur Touristen aus Europa die Städte zu Fuß erkunden. Dafür werden sie von den Einheimischen manchmal komisch angeschaut, denn zu Fuß zu gehen ist immer noch eine eher merkwürdige Fortbewegungsmethode in den Vereinigten Staaten.


Mit dem Boot durch den Süden

Gerade in den Südstaaten mit ihrer langen Küstenlinie und den vielen Flüssen, die schiffbar sind, bietet es sich an, ein Boot oder sogar ein Hausboot zu mieten und so einen entspannten Urlaub auf dem Wasser zu verbringen.

Für diese Hausboote braucht man keinen Führerschein. Man sollte darauf achten, dass man einen seriösen Vermieter findet, der Instruktionen und eine gut verständliche Einweisung gibt und dann kann die eigene Erkundung der großen Flusssysteme losgehen. Bootsführerschein werden bei der Anmietung meist nicht verlangt, aber man sollte gerade bei Unfällen auf dem Wasser über eine Zulassung verfügen, da ansonsten kein abgeschlossene Versicherung greift.


Fahrräder - ein seltener Anblick

Die Vereinigten Staaten sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie sehr Fahrradfreundlich sind. Inzwischen gibt es aber auch Anbieter, die einen Radurlaub in die USA anbieten. Dabei kann man zwischen Mountainbike- und anderen Touren wählen und auch den Schwierigkeitsgrad der Strecken wählen. Radwege sind zwar noch Mangelware, werden aber ausgebaut und oftmals kann man auch einfach auf dem Randstreifen von einsamen Highways radeln. Leichtfertig sollte man solche eine Radreise aber nicht antreten, sondern sich gut im Vorfeld informieren.


Mit der Fähre unterwegs

An den Küsten gibt es Fährverbindungen zwischen den Küstenstädten, Richtung Karibik oder auf die Bahamas. Auch die berühmte Linie von New York nach Europa ist im weitesten Sinne des Wortes eine Fährverbindung. Über die Großen Seen im Norden des Landes gibt es viele Fährlinien, die aber im Winter unter Umständen je nach Eisgang eingestellt werden. Tickets kann man entweder im Internet kaufen oder an den Fährschaltern direkt am Hafen. Die Reise von New York nach Europa, zum Beispiel Hamburg, ist heutzutage mehr eine Kreuzfahrt als eine Fährüberfahrt und dementsprechend bucht man diese Seereise auch eher über die Veranstalter als direkt am Anleger.

9. Aktivitäten

Aktivitäten

Allein durch die schiere Ausdehnung und damit Vielfalt kommt in den USA jeder Besucher auf seine Kosten. Neben Naturwundern gibt es faszinierende Städte, legendäre Orte, aber auch liebliche Landschaften, die an das alte Europa erinnern. Kulturbegeisterte finden eine Vielzahl von Museen, Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten, die Land und Leute vorstellen und den Blick über die Vereinigten Staaten hinaus eröffnen.

Kultur ist überall in den USA zu finden

Auch wenn Amerikaner dem Klischee nach eher Kulturmuffel sind, hat sich nicht nur in Washington eine lebhafte Kulturszene etabliert. Natürlich findet man die Museen mit den spannendsten Exponaten meist in den größeren Städten, aber auch regionale Besonderheiten werden interessant aufbereitet und vermittelt.


Museum

Museum

Washingtons Museen sind kostenlos und bieten für jeden Geschmack etwas: Galerien stellen internationale Kunstwerke ersten Rangs aus, andere Museen beleuchten Naturkunde, die Kulturen der first nations oder präsentieren umfassende Bibliotheken. Neben der Mall in Washington ist auch New Yorks Museumslandschaft sehr interessant. Das gleiche gilt für Boston, Los Angeles, San Francisco und viele weitere Städte.


Oper & Schauspiel

Oper & Schauspiel

Die Metropolitan Opera in New York ist eine Legende und Inszenierungen werden oft aufgezeichnet und in Kinos in aller Welt gezeigt. Karten für die Met sind sehr begehrt und für Opernliebhaber ein Muss. Aber auch die Musicalszene von New York am Broadway hat einen hervorragenden Ruf und man kann vergnügliche Abende in den Shows verbringen. Das Boston Philharmonic Orchestra gilt als eines der besten Orchester der Welt und Konzertkarten können durchaus erschwinglich sein.


Ausstellungen

Ausstellungen

Viele Museen locken mit wechselnden Ausstellungen zu faszinierenden Themen, aber auch Sehenswürdigkeiten wie alte Plantagen oder die Präsidentenhäuser bieten interessante Ausstellungen an. Besonders gut wird die Geschichte der Sklaverei momentan aufgearbeitet; dazu gibt es viele wechselnden Sonderausstellungen, die sich auf neueste archäologische Funde stützen. Auch Ausstellungen zu der Kultur der first nations, dem Bürgerkrieg und der Erschließung des riesigen Landes werden regional angeboten.


Kirchen & Tempel

Kirchen & Tempel

Die schönen Kathedralen, die man aus Europa gewöhnt ist, gibt es in den Vereinigten Staaten natürlich nicht, auch wenn das Land stark von der Religion geprägt ist. Am nächsten kommt dieser Vorstellung vermutlich die St. Patrick’s Cathedral in New York, die einen beeindruckenden Kontrast zu den modernen Wolkenkratzern bildet. Das religiöse Leben spielt sich natürlich in den modernen Kirchen, die manchmal monumentale Ausmaße annehmen, ab, aber auch die religiösen Gemeinschaften wie die Amish People bieten einen lebhaften Einblick in das religiöse Herz der USA. Möchte man trotzdem einige architektonisch interessante Sakralbauten ansehen, sollte man die National Cathedral in Washington D.C. oder die St. Louis Cathedral in New Orleans ansehen.

Sport als Aushängeschild in den USA

Sport wird gerade an den Colleges der USA groß geschrieben und die beliebtesten Schüler spielen Football, Basketball oder Eishockey. Die Sportkultur an den Schulen ist sehr stark, ebenso die Rivalität zwischen den einzelnen Schulen. Daran hängt eine große Marketing-Strategie und sogar Stipendien werden für gute sportliche Leistungen vergeben.


Golf

Golf

Golf ist einer der amerikanischen Sportarten und die USA haben zum Beispiel mit Tiger Woods große Golfspieler hervorgebracht. Es gibt viele schöne Golfplätze im ganzen Land, die teilweise in herrlicher Lage zu finden sind. Veranstalter bieten Golfreisen in die Vereinigten Staaten an, auch Golfkreuzfahrten entlang der Küste von Florida erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch Kalifornien und Hawaii sind gute Ziele, wenn man sein Handicap verbessern will.


Segeln & Wassersport

Segeln & Wassersport

Die Vereinigten Staaten mit ihrer langen Küstenlinie und vielen Seen, Flüssen und Wasserwegen bieten zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport. Auf Hawaii treffen sich nicht nur die Surfer, sondern auch die Taucher, in Alaska zieht es Naturbegeisterte zum Whale Watching aufs Meer und in vielen Nationalparks kann man Raften, Kanu oder Kajak fahren. Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig und bieten für jeden Geschmack etwas.


Klettern

Klettern

Der Yosemite Nationalpark in Kalifornien ist ein Mekka für Kletterer, denn El Capitano mit seinen glatten und abweisenden Felswänden ist eine ganz besondere Herausforderung und hat einen fast legendären Status. Darüber hinaus kann man aber auch an vielen anderen Stellen in den Vereinigten Staaten sein Klettertalent unter Beweis stellen: Alaska, die Rocky Mountains, Hawaii, aber auch die Appalachen sind Kletterdestinationen. Insgesamt finden sich die besten Gebiete im Westen der USA mit seinen spektakulären Canyons und Felsformationen. Reiseanbieter haben sich darauf spezialisiert und die Nationalparks halten Informationen für Kletterbegeisterte bereit. Auch im Internet findet man viele Tipps und Hinweise für einen gelungenen Aufenthalt in den Kletterparadiesen der USA.


Wandern

Wandern

Die Vereinigten Staaten haben eine Vielzahl von Naturschönheiten zu bieten, die man am besten und intensivsten zu Fuß genießen kann, indem man sie erwandert. In quasi allen Nationalparks gibt es ausgewiesene und beschilderte Wanderrouten. Einigen Routen sind mit Vorsicht zu genießen, da sowohl das Wetter Kapriolen schlagen kann (extreme Hitze, nächtliche Kälte, Schneefälle etc.) als auch gefährliche Tiere wie Schlangen oder Bären entlang der Route ihre Habitate haben. Aber auch Wanderurlaube werden von Reiseveranstaltern als geführte und durchorganisierte Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten, sodass man sich, wenn man nicht alles selbst organisieren will, in erfahrene Hände begeben kann.


Wintersport

Wintersport

In den gesamten USA gibt es Wintersportgebiete, in denen man Ski oder Snowboard fahren und die weiße Pracht genießen kann. Sogar in so südlichen Staaten wie Arizona gibt es ausgewiesene Pisten. Oftmals befinden sich große Resorts in den Skigebieten, die Hotels mit Swimmingpools, Wellnessangeboten, Kinderbetreuungen und anderen Freizeitmöglichkeiten im Angebot haben. Dichte Wälder, lange Pisten und ein volles Entertainment-Programm rund um den Winterurlaub mit Eisbahn, Lagerfeuer und urigen Holzhütten bieten das perfekte Ambiente für einen Winterurlaub in den Vereinigten Staaten, den auch viele Reiseveranstalter inzwischen fest im Programm haben.


Weitere Sportmöglichkeiten

Weitere Sportmöglichkeiten

Jede erdenkliche Sportart kann in den USA irgendwo ausgeübt werden – egal, ob man mit Inlineskatern die Strandpromenade von Santa Monica entlangsaust oder Hochseeangeln im Atlantik betreibt. Daneben gibt es unzählige Möglichkeiten, sich einen Adrenalinkick bei Bungeejumping oder Fallschirmspringen, Paragliden oder bei der eher geruhsamen Fahrt mit einem Heißluftballon zu verschaffen. Für Aktivurlauber sind die Vereinigten Staaten ein wahres Paradies und erfüllen wirklich jeden Wunsch der Sportbegeisterten.

Quirlige Großstadt vs. ruhige Kleinstadt

Die USA sind nicht unbedingt als Partydestination bekannt. Das liegt unter anderem daran, dass Alkohol erst mit 21 Jahren legal konsumiert werden darf. Außerdem werden die Promillegrenzen recht streng überwacht und da man meistens mit dem Auto wieder nach Hause muss, greift man lieber zum Wasser. In großen Städten wie New York, Los Angeles, San Francisco und Las Vegas gibt es natürlich angesagte Clubs, die sich echte Nachtschwärmer auf gar keinen Fall entgehen lassen dürfen. Parties werden auch oft in Verbindung mit Universitäten oder Colleges veranstaltet; auch Sportveranstaltungen werden zu riesigen Parties. Kleine Städte haben manchmal eine Bar, die lange Öffnungszeiten hat oder sogar die ganze Nacht geöffnet hat, um Trucker und Reisende zu versorgen. Ansonsten geht es im ländlichen und kleinstädtischen Amerika aber eher ruhig und gemütlich zu. Anders sieht es natürlich in den großen Städten aus – besonders New York als die Stadt, die niemals schläft, hat eine große Anzahl von Möglichkeiten zu bieten, die Nacht zum Tag zu machen: Theater, Musical, Oper, Bars und Clubs locken Nachtschwärmer auf die Straßen. Die Sperrstunde macht allerdings je nach Bundesstaat auch diesem endlosen Vergnügen ein Ende und um zwei Uhr gehen die Lichter aus. Anders sieht es da in der Spielhölle Las Vegas aus, wo man die ganze Nacht hindurch mit Fortuna ringen kann.


Festivals

In den USA gibt es eine riesige Anzahl von Festivals, die sich ganz unterschiedlichen Themen widmen: Musik spielt dabei natürlich eine große Rolle, aber auch Kunsthandwerkermärkte, Bier-Festivals oder Rodeo-Festivals füllen den Kalender das ganze Jahr über und man kommt auf diesen Veranstaltungen der amerikanischen Kultur in ihrer unglaublichen Vielfalt auf die Spur, knüpft schnell Kontakte und entdeckt ganz neue Dinge. Faszinierend sind auch die Reenactments, die sich in den Vereinigten Staaten einer großen Beliebtheit erfreuen, denn dabei wird ein Stück amerikanischer Geschichte in Originalkostümen von vielen Menschen nachgestellt. So kann man sich also plötzlich in einer Schlacht des Bürgerkriegs wiederfinden.

Herausragende kulturelle Festivals sind unter anderem:

MonatStadtFestival / Veranstaltung
JanuarCharlestonLowcountry Oyster Festival - Kulinarikfestival rund um die Auster
Salt Lake CitySundance Film Festival
DenverNational Western Stock Show
FebruarAustin, TexasCarnaval Brasileiro
ClevelandBrite Winter Fest
MärzWashington D.C.National Cherry Blossom Festival
Los AngelesAir + Style
AprilIndio, KalifornienCoachella
New OrleansFrench Quarter Festival
MaiMemphisWorld Championship Barbecue Cooking Contest
Las VegasElectric Daisy Carnival
Louisville, KentuckyKentucky Shakespeare Festival
JuniManchester, TennesseeBonnaroo - Musik und Kunstfestival
PhiladelphiaPhilly Beer Week
MilwaukeeSummerfest
NashvilleCMA Music Festival
JuliMinneapolisLoring Park Art Festival
Louisville, KentuckyLebowski Fest
San DiegoComic Con
AugustChicagoLollapalooza
Providence, Rhode IslandRhode Island International Film Festival
Kansas CityHeart of America Hot Dog Festival
SeptemberNew OrleansSouthern Decadence
NashvilleMusic City Food and Wine Festival
BaltimoreBaltimore Book Festival
OktoberNew OrleansVoodoo Fest
AtlantaLittle Five Points Halloween Parade and Festival
NovemberHoustonDay of the Dead - Feste und Veranstaltungen rund um den Mexikanischen Dia de los Muertos
Los AngelesLos Angeles Comedy Festival
DezemberChicagoChristkindl Market

Shopping in den USA

Je nach Dollarkurs sind die USA ein Shoppingparadies. Gerade Mode kann man in den Vereinigten Staaten kaufen und dabei die neuesten Trends vor allen anderen erleben. Auch Elektrogeräte sind teilweise um einiges günstiger als in Europa, aber hier muss man darauf achten, ob Anschlüsse und Programme kompatibel mit der restlichen Ausstattung sind. Auch Kunsthandwerk wird gerne gekauft und gehört zu den beliebtesten Mitbringseln. Accessoires wie Taschen, Schals oder Mützen sowie Süßigkeiten oder Schmuck werden für die Lieben zu Hause gekauft. Maceys in New York bietet je nach Jahreszeit große Rabattaktionen an und lockt damit viele Touristen an.


Handeln in den USA

In großen Ketten und Geschäften ist es nicht üblich zu handeln. Manchmal bekommt man einen Rabatt und es gibt häufig Aktionen wie 3 for 2 oder ähnliches. Auf Märkten und an Ständen kann man sein Glück beim Handeln versuchen, meist geht es aber nicht um große Nachlässe, sondern eher um eine vergnügliche Unterhaltung, auf die man sich auch einlassen kann, wenn man eher mit Händen und Füßen kommuniziert. Auch Läden, die privat geführt werden, gewähren manchmal Preisnachlässe. Ein "No" sollte man aber auch als solches verstehen und nicht weiter auf Rabatten beharren.


Ein- und Ausfuhrbestimmungen in den Vereinigten Staaten

Mitbringsel und Geschenke dürfen einen Warenwert von 430 Euro nicht übersteigen, Bargeld von mehr als 10.000 Euro muss angemeldet werden. Besondere Regeln gelten für Lebensmittel, Waffen, Feuerwerkskörper und Pflanzen und Tieren. Nicht nach Deutschland mitgebracht werden dürfen Kaviar vom Stör, Wildpilze, Kartoffeln und bestimmte Lebensmittelzusätze. Auch Produkte, die aus tierischen oder pflanzlichen Materialien gefertigt wurden und die unter dem Artenschutz stehen, können vom Zoll konfisziert werden.

Nähere Informationen zum Thema Zoll und Ein- und Ausfuhrbestimmungen bei einem USAurlaub sind unter dem Punkt Gesetze zu finden.

In Deutschland sind die deutschen Zollvorschriften zu beachten. Bei der Einreise aus den USA gelten die Zollvorschriften für die Einreise aus nicht EU-Ländern.

Die Natur der Vereinigten Staaten beeindruckt

Trotz vieler verlockender Städte sind die USA doch besonders ein Land der Natur. Jährlich zieht es viele tausend Touristen an den Gran Canyon, um dort zu wandern, mit dem Helikopter zu fliegen oder einfach nur diese beeindruckende Schlucht zu bewundern. Auch der nahe gelegene Bryce Canyon oder das Monument Valley faszinieren die Besucher. Alaska lockt mit seiner unberührten Natur, Yellowstone mit seiner geballten vulkanischen Macht und Hawaii gilt als Traumziel vieler. Die USA verfügen über fast 60 Nationalparks, die die landschaftlichen Schönheiten des Landes schützen, bewahren und für Besucher zugänglich machen.

Wellness für Körper und Geist

Viele Wellness- und Beautytrends kommen aus den Vereinigten Staaten und sind dort schon gang und gäbe, bevor sie sich in Europa etablieren können. Einer der Hauptgründe dafür ist natürlich Hollywood, die Traumfabrik, deren Stars und Sternchen nach Verjüngungskuren und Schönheitsmittelchen suchen. Viele dieser Therapien wie Botox sind höchst umstritten und werden von Europäern zumeist sehr kritisch gesehen.

Aber bevor man zu chirurgischen oder plastischen Eingriffen übergeht, gibt es auch noch andere Methoden, Wellness für Körper und Geist zu gewährleisten. Es gibt unzählige Wellnesstempel, in denen man sich verwöhnen lassen kann. Traditionelle hawaiianische Massagen und Behandlungen sollen das Wohlbefinden fördern und für ein strahlendes Äußeres sorgen. Muscheltherapien bringen die besten Elemente des Meeres direkt auf die Haut. In New York kann man die neuesten kosmetischen Trends entdecken, exklusive Beauty-Salons besuchen und sich in Spa-Einrichtungen verwöhnen lassen. Auch Coachella Valley in Kalifornien bietet mit seinen heißen Quellen wohltuende Erholung für Körper und Geist und lässt die Besucher gut erholt in den Alltag zurückkehren. Die Wüsten der USA unter anderem in Arizona sorgen mit ihrer Kargheit dafür, dass der Geist gereinigt wird. Yoga-Begeisterte haben diesen heilsamen Effekt auf die menschliche Psyche erkannt und so werden dort nicht nur Yoga-Kurse, sondern auch hypnotherapeutische Behandlungen, Massagen und andere Wohlfühlarrangements angeboten. Informationen über Yoga in den USA erhält man bei USA Yoga Federation; man kann sich aber auch mehr als 200 Yoga Retreats online ansehen und den eigenen Rückzugsort auswählen.

10. Regionen & Geographie

Regionen & Geographie

Die Vereinigten Staaten haben 50 Bundesstaaten, die sehr unterschiedlich sind und für Besucher der USA sind nicht alle gleich interessant. Besonders die Staaten im Inneren der USA sind zwar für die Vereinigten Staaten sehr typisch, aber landschaftlich und touristisch nicht sehr interessant. Die meisten Besucher kommen in die Staaten an den Küsten.

Alaska

Der Staat ganz im Norden, der keine direkte Landverbindung zum Rest der USA hat und einer der letzten Staaten war, der der Union beigetreten ist, ist besonders bekannt für seine arktische Landschaft, die die meisten Touristen im Sommer besuchen. Das riesige Flusssystem des Yukon fasziniert mit unendlicher Weite und unberührter Natur im flächenmäßig größten Bundesstaat.


Arizona

Der Staat im Südwesten lässt nicht nur Wild-West-Feeling aufkommen, sondern beheimatet auch den weltberühmten Grand Canyon, eines der Naturwunder der USA und Haupttouristenattraktion auf der Golden-West-Tour entlang der Pazifikküste. Die Hauptstadt Phoenix kann allerdings mit den Städten der anderen Bundesstaaten nicht mithalten.


Florida

Florida, der Sunshine State, verspricht nicht nur sonnenhungrigen Europäern Strandfeeling, sondern der Staat ist auch bei vielen US-Amerikanern sehr beliebt wegen der milden Temperaturen und vielen Sonnenstunden. Daher hat sich Florida zum Rentnerstaat entwickelt, wo viele Einheimische ihr Pensionärdasein verbringen. Besucher sollten sich besonders die Everglades nicht entgehen lassen.


Hawaii

Auch der Aloha-State mitten im Pazifik ist einer der jüngsten Staaten im Verbund der Vereinigten Staaten. Neben den Stränden hat die Inselgruppe atemberaubende Natur mit Vulkanen und tropischer Vegetation und eine spannende Kultur zu bieten, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Hawaii ist ein wahres Traumziel.


Kalifornien

Auch der Golden State steht auf der Liste der Traumziele ganz oben und lockt mit faszinierenden Städten wie San Francisco und Los Angeles, der Traumfabrik Hollywood, einem entspannten Lifestyle und vielen besonderen Erlebnissen: Dazu gehört zum Beispiel, mit der Strechtlimousine über die Golden Gate Bridge nach Sauselito zu fahren.


Louisiana

Louisiana ist die Heimat der legendären Stadt New Orleans. Hier mischen sich die Kulturen nicht nur in den Sprachen, sondern in der Küche und der gesamten Lebensart. Musik spielt eine wichtige Rolle und auf dem mächtigen Mississippi kann man auf den Spuren von Mark Twain wandeln.


Massachusetts

Der Staat, der zu den Neuengland-Staaten gehört, hat als Hauptstadt Boston und allein schon diese Metropole ist immer eine Reise wert: Es lockt nicht nur die renommierte Harvard-University, sondern das Gefühl des alten Europas, eines der besten Orchester der Welt, viel Geschichte und gerade während des Indian Summers mit seinen milden Tagen und kalten Nächten ein prächtiges Farbenspiel in den Wäldern.


Nevada

Nevada, einer der Wüstenstaaten, beherbergt als größte Stadt des Staats die Heimat der Glücksspieler: Las Vegas. Aber neben Casinos hat die Wüstenstadt auch eine große Bandbreite an Shows und Unterhaltung zu bieten, die Architektur der Hotels schwankt zwischen Kitsch und Stil und hier scheint jede Verrücktheit möglich – auch die so beliebten Hochzeiten.


Pennsylvania

Der Staat im Osten gehört bei einer Tour nach New York und Washington einfach dazu – hier kann man nicht nur die Freiheitsglocke in Philadelphia bewundern und den Riss berühren, um Glück zu haben, sondern auch die faszinierende Religionsgemeinschaft der Amish People besuchen, bei denen das Leben im 17. Jahrhundert stehen geblieben zu sein scheint.


Virginia

Der Staat Virginia gehört zu den ältesten, von Europäern besiedelten Regionen und war eine der 13 Kolonien, die 1776 ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärten. Die Landschaft ist eher lieblich und erinnert an England. Viele der Anwesen der frühen US-Präsidenten wie Thomas Jefferson oder George Washington finden sich hier und sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

11. Medien

Regionen & Geographie

Das Massenmedium der Vereinigten Staaten schlechthin ist der Fernseher. Es gibt eine große Anzahl von Kanälen und gerade die politische Meinungsbildung funktioniert zum größten Teil über den Fernseher. Inzwischen sind die einzelnen Sender auch in den sozialen Medien vertreten, aber auch die Printmedien und das Radio nutzen die Verflechtung mit dem Internet.

Amerikanische Prepaid-Karte als günstige Alternative

Um mit den Lieben zu Hause Kontakt zu halten, bietet sich das Telefon an, um wenigstens ein kurzes Hallo über den Atlantik zu schicken. Für die USA gilt aber immer noch, dass die Kosten relativ hoch sind. Generell wird gerade bei längeren Aufenthalten empfohlen, eine Prepaid-Karte zu kaufen. Mit der deutschen Karte zu telefonieren, kann sehr schnell sehr teuer werden und je nach Netzauswahl ist der Empfang auch nicht besonders gut.


Internationale Vorwahlnummern

LänderVorwahl
USA001
Deutschland0049
Schweiz0041
Österreich0043

Regionale Vorwahlen

Die Vorwahl nach Deutschland, auch für Mobilfunknummern, ist die 0049 bzw. die +49. Danach wird die null der Ortsvorwahl bzw. der Handynummer weggelassen. Die Vorwahl in die USA ist die 001 bzw. die +1. Wenn man von einer deutschen SIM-Karte in den USA einen Anruf im Land tätigt, muss man trotzdem die Ländervorwahl vorwählen.

Die amerikanischen Ortsvorwahlen orientieren sich an dem "Nordamerikanischen Nummerierungsplan" - NANP - einem System jeweils dreistelliger Vorwahlen und der gemeinsamen 001 als Ländervorwahl. Zum NANP gehören neben den USA auch Kanada und viele karibische Staaten. Durch die Vergrößerung der Städte sowie der fortschreitenden Besiedlung, ist keine grobe ABschätzung der geografischen LAge auf Grund der Vorwahl mehr möglich. Ebenso können Festnetznummern und Mobilfunknummern nicht pauschal unterschieden werden, da die Mobilfunknummern unter den vorhanden Vorwahlen einsortiert wurden.


Kosten und US-amerikanischer Anbieter

Deutsche Handyanbieter haben keine Pakete für den Urlaub in den Vereinigten Staaten im Programm, mit dem man die Telefonkosten niedriger halten könnte. Entweder man zahlt also die Roaming-Gebühren oder man holt sich eine amerikanische SIM-Karte. Achtung, bei den Roaming-Gebühren wird die Verbindung automatisch ab einem Verbrauch von 60 Euro unterbrochen und man muss das Telefon erneut freischalten. Amerikanische SIM-Karten kann man entweder im Land direkt kaufen oder man ordert sie vor dem Urlaub online. Man sollte aber aufpassen, dass man ein Handy besitzt, das kein SIM-Lock hat sowie das richtige Funknetz unterstütz wird - in den USA meist GSM 1900; ansonsten wird eine fremde SIM-Karte nicht erkannt und man muss sich auch noch ein neues, billiges Handy anschaffen.

Ähnlich wie in anderen großen Ländern wie Kanada oder Brasilien gibt es auch in den USA nicht DEN einem Telefonanbieter. Auf Grund der Ausdehnung des Landes gibt es unzählige Anbieter für die unterschiedlichsten Regionen. Große Anbieter sind vorallem: AT&T Mobility, Verizon Wireless, Sprint und T-Mobile

Mobiles Internet in den Vereinigten Staaten

Hauptmedium der Kommunikation ist das Internet und gerade wenn man auf Reisen ist, muss man sich keine Gedanken machen, dass eine Nachricht vielleicht mitten in der Nacht bei den Lieben zu Hause ankommt. Auch schöne Eindrücke, die man mit der Kamera festgehalten hat, sind in Sekundenschnelle bei Freunden und Familie zu Hause. Solche Datenübertragungen können allerdings zur Kostenfalle werden und man sollte sich vorher bei seinem Telefonanbieter nach Kosten für mobiles Surfen erkundigen. Internetcafés sind eine vom Aussterben bedrohte Gattung, finden sich aber in den USA noch recht häufig. Besonders viele normale Cafés und Restaurants bieten auch einen kostenlosen Zugang zum Internet an, auch wenn man dann das Endgerät selbst im Gepäck haben muss. Die Kosten variieren, liegen aber meist bei etwa fünf bis zehn Dollar pro Stunde. Viele Internetcafés bieten auch die Möglichkeit, zu drucken. Insgesamt sollte man immer auf die Sicherheit in Internetcafés achten: Passwörter spätestens nach dem Urlaub wechseln, Bankgeschäfte nie über einen Computer in einem Internetcafés abwickeln.


Mit dem Handy in den USA online gehen

Am günstigsten und besten ist es auch für das mobile Surfen, wenn man sich eine Prepaid-Karte anschafft und damit zu den Konditionen wie Einheimische online geht. Hier sollte man darauf achten, dass man eine Karte ohne Vertrag, Mindestlaufzeit und Mindestumsatz wählt, damit man nach dem Urlaub nicht weiter zahlen muss. Es gibt verschiedene Anbieter, deren Konditionen quasi ständig wechseln: Es lohnt sich also, sich vorab zu informieren und den besten Anbieter auszusuchen, dessen Karten man teilweise online im Voraus bestellen kann.

Prepaid-Sim-Karten können bei vielen Anbietern schon vor der Reise direkt im Internet bestellt werden. Große Anbieter in den Vereinigten Staaten:

Deutsche Medien online empfangen

Deutsches Radio kann man in den USA problemlos übers Internet empfangen. Dazu braucht man einen Internetzugang mit recht stabiler Verbindung oder ein internetfähiges Handy mit entsprechender App. Der Computer muss über einen Flashplayer und die Möglichkeit, Ton wiederzugeben, verfügen und dann kann man alle die Sender hören, die einen Livestream anbieten. Fürs Fernsehen aus Deutschland greift man am einfachsten auf die Mediatheken der einzelnen Sender zurück, die online zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kann man versuchen, deutsche Sender per Satellit zu empfangen oder man ordert entsprechende Pakete der einzelnen Anbieter.

Post in den USA

Der United States Postal Service wickelt sowohl den nationalen als auch den internationalen Versand ab und ist keine staatliche, sondern eine unabhängige Organisation. Die Briefkästen des USPS haben erstaunliche Ähnlichkeit mit einem Mülleimer: Sie stehen meist auf vier Füßen und sind in dunkelblauer Farbe gehalten. Ihre oben abgerundete Form erinnert an einen Müllkübel. Die Briefkästen finden sich an Straßenrändern, auf Bürgersteigen und an öffentlichen Gebäuden.

Eine Postkarte aus den USA nach Deutschland kostet 1,20 Dollar. Dieser Preis gilt für alle international versandten Postkarten. Briefe und Pakete richten sich nach der Größe und Schwere, aber auch nach dem Inhalt (Wertsachen etc.). Teilweise können die Preise sehr hoch sein für größere Postsendungen. Einkäufe, die nicht mehr in den Koffer passen, sollte man also nach Möglichkeit im Handgepäck verstauen und nicht per Päckchen nach Deutschland schicken.

Briefe und Postkarten kann man entweder in einen Briefkasten werfen oder man kann sie unter Umständen auch direkt im Hotel abgeben, sodass sich die Rezeptionisten um die Aufgabe der Post kümmern. Auch Briefmarken kann man manchmal an der Rezeption erstehen. Die Laufzeit der Post ist sehr unterschiedlich, je nach Region und Lage. Von der Ostküste braucht ein Brief zwischen drei und fünf Tage; im Winter, wenn Schnee den Flugverkehr lahmlegt, kann es allerdings auch länger dauern und Weihnachtspäckchen sollte man rechtzeitig etwa drei Wochen vor Heilig Abend auf den Weg bringen.

12. Weitere Tipps

Regionen & Geographie

Die Vereinigten Staaten sind ein solch riesiges Land, dass es schwierig ist, bestimmte Dinge als besonders herauszuheben. Für USA-Anfänger eignet sich vielleicht die Nordostküste am besten als Einstieg, da diese gemeinhin als sehr europäisch gilt und der Kulturschock dementsprechend nicht so groß ist. Das Landesinnere ist vermutlich das typische Amerika, das man nicht in den Prospekten sieht, denn es ist sehr ländlich und es gibt nur wenige Sehenswürdigkeiten.

Die besten und schönsten Plätze in den USA

Entlang der Ost- und Westküste gibt es viele Nationalparks, faszinierende Städte und das, was man sich unter den USA vorstellt: Die riesigen Redwood-Bäume in Kalifornien, Boston mit seiner faszinierenden Geschichte, New York mit den Wolkenkratzern, San Francisco mit der Cabel Car. Aber auch darüber hinaus gibt es schöne Plätze, die nicht so sehr von Touristen heimgesucht werden. Dazu gehört das liebliche Shenandoah Valley und das milde Virginia, das mit seinen grünen Wiesen und herrschaftlichen Häusern an England erinnert. Die Vereinigten Staaten halten einfach für jeden Geschmack das Richtige bereit.

Strom in den USA

Die Blackouts, die manchmal die USA heimsuchen, sind schon legendär und haben ihren Eingang in die Popkultur gefunden. Trotzdem sollte man diese plötzlichen und mitunter auch sehr langen Stromausfälle gerade im Winter nicht unterschätzen: Sie sorgen nicht nur für ein Verkehrschaos auf den Straßen der großen Metropolen und auch in den Kleinstädten, sondern betreffen auch Kühlung und Heizung in quasi allen Wohnungen. Abgesehen von diesen Blackouts ist die Stromversorgung in den USA aber gut und zuverlässig und Steckdosen in Hotelzimmern sind selten Mangelware.


Stromspannung in den USA

Die Stromspannung in den USA beträgt 120 Volt und 60 Hertz, sodass Elektrogeräte entweder einen Konverter haben müssen, um sie an die andere Spannung anzupassen oder einen Schalter, mit dem man die Spannung ändern kann. Ein Adapter alleine reicht dafür nicht aus. Für Akkus oder Batterien gilt, dass man meist keinen Konverter benötigt, aber entsprechende Vermerke sollten auf den Geräten zu finden sein.


Adapter für den USAurlaub

Einen Adapter braucht man für die Vereinigten Staaten zusätzlich. Dies ist entweder ein Rundstecker Typ A oder ein Flachstecker Typ B. Beide kann man im Elektrohandel erwerben oder man bestellt sie im Internet. Nach Möglichkeit sollte man das vor der Reise erledigen, damit man in den USA nicht langwierig nach einem Stecker suchen muss. Achtung auch bei günstig gekauften Elektrogeräten, die ebenfalls in Deutschland einen Adapter und eventuell auch einen Konverter benötigen.

Trinkgeld in den Vereinigten Staaten

Trinkgeld ist in den USA absolut üblich und für die Angestellten auch nötig, da es nicht nur ein fester Teil ihres Lohns, sondern auch der größte Teil ist. In der Regel sind 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrags als Trinkgeld nochmal obendrauf zurechnen und Trinkgeld wird auch wesentlich häufiger und öfter gegeben als in Deutschland: Hotelpagen, Kellner, Valletparking, Zimmermädchen, Taxifahrer – sie alle bekommen Trinkgeld und das in Scheinen und nicht in Münzen. Man sollte also immer einen kleinen Vorrat an kleinen Dollarscheinen in der Geldbörse haben und wenn man in bar zahlt, am besten das Wechselgeld in Scheinen horten.

Taxi fahren in den USA

Taxikosten sind in den USA so eine Sache: Auf den Straßen ist meist viel los und während der Rush Hour sind die Straßen einfach vollgestopft und es gibt quasi kein Durchkommen. Das kann das Taxometer innerhalb kürzester Zeit in die Höhe treiben. Normalerweise zahlt man aber für eine Fahrt in New York von der Grand Central Station einmal quer durch Manhattan zur Wall Street etwa 20 Dollar. Die Taxis sind gelb und die Taxifahrer entweder sehr nett oder wirklich harte Hunde, denn sie haben jede Menge gesehen und auf den Straßen und als Fahrgäste sind ihnen schon alle Arten von Menschen untergekommen. Dementsprechend die Ohren gespitzt, wenn sie erzählen, denn die Geschichten haben es in sich!

Öffnungszeiten von Geschäften in den USA

Sonntage sind für Supermärkte und Geschäfte in aller Regel unbekannt. Es gibt auch genügend Geschäfte, die rund um die Uhr und sieben Tage die Woche geöffnet haben. Verhungern oder verdursten wird man also kaum. Malls schließen meist gegen 20 oder 22 Uhr, aber da es kein Ladenschlussgesetz gibt, ist es manchmal reine Glückssache, ob ein Geschäft geöffnet oder geschlossen hat. Im Zweifelsfall informiert aber ein Aufkleber an der Eingangstür über die Öffnungszeiten. Diese Angaben sind in aller Regel auch sehr verlässlich.

Abhebegebühren und zusätzliche Bankgebühren in den USA

Bankgebühren werden bei jeder Abhebung von einem Geldautomaten fällig, aber Gebühren zahlt man auch dann, wenn man mit der Kreditkarte in einem Geschäft oder Restaurant zahlt, da die Bank die Fremdwährung in Euro konvertiert und dafür einen Auslandszuschlag erhebt, der bei etwa einem Prozent des abgebuchten Betrages liegt. Auf die Dauer kann das also ganz schön ins Geld gehen und wenn man ein bisschen sparen will, sollte man nicht zu oft Geld abheben oder mit der Kreditkarte zahlen, sondern sich eher auf Bargeld verlassen. Die Gebühren bei Geldauszahlungen am Automaten liegen meist bei etwa fünf Euro, aber die meisten ATMs zeigen nicht an, wie viele Gebühren fällig werden, sodass man unter Umständen eine böse Überraschung erlebt, wenn man zu Hause wieder auf den Kontoauszug schaut.

Einige deutsche Banken bieten die Möglichkeit einer kostenlosen Abhebung im Ausland.

Hurricans, Krokodile und andere Gefährdungen

Die USA sind kein ungefährliches Land. Es gibt nicht nur Naturereignisse wie Stürme in einem Ausmaß, die in Europa unbekannt sind, sondern auch gefährliche Tiere, die in Deutschland höchstens im Zoo leben. Sollte es gefährliche Naturereignisse geben, werden diese meist in den Medien angekündigt, es erfolgen Warnungen und Verhaltenshinweise, denen unbedingt Folge zu leisten ist. In Gegenden, wo es wilde oder gefährliche Tiere gibt, gibt es auch entsprechende Hinweisschilder, Warntafeln und Informationen, wie man sich gegenüber diesen Tieren verhalten soll. Warnungen vor Krokodilen oder Alligatoren auf jeden Fall ernst nehmen!


Tiere

Tiere

Die meisten wilden und gefährlichen Tiere sind sehr scheu, sodass man sich eigentlich glücklich schätzen kann, wenn man einen Wolf oder einen Bären zu Gesicht bekommt, aber werden diese Tiere angriffslustig, sollte man bei einem Wolf so viel Lärm wie möglich machen. Dem Tier den Rücken zuzuwenden und wegzurennen, aktiviert den Jagdreflex des Wolfes. Stattdessen sollte man sich groß machen, laut rufen und sich seine Angst auf gar keinen Fall anmerken lassen. Bei Bären sollte man auf die Gattung achten, denn danach richtet sich die Verteidigungstaktik. Insgesamt sollte man aber nicht davonlaufen, denn auch Bären laufen schneller als der Mensch. Bei einer Begegnung mit einem giftigen Tier wie Spinnen, Schlangen oder Skorpionen sollte man unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und eine möglichst genaue Beschreibung des Tieres liefern. Wenn irgend möglich, ist es hilfreich, Bewegungen zu vermeiden, da sich das Gift ansonsten schneller im Körper verteilt.


Pflanzen

Pflanzen

Grundsätzlich gilt, dass man keine Pflanze verzehren soll, die man in freier Wildbahn gefunden hat und die man nicht eindeutig und zweifelsfrei identifiziert hat. Gerade der Poison Ivy, eine Efeuform, und der gefleckte Schierling kommen in den USA vor und können zu schweren allergischen Reaktionen führen, wenn es nur zu Hautkontakt gekommen ist. Im Falle einer Vergiftung unbedingt einen Arzt aufsuchen! Im Idealfall kann man eine genau Beschreibung der Pflanze liefern oder aber man hat sogar eine Probe des Gewächses dabei, was die Identifikation des Giftes für den Arzt einfacher und schneller macht.


Naturphänomene

Naturphänomene

Die umgebenden Meere der USA sind nicht ohne Tücken: Der Tidenhub im Atlantik kann gewaltig sein und je nach Küstenform kann es dabei zu gefährlichen Strömungen kommen, die auch sehr gute Schwimmer auf das offene Meer ziehen. Auch die sogenannte Riptide ist eine starke Strömung, gegen die man in der Regel nicht anschwimmen kann. Generell gilt, dass man, wenn man sich in einer Strömung befindet, nicht gegen die Sogkraft anschwimmen sollte, da das nur Kräfte kostet. Stattdessen sollte man versuchen, sich im rechten Winkel zur Strömung zu bewegen, um aus ihr herauszukommen. Gelingt das nicht, nicht in Panik verfallen, sondern auf sich aufmerksam machen, indem man laut ruft oder winkt.


Auch in den Vereinigten Staaten gibt es einen Monsun, der allerdings viel schwächer ausfällt als der beispielsweise in Indien. Eine Gefahr ist er damit zumeist nicht. Gibt der Wetterdienst der USA allerdings eine entsprechende Wetterwarnung heraus, sollte man auf die Warnhinweise Acht geben und sie befolgen. Ergiebige Regenfälle sind meist Hauptbestandteil eines Monsuns und diese können innerhalb kürzester Zeit zu massiven Überflutungen führen. Man sollte also tiefer gelegene Gebiete und Unterführungen sowie Tiefgaragen meiden, da diese sich in tödliche Falle verwandeln können.


Neben den Vulkanen im Yellowstone Nationalpark und auf Hawaii gibt es noch in zehn anderen Bundesstaaten Vulkane. Alle aktiven Feuerberge werden von den Behörden seismologisch überwacht, aber natürlich sind die Warnsysteme nicht so zuverlässig, dass es nicht zu unvorhergesehenen Vulkanausbrüchen kommen kann. Die Behörden werden Warnungen aussprechen und betroffene Gebiete unter Umständen evakuieren. Den Anweisungen der Beamten, die im Einsatz sind, ist unbedingt Folge zu leisten! Ist man auf sich alleine gestellt, sucht man höher gelegenes Gebiet jenseits des Kraters auf, um den Lava- und Magmaströmen zu entkommen. Achtung vor Gesteinsbrocken, die in die Luft geschleudert wurden.


Hurricanes sind eine große Gefahr in den USA, die die südlichen Staaten jedes Jahr aufs Neue treffen kann. Die gigantischen Stürme kommen mit Windgeschwindigkeiten über neun Beaufort (75km/h) und ergiebigen Regenfällen. Den Behörden ist diese Gefahr sehr wohl bekannt und es gibt Notfallpläne für solche Fälle. Dabei können weite Gebiete evakuiert werden und der Anweisung, einen Landstrich zu verlassen, ist Folge zu leisen. Tiefer gelegene Gebiete sind wegen drohenden Überflutungen zu meiden. Auch um das Meer macht man einen weiten Bogen. Vor dem starken Wind sollte man in stabilen Gebäuden oder sogar Kellern Zuflucht suchen und sich auf keinen Fall draußen aufhalten – auch nicht in einem Auto. Bei einem Aufenthalt in einer Notunterkunft, sollte man Proviant, Kleidung, Bargeld und wichtige Dokumente sowie Medikamente und Decken und Kissen unbedingt dabei haben.