Urlaub in Frankreich Alle Informationen die du vor einer Reise nach Frankreich brauchst: Wetter, Gesetze, Unterkünfte, Essen, Regionen, Tipps & mehr!

1. Allgemeine Informationen

Länderflagge

Mit einer Fläche von über 500.000 Quadratkilometern zählt Frankreich flächenmäßig zum größten Land Europas, dessen vielfältige Landschaft Meeresküsten, sanfte Lavendelfelder und alpine Gebirge umfasst. Paris, die Hauptstadt des Landes gilt als Kulturmetropole. Neben dem europäischen Festland und zahlreichen Inseln im Atlantik und im Mittelmeer, gehören zum französischen Staatsgebiet auch Überseegebiete in der Karibik (Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique), in Afrika (Réunion, Mayotte) und in der Antarktis, welche von den ehemaligen französischen Kolonien hervorgehen und etwa 1,5 Millionen Einwohner umfassen. Ein hoher Zustrom von Einwanderern aus den ehemaligen Kolonien und die zugleich sehr bewusste staatliche Haltung, um die französische Kultur zu bewahren, machen das Land besonders reich an kulturellen Schätzen und Erfahrungen für Reisende.

Zahlungsmittel - der Euro

Wechselkurs

Wechselkurs

In Frankreich wird seit 2002 mit dem Euro gezahlt. Daher ist kein Geldumtausch nötig.


Banknoten

Banknoten

Frankreich ist Teil des Euroraums und es wird seit 2002 mit Euro gezahlt. Der Euro hat den Franc abgelöst. Banknoten und Münzen sind in Wert, Aussehen und Beschaffenheit wie in Deutschland erhältlich. Niedrigste Münzwert ist 1Cent, der höchste Münzwert ist 2Euro. Die Banknote 5Euro stellt den niedrigsten Wert da, die höchste Banknote ist 500Euro.


Bezahlung

Bezahlung

Die französische Währung ist seit 2002 der Euro und löste so den Franc als Zahlungsmittel ab. Durch den Euro entfällt dementsprechend das Wechseln und man kann die Preise deutlich einfacher vergleichen. Für Franzosen gilt seit dem Sommer 2015 beim Zahlen mit Bargeld eine Obergrenze von 1000 €. Für Touristen liegt diese Grenze bei 10.000 €. Gezahlt werden kann mit EC-Karten, Kreditkarten und Bargeld. Natürlich ist in ländlichen Regionen sowie in kleinen Läden die Kartenzahlung nicht immer möglich. So sollte der Tagesbedarf an Geld für Lebensmittel oder ähnliches immer in Bar vorhanden sein.


Mit der Kreditkarte / EC-Karte in Frankreich

Mit der Kreditkarte / EC-Karte in Frankreich

In Frankreich ist es ausgesprochen üblich, mit einer Kreditkarte, wie Visa oder MasterCard zu bezahlen. Beim Bezahlen mit einer EC-Karte oder Maestro-Card kann es zu Komplikationen kommen. American Express wird meist in Restaurants, Hotels oder größeren Geschäften akzeptiert.


Geldautomaten

Geldautomaten

Bargeld kann an jedem Geldautomaten mit einer EC Karte oder Kreditkarte abgehoben werden. Es können dabei Gebühren anfallen, die vom eigenen Geldinstitut abhängen.

Hierbei sind dringend die Öffnungszeiten der Banken zu beachten: Sonntags und montags sind die Banken in Frankreich generell geschlossen! An den restlichen Tagen öffnen sie zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr am Morgen und schließen zwischen 17:30 Uhr und 18:30 Uhr. Auch zur Mittagszeit sind die meisten Banken geschlossen. Samstags und vor Feiertagen öffnen außerdem die meisten Banken nur am Vormittag.


Lebenshaltungskosten im Urlaub in Frankreich

Die Unterhaltskosten in Frankreich können je nach Lebensweise stark variieren. Preise für Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel sind mit deutschen Verhältnissen zu vergleichen. So ist mit einer täglichen Ausgabe von 15 bis 30 Euro ohne Übernachtung und Anreise zu rechnen. Restaurantbesuche und Eintritte in Museen können je nach Bekanntheitsgrad deutlich höher ausfallen.

Bonjour France - Hallo Frankreich

Die Landessprache in Frankreich ist Französisch. Es wird in hohem Maße von staatlicher Seite versucht, die Einführung von Anglizismen in die französische Sprache zu vermeiden. Auch im Umgang mit Touristen ziehen Franzosen ihre eigene Landessprache vor. Auch wenn die meisten Franzosen Englisch verstehen, antworten sie häufig auf Französisch. Eine gewisse Grundkenntnis der französischen Sprache ist daher für einen Urlaub sinnvoll und bereichernd.

Die zentrale Lage Frankreichs mit vielen angrenzenden Nachbarstaaten führte zu zahlreichen Regionalsprachen, welche inzwischen zum französischen Kulturerbe gehören. So wird unter anderem in den südlichen Regionen Okzitanisch, Katalanisch und Baskisch und im Norden Bretonisch, Elsässisch und Flämisch gesprochen. Auf Korsika ist die korsische Sprache vorherrschend und in den Gebieten in Übersee kommen weitere Sprachen wie Kreolisch, oder Polynesisch hinzu.


Offizielle Amtssprache in Frankreich

Seit 1951 ist Französisch die alleinige Amtssprache Frankreichs. Dabei wird nicht zwischen Frankreich in Europa und den fünf Überseegebieten unterschieden. In allen Regionen Frankreich ist Französisch die Amtssprache.


Die 30 wichtigsten Wörter auf Französisch

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DeutschFranzösisch
HalloSalut
Guten TagBonjour
Auf WiedersehenAu revoir
JaOui
NeinNon
DankeMerci
Bitte!S`il vous plaît!
Prost!Vive!
EntschuldigungExcusez moi
Hilfe!Aide!
Toilettetoilette
Ich heiße ...Je m`appelle ...
Ich hätte gerne ...Je voudrais ...
Was kostet ...?Quels coûts ...?
Zahlen bitte!S`il vous plaît payer!
Ich spreche kein Französisch.Je ne parle pas français.
Eingangapport
Ausgangsortie
DeutschFranzösisch
einsun
zweideux
dreitrois
vierquatre
fünfcinq
sechssix
siebensept
achthuit
neunneuf
zehndix
Montaglundi
Dienstagmardi
Mittwochmercredi
Donnerstagjeudi
Freitagvendredi
Samstagsamedi
Sonntagdimanche

Das Christentum in Frankreich

Das Christentum in Frankreich

Als laizistischer Staat sind in Frankreich Religion und Staat vollkommen voneinander getrennt. Demzufolge gibt es auch keine offiziellen vom Staat erhobenen Zahlen zur Religionszugehörigkeit der Einwohner. Schätzungen ergeben, dass etwa die Hälfte der Bewohner dem katholischen Glauben angehört, ein Großteil davon praktiziert den Glauben jedoch nicht. Ein ebenfalls hoher Anteil der Bevölkerung gibt an, keiner Religion zugehörig zu sein.

Aus den ehemaligen französischen Kolonien gibt es nach wie vor zahlreiche jüdische und muslimische Zuwanderer in Frankreich. In Paris ist hier vor Allem das jüdische Viertel Marais im 3. Und 4. Arrondissement zu nennen, sowie das größte asiatische Viertel Europas im 13. Arrondissement mit zahlreichen Einwanderern aus Vietnam, China, Kambodscha, und weiteren ehemaligen französischen Kolonien. Eine Verdichtung von Migranten überwiegend muslimischen Glaubens in den französischen Vorstädten hat die soziale Situation in den letzten Jahrzehnten verschärft: eine hohe Arbeitslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit führte zunehmend zu Kriminalität und Radikalisierung. Zentren des Islam befinden sich in Vororten von Paris, wie zum Beispiel in Saint-Denis, sowie in Lyon, Straßburg und insbesondere in Marseille.

Politik in Frankreich

Zu Beginn der fünf Republik-Etappen steht die Französische Revolution in den 1790er Jahren, welche bis heute Symbol für die Selbstbestimmung der französischen Bevölkerung ist und jährlich gefeiert wird. Auch heutzutage sind Streiks und Demonstrationen in Frankreich üblich und sind selbst im öffentlichen Dienst erlaubt.

Die momentan stärksten Fraktionen im französischen Parlament sind die Fraktion "Sozialistisch, Republikanisch und Bürgerlich" (SRC), vertreten durch die Parteien Parti socialiste und Mouvement républicain et citoyen und die Fraktion "Union für eine Volksbewegung" (UMP), vertreten durch die gleichnamige Partei.


Staatsform und Regierungssystem in Frankreich

Seit 1958 besteht in Frankreich die sogenannte fünfte Republik in Form einer parlamentarischen Präsidialdemokratie mit zwei Kammern. Staatsoberhaupt ist jeweils der Staatspräsident. Das Parlament besteht aus einer Nationalversammlung mit 577 Abgeordneten, welche jeweils für 5 Jahre gewählt werden.

Besondere religiöse Feiertage in Frankreich

Wie in den meisten christlich geprägten Ländern gelten auch in Frankreich Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Weihnachten als (bewegliche) Feiertage. Dazu werden jedoch auch Mariä Himmelfahrt (15. August) und Allerheiligen (1. November) als Feiertage begangen. Im Unterschied zu Deutschland gelten Karfreitag und der zweite Weihnachtsfeiertag jedoch nur in den ehemals deutschen Gebieten Elsass und Lothringen als Feiertag.


Nationale Feiertage in Frankreich

MonatTagFeiertag
Januar1.Jour de l`An - Neujahr
Februar-
März-
April27.Abolition de l`esclavage - Abschaffung der Sklaverei (nur im Überseedepartement Mayotte)
Mai1.Fête du travail - Tag der Arbeit
8.Fête de la Victoire - Tag des Sieges (Ende des Zweiten Weltkrieges)
22.Abolition de l`esclavage - Abschaffung der Sklaverei (nur im Überseedepartement Martinique)
27.Abolition de l`esclavage - Abschaffung der Sklaverei (nur im Überseedepartement Guadeloupe)
Juni10.Abolition de l`esclavage - Abschaffung der Sklaverei (nur im Überseedepartement Guyane)
Juli14.Fête Nationale de la France - Französischer Nationalfeiertag
August-
September-
Oktober-
November11.Armistice 1918 - Waffenstillstand von Compiègne (1918)
Dezember20.Abolition de l`esclavage - Abschaffung der Sklaverei (nur im Überseedepartement La Réunion)

Notfallnummern für einen Urlaub in Frankreich

In Frankreich kann ebenso wie in allen anderen europäischen Ländern der Notruf mit der Nummer 112 getätigt werden. Darüber hinaus gibt es einige frankreich-spezifische Nummern für Notdienste. Hierbei muss vom Handy die französische Vorwahl 0033 und anschließend die entsprechende Nummer gewählt werden. Des Weiteren gibt es eine Telefonnummer für das Fundbüro in Paris: 0033 1 55762000 und einen deutschsprachigen ADAC-Notruf in Frankreich: 04 72171222.


NotfallbereichNotfallnummer
Erste Hilfe/Notarzt15
Feuerwehr18
Polizei17
Deutsche Botschaft(0033) 1 53834500 - Paris
Zentrale Notrufnummer des Auswärtigen Amts(0049) (0)30 18-17-2000
Zentraler Sperrnotruf für Kreditkarten (90% aller Finanzinstitute)

(0049) 116 116

(0049) (0)30 405040 50 - bessere Erreichbarkeit aus dem Ausland


Medizinische Notfälle

Den Rettungsdienst (SAMU, Service d’Aide Médicale Urgente: medizinischer Notfallhilfsdienst) wird in Frankreich unter der Nummer 112 oder der 15 erreicht. Des Weiteren gibt es noch den SOS Médecins (Ärzte rund um die Uhr) unter der 0147 077 777. Die meisten Ärzte sprechen Englisch oder sogar noch die ein oder andere zweite Fremdsprache. Achten Sie darauf, bei einem Notfall korrekte Angaben und die wichtigsten Informationen weiter zugeben (z.B. wie viele Verletzte, der Ort des Geschehens) und auf eventuelle Rückfragen zu warten.


Polizei

Die Polizei in Frankreich gliedert sich in Polizei und Gendarmerie, wobei erstere in den Städten und letztere in ländlichen Gebieten und Gemeinden bis 15000 Einwohner zuständig ist. Auf kommunaler Ebene und den Bürgermeistern unterstellt gibt es darüber hinaus noch die Gemeindepolizei. Der Spitzname für Polizisten in Frankreich lautet "flic" und ist vergleichbar mit dem deutschen Wort "Bulle", allerdings nicht so negativ besetzt. Die Polizei kann unter der 17 erreicht werden.


Banken

Sollten beim Urlaub die Karten gestohlen werden, sollte direkt bei der Bank angerufen werden oder beim Sperr-Notruf, der unter 116 116 erreichbar ist. Außerhalb von Deutschland sollte noch die deutsche Vorwahl (+49) vorgewählt werden.

Zeitzone

Beide Länder befinden sich in derselben Zeitzone mit +1 Stunde Standard-Differenz zur Weltzeit UTC.


Zeitverschiebung

Es gibt keine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Frankreich.


Winter-Sommer-Zeit

Ebenso wie in Deutschland wird zwischen März und Oktober die Zeit um eine Stunde vorgestellt, um abends länger Sonnenlicht zu haben. Das Datum zur Zeitumstellung stimmt mit dem deutschen Datum überein und kann öffentlichen Medien entnommen werden.

2. Das Wetter

Wetter

Die geographische Vielfältigkeit des Landes wirkt sich deutlich auf das Klima aus. Küstengebiete unterscheiden sich in ihren klimatischen Bedingungen von Gebirgsregionen, ebenso wie vom Landesinneren. Deutliche Unterschiede sind auch zwischen Norden und Süden, Osten und Westen zu erkennen. Insbesondere das raue und regenreiche Klima an der Atlantikküste kann für manchen Urlauber eine Überraschung darstellen.

Das Wetter in Frankreich

Das Wetter in Frankreich gilt größtenteils als mild und gemäßigt. Dank des Atlantiks, der das Wetter in Frankreich stark beeinflusst, kommt es deshalb nicht zu starken Temperaturschwankungen, wie in Ländern mit weniger Küstennähe.


Klimatabelle Frankreich (Paris)

 JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
temperaturen6°C
1°C
7°C
1°C
12°C
4°C
16°C
6°C
20°C
10°C
23°C
13°C
25°C
15°C
24°C
14°C
21°C
12°C
16°C
8°C
10°C
5°C
7°C
2°C
Sonnenstunden2h3h5h6h8h8h8h7h6h4h2h*2h
Niederschlag11d10d11d9d11d9d8d7d8d9d9d9d

Temperaturen

In Frankreich lassen sich grob vier Klimazonen unterscheiden: An der Atlantikküste herrscht gemäßigtes Meeresklima. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 6 Grad im Winter und 16 Grad im Sommer und es kommt ganzjährig zu Niederschlägen. Im Landesinneren und im Osten des Landes überwiegt kontinentales Klima, welches sich durch starke Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter auszeichnet. In Paris erreichen die Temperaturen im Sommer über 18 Grad, während sie im Winter bis auf 3 Grad sinken. In der alpinen Zone Frankreichs herrscht raues Bergklima vor, während am Mittelmeer ein mildes, mediterranes Klima herrscht. Im Sommer kommt es kaum zu Niederschlägen und die Temperaturen steigen bis auf 23 Grad an.


Regen

Die regionalen Niederschlagsmengen in Frankreich schwanken sehr stark. Einerseits gilt die französische Mittelmeerküste als warm und trocken, andererseits ist der Ort mit der geringsten Niederschlagsmenge das kleine Örtchen Colmar im Elsass. An den Westseiten der Gebirge (Alpen, Cavennen, Jura und Vogesen) tritt der stärkste Niederschlag auf und auch der Nordosten Frankreichs (Normandie und Bretagne) gilt als recht feucht. Ebenso sollte man im Südwesten Frankreichs besonders im Frühling und im Herbst mit größeren Niederschlagsmengen rechnen. In Paris sind die Regentage über das Jahr gesehen sehr ausgeglichen. Es zeichnet sich nur ein leichter Anstieg der Regentage in den Wintermonaten ab.


Jahreszeiten

Überall in Frankreich sind die Jahreszeiten deutlich ausgeprägt, wenn gleich nicht in dem Maße, wie dies beispielsweise in Deutschland der Fall ist. Das ozeanisch geprägte Klima in weiten Teilen Frankreichs verhindert hier große Temperaturschwankungen.

Die beste Reisezeit in Frankreich

Der Sommer stellt in den meisten Fällen aufgrund der angenehmen Temperaturen und der geringen Niederschläge die beste Reisezeit dar. In den Mittelmeerregionen, wie Nizza, Marseille oder Montpellier eignen sich auch Frühling und Herbst hervorragend zum Reisen, um der Hauptsaison und der sommerlichen Hitze zu entgehen. Je nach Zweck der Reise können auch andere Jahreszeiten geeignet sein: Wer einen Wanderurlaub plant, findet im Herbst angenehme Temperaturen und kann sich an den farbenfrohen Gebirgswäldern erfreuen. Im Winter locken zahlreiche Skigebiete und Langlaufloipen, die vorzugsweise in den Weihnachts-, Faschings-, oder auch noch in den Osterferien aufgesucht werden.

3. Reisebestimmungen, Versicherungen & Gesetze

Reisebestimmungen, Versicherungen & Gesetze

Frankreich ist ein Land innerhalb der Europäischen Union und des Schengen-Abkommens. Dies vereinfacht den Personen- und Warenverkehr zwischen Deutschland und Frankreich um ein Vielfaches. Dennoch gibt es einige Regeln zur Einreise, zur Ein- und Ausführung von Waren und zum Verhalten innerhalb des Landes zu beachten, mit denen sich Reisende im Voraus beschäftigen sollten.

Visum für Frankreich

Für eine Reise nach Frankreich brauchen EU-Staatsbürger kein Visum beantragen. Deutsche Staatsbürger können mit einem Reisepass, einem vorläufigen Reisepass oder einem Personalausweis nach Frankreich einreisen. Die Dokumente dürfen maximal ein Jahr abgelaufen sein. Auch ein vorläufiger Personalausweis ist für die Einreise erlaubt, dieser muss jedoch im Moment der Einreise gültig sein.

Kinder unter 10 Jahren dürfen seit 2012 nicht mehr mit dem Reisepass der Eltern einreisen. Auch sie benötigen wie Kinder über 10 Jahre entweder einen Kinder-Reisepass oder einen noch gültigen Kinderausweis nach altem Muster. Dies gilt auch für die meisten anderen EU-Länder sowie für eine Reihe von Ländern außerhalb der EU. Allein Reisende unter 15 Jahren benötigen außerdem eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

Die aktuellesten Informationen, ob ein Visum nötig ist, sind beim Auswärtigen Amt unter Frankreich - Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige zu finden.

Abgesichert in Frankreich - Versicherungen im Urlaub

Die Abwicklung bei Unfällen, Krankheiten, oder anderen unvorhergesehenen Zwischenfällen ist innerhalb Europas mit vergleichsweise niedrigem Aufwand verbunden. Trotzdem ist es wichtig, entsprechende Vorkehrungen zu treffen und Nachweise der deutschen Versicherungen nach Frankreich mitzunehmen. Arztbehandlungen müssen generell vom Patienten bezahlt werden, die Kosten können danach von der Krankenkasse zurückverlangt werden.


Krankenversicherung

Krankenversicherung

Personen die in Deutschland Anspruch auf eine ärztliche Behandlung haben, bekommen auch in Frankreich sämtliche Behandlungen, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zulässig sind. Hierfür ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) oder eine Ersatzbescheinigung vorzuweisen. Beide sind bei deutschen Krankenkassen erhältlich.

Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist in Frankreich nicht verpflichtend. Es wird Reisenden jedoch empfohlen, eine solche Versicherung abzuschließen, da damit auch Behandlungen in privaten Arztpraxen und Kliniken, sowie ein krankheitsbedingter Rücktransport abgedeckt werden.

Privatversicherte Personen benötigen keine Versicherungskarte. Sie müssen sich jedoch vorher informieren, welche Behandlungen in welchen Kliniken von der privaten Versicherung abgedeckt werden. Oft gilt die Versicherung nur für bestimmte Praxen und Krankenhäuser.


Versicherungen für Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Versicherungen für Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Die deutschen Kfz-Versicherungen sind auch im europäischen Ausland bei Unfällen mit Personenschäden gültig. Bei Reisen mit dem eigenen Auto oder Motorrad wird die Internationale Grüne Versicherungskarte empfohlen. Diese erleichtert die Abwicklung bei einem Unfall.


Versicherungen für Mietfahrzeuge

Versicherungen für Mietfahrzeuge

Beim Mieten eines Autos oder Motorrads sind eine Vollkaskoversicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung und eine Haftpflichtversicherung mit der Mindestdeckungssumme von 1,12 Millionen Euro obligatorisch. Empfehlenswert sind außerdem eine Diebstahlversicherung, so wie eine Versicherung für Schäden an Glas, Reifen und eventuell auch an Dach und Unterboden, da diese nicht von der Vollkaskoversicherung abgedeckt werden. Inwiefern die Versicherungen im Mietvertrag eingeschlossen sind, hängt vom Anbieter und den einzelnen Angeboten ab. Jeglicher Versicherungsschutz erlischt, wenn der Mietwagen von einer nicht zugelassenen Person, oder auf unerlaubten Strecken gefahren wird.


Reiseversicherung

Reiseversicherung

Es besteht keine erhöhte Diebstahlgefahr in Frankreich, sofern gewisse Regeln der Sicherheit und Aufmerksamkeit beachtet werden. So sollte etwa das Gepäck nie unbeaufsichtigt gelassen werden und Wertgegenstände sollten stets nah am Körper getragen werden. Darüber hinaus ist es nicht nötig, eine gesonderte Versicherung abzuschließen.

Bei Flügen können eine Reiserücktrittversicherung, sowie eine Gepäckverlustversicherung sinnvoll sein. Die Reiserücktrittversicherung dient Reisenden, die ihren Flug weit im Voraus buchen und eventuelle Zwischenereignisse nicht absehen können. Auch Personen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko wird eine solche Versicherung empfohlen. Versicherungen, die mit dem Flug und entstandenen Schäden am Gepäck zu tun haben, können direkt bei der Airline oder im Reisebüro abgeschlossen werden.

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Wichtige Regeln und Verhaltensweisen für den Frankreichurlaub

Um einen reibungslosen Aufenthalt in Frankreich sicherzustellen, sind hier einige Themen der französischen Rechtslage zusammengestellt. Bereiche, die in Deutschland teilweise strafbar sind, wie Drogenkonsum, Diebstahl, oder unerlaubte freie Körperkultur können auch in Frankreich zu Schwierigkeiten führen. Die Strafen fallen jedoch unter Umständen anders aus.


Verkehr

Verkehr

Auf Autobahnen gilt als Höchstgeschwindigkeit 130 km/h, auf Schnellstraßen und Landstraßen 90 km/h. Bei Nässe muss die Geschwindigkeit auf 110, bzw. 80 km/h begrenzt werden. Personen, die ihren Führerschein weniger als zwei Jahre besitzen, dürfen außerhalb von Ortschaften maximal 80 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 110 km/h fahren.

Es ist pro Fahrzeug eine Warnweste erforderlich. Motorradfahrer und Trike-Fahrer müssen, ebenso wie ihre Beifahrer, reflektierende Kleidung tragen. Bei Ampeln ist häufig keine Haltelinie vorhanden. Fahrer müssen sich an den kleinen Zusatzampeln auf Augenhöhe orientieren. Bei gelb blinkendem Pfeil ist das Abbiegen trotz roter Ampel erlaubt, wobei der Querverkehr Vorfahrt hat. Auf schmalen Bergstraßen gilt Vorfahrt für das Fahrzeug, das bergauf fährt.Bußgelder, besonders wenn es sich um hohe Beträge handelt, werden auch nach einer Rückkehr nach Deutschland fällig.


Alkohol und Drogen

Alkohol und Drogen

Der Erwerb und Konsum von Alkohol und Zigaretten ist in Frankreich ab 18 Jahren erlaubt. Jugendliche ab 16 Jahren können im Beisein ihrer Eltern, Großeltern, oder ihres Erziehungsberechtigten Alkohol konsumieren. Personen, die sich in betrunkenem Zustand in der Öffentlichkeit aufhalten, können Geldstrafen erhalten oder zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden.

Der Gebrauch von Betäubungsmitteln inklusive Cannabis ist streng verboten und wird bei Zuwiderhandlung mit einem Jahr Freiheitsentzug und 3.750€ Geldstrafe bestraft. Außerdem müssen Nutzer von Betäubungsmitteln ein Aufklärungsseminar über Betäubungsmittel besuchen. Wer Andere zum Gebrauch von Betäubungsmitteln verleitet, etwa in Form von Werbung oder Verherrlichung der Produkte, unabhängig durch welches Medium, muss mit drei Jahren Freiheitsentzug und 75.000€ Geldstrafe rechnen, auch wenn die Verleitung nicht erfolgreich war. Bei Verleitung von Minderjährigen fallen die Strafen deutlich höher aus. Ebenso sind Einfuhr, Anbau, Herstellung und Handel von Betäubungsmitteln streng verboten und werden mit hohen Freiheits- und Geldstrafen geahndet.


Nacktheit

Nacktheit

Die Zurschaustellung der Geschlechtsteile in der Öffentlichkeit wird in Frankreich mit einem Jahr Freiheitsentzug und einer Geldstrafe von 15.000€ geahndet. Dies gilt nicht für die sogenannten Nacktreservate, die speziell für die freie Körperkultur vorgesehen sind.


Kulturschätze

Kulturschätze

Frankreichs Fülle an Kulturschätzen ergibt sich aus seiner fast 50000 jährigen Siedlungsgeschichte. So bieten beispielsweise die Malereien an den Wänden der Höhlen von Lascaux ein beeindruckendes Zeugnis des Lebens in der Altsteinzeit. Keltische Hügelfestungen und Überreste aus der etwa 500 Jahre andauernden Zugehörig zum römischen Reich, mittelalterliche Stadtanlagen, Königsfestungen, Kathedralen und Papstpaläste. Das alles macht Frankreich mit insgesamt 42 UNESCO-Welterbestätten zu einem Reiseziel ersten Ranges.

Hat man Kulturgüter in frankreich erworben, ist es ratsam sich vorher darüber zuiformieren, ob diese ausgeführt werden dürfen. Auch sogenannte Mitbringsel wie Muscheln oder ähnliches können zum Kulturgut gehören, und verbleiben besser am Ort ihres Fundes.


Zoll

Zoll

Reisen innerhalb der Europäischen Union - Ein-/Ausreise Deutschland - Ein-/Ausreise Frankreich

  • Devisen
    • Können in unbegrenzter Höhe nach Frankreich eingeführt werden
    • Es müssen nach dem deutschen Zollgesetz Barmittel und gleichgestellte Zahlungsmittel ab 10.000 € auf Befragen beim deutschen Zoll angemeldet werden.
  • Kulturgüter
    • Sobald ein Kulturgut ein- oder ausgeführt werden soll, bedarf es einer Genehmigung der entsprechenden Stellen.
  • Schmuck
    • Kann in unbegrenzter Höhe in Frankreich eingeführt werden, allerdings sollte man bei sehr teurem Schmuck auf Nachfrage einen Besitznachweis erbringen können.
  • Waffen
    • Für die Einfuhr und Ausfuhr von Feuerwaffen, auch deren Munition und Teile, ist eine Genehmigung erforderlich.
  • Tabak
    • 800 Stück Zigaretten
    • 400 Stück Zigarillos
    • 200 Stück Zigarren
    • 1kg Tabak
  • Getränke
    • 10 Liter Spirituosen
    • 10 Liter Alkoholhaltige Süßgetränke
    • 20 Liter Zwischenerzeugnisse (z.B.: Sherry, Portwein)
    • 60 Liter Schaumwein
    • 110 Liter Bier
    • 10 kg Kaffee
    • 10 kg Kaffeehaltige Waren

Personen unter 18 Jahren sind nicht zur Ein- oder Ausfuhr von Tabakwaren und Alkohol berechtigt.

Die Zollbestimmungen können sich jederzeit ändern.

Allgemeine Informationen zu den aktuellsten Zollvorschriften zur Einfuhr nach Deutschland und Ausfuhr aus Deutschland können beim deutschen Zoll eingeholt werden sowie die Reisefreimengen.

Die französische Botschaft in Berlin erteilt Auskunft über die aktuellen Ausfuhr- und Einfuhrbestimmungen aus und nach Frankreich.

Besondere Gebiete

Saint Pierre und Miquelon, Neukaledonien, Französisch-Polynesien, Wallis und Futuna, Französische Süd- und Antarktisgebiete, Saint-Barthélemy, obwohl Teil von Frankreich, gehören nicht zum Zollgebiet der EU, so dass dort besondere Bestimmungen gelten. Gleiches gilt für die Überseedepartements Frankreichs (Martinique, Mayotte, Guadeloupe, Réunion, Französisch-Guayana und Saint-Martin), welche zwar zum Zollgebiet der EU zählen, jedoch nicht zum Steuergebiet. Für all diese Gebiete gelten die Zollbestimmungen für nicht EU-Staaten.


Diebstahl

Diebstahl

Opfer von Diebstahl in Frankreich zu werden, ist nicht größer als in Deutschland. Auch in Frankreich gilt in Ballungsgebieten und touristischen Hochburgen Wertgegenstände nicht offen bei sich herumzutragen.

Diebstahl, Unterschlagung und der arglistige Entzug elektrischer Energie werden in Frankreich mit drei Jahren Freiheitsentzug oder 45.000€ Geldstrafe geahndet.


Landesspezifische Gesetze und Verhaltensregeln

Landesspezifische Gesetze und Verhaltensregeln

In Frankreich gibt es tatsächlich ein Gesetz, welches das Küssen auf Bahnübergängen und am Bahnsteig verbietet. Der Ursprung dieses Verbotes ist nicht mehr ganz klar. Die gängige Erklärung ist, dass so Unfälle oder Verspätungen vermieden werden sollen. Das Gesetz ist zwar noch in Kraft, Verstöße werden allerdings in der Regel nicht mehr geahndet.

Ein weiteres skurriles Gesetz wird Touristen wohl weniger betreffen, es sei denn, man erhält Gelegenheit einem Schwein einen Namen zu geben. In Frankreich ist es nämlich verboten, ein Schwein Napoleon zu nennen.

Weiterhin gibt es in vielen Badeanstalten die Regel, dass Männer keine Bermudashorts zum Baden tragen dürfen. Es sind eng anliegende Badehosen erlaubt.

Reisebestimmungen für Hunde und andere Tiere für in Frankreich

Bei der Einreise nach Frankreich ist es erlaubt, maximal fünf Haustiere mitzuführen, welche alle mindestens drei Monate alt sein müssen.

Wichtig ist ebenfalls sich vorher über die Wiedereinreisebestimmungen nach Deutschland zu informieren.

Einen guten Überblick über die Bestimmungen und Tipps für das Reisen mit Tieren gibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Die franzsösische Botschaft gibt ebenfalls Auskünfte zu Ein- und Ausfuhrbestimmungen von Tieren.


Einreisebestimmungen

Kampfhunde wie Pitbulls, Mastiff (Boerbulls) und Hunde der Tosa-Rasse sind für die Einreise nach Frankreich nicht erlaubt. Sie benötigen eine Eintragung in einem vom internationalen Hundeverband zugelassenen Stammbuch, um einreisen zu können. Diese Hunde, sowie Schutz- und Wachhunde benötigen einen Maulkorb in der Öffentlichkeit und müssen von einer volljährigen Person an der Leine geführt werden.


Impfungen

Hunde und Katzen benötigen außerdem einen Europäischen Impfpass, bzw. einen EU-Heimtierausweis, in dem die Kennzeichnung des Tieres durch Mikro-Chip oder Tätowierung und eine gültige Tollwut-Impfung eingetragen sind. Die Impfung muss mindestens 21 Tage vor der Einreise geschehen sein.

4. Unterkünfte

Unterkünfte

Die Suche einer passenden Unterkunft ist ein entscheidender Schritt in der Reiseplanung und sollte gerade zur Hochsaison mit einigem Vorlauf geschehen. Wünsche und Ansprüche an die Übernachtungsmöglichkeit sind dabei individuell: Der Eine freut sich über ein gut ausgestattetes Hotel oder ein kleines eigenes Apartment, der Andere zieht ein Zelt in der Wildnis vor. Frankreich hat für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas zu bieten.

Einfach bis luxeriös - Hotels in Frankreich

Hotels gibt es in allen Kategorien in Frankreich. Reservierungen können über das Internet oder in Reisebüros in Deutschland getätigt werden. Auch vor Ort bieten Touristenbüros ausführliche Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten an und können diese telefonisch auf Verfügbarkeit prüfen. Hotels werden mit Sternen in verschiedene Preis- und Luxusklassen unterteilt. Häufig wird bei der Reservierung im Internet bereits eine geringe Anzahlung, oder die Kreditkartennummer gefordert.

Einen guten Überblick über die Hotels in Frankreich bieten folgende Anbieter:

Hostels vorallem für junge und flexible Reisende

Eine günstige Alternative zu Hotels sind die Bed and Breakfastherbergen. Die Ausstattung ist einfach, es ist jedoch möglich, private Zimmer, häufig auch mit privaten Badezimmern zu beziehen. In Hostels werden überwiegend Schlafsäle mit vier bis zwanzig Betten und gemeinsamen Badezimmern angeboten. Dies ist eine besonders günstige Variante für junge Reisende. Meist sind Hostels auch mit Küchen und Gemeinschaftsräumen ausgestattet und bieten Informationen zu kostengünstigen Stadttouren. Je nach Größe der Bettenlager variieren die Preise zwischen 12€ und 30€ pro Person. In manchen Hostels können reine Frauen- oder Männerzimmer gebucht werden.

Für die Suche nach dem perfekten Hostel in Frankreich helfen folgende Portale:

Häuser und Ferienwohnungen in Frankreich

Sowohl Reiseunternehmen, als auch Privatpersonen bieten Zimmer und Apartments in Wohnhäusern an. Diese haben meist einen Festpreis und können von verschieden vielen Personen bezogen werden. Zu Beginn erfolgt die Schlüsselübergabe, anschließend steht die Wohnung den Reisenden alleine zur Verfügung. Vorteile sind eine häufig zentrale Lage, die Einsicht in authentische französische Wohnungen und eine eigene Küche. Eine Ferienwohnung bietet sich vor Allem für Familien oder Reisen mit Freundesgruppen an.

Bei den folgenden Anbietern kann ein Haus oder eine Ferienwohnung in Frankreich gemietet werden:

Camping in Frankreich - nah an der Natur

Campingplätze sind in Frankreich in allen Service- und Preisklassen vorhanden. Sei es ein Familiencampingurlaub auf dem Bauernhof, Camping am Meer, in Städten, oder eine Übernachtung in einem Zigeunerwagen: In Frankreich ist für jeden Camping-Geschmack etwas dabei. Auf vielen Campingplätzen ist es neben dem Aufstellen des eigenen Zelts oder Wohnmobils möglich, Zelte, Mobilehomes oder Bungalows für einen gewissen Zeitraum zu mieten.

Die folgenden Seiten geben einen guten Überblick und helfen bei der Suche nach einem passenden Stellplatz in Frankreich:


Zelt

Zelten ist in Frankreich nur auf ausgewiesenen Campingplätzen gestattet. In einigen Gemeinden allerdings verweisen Schilder an das Rathaus (mairie). Hier wird einem dann unter Umständen ein Platz zum Zelten zugewiesen, meist auf einem Sportplatz oder einer anderen Freifläche. Und gerade im ländlichen Frankreich kann man auch gern einen Bauer fragen, ob man auf einer seiner Wiesen zelten darf.


Wohnmobil

Die französischen Campingplätze sind hervorragend ausgebaut. Was das Wohnmobil nicht hergibt, findet man garantiert vor Ort. Wer Frankreich mit dem Wohnmobil erkunden möchte, sollte allerdings nicht vergessen; auch in Frankreich ist Sommerzeit gleich Reisezeit und gereist wird meist von Nord nach Süd. Darüber hinaus sind die meisten Autobahnen und einige Brücken, Tunnel und Schnellstraßen gebührenpflichtig. Einige Streckenabschnitte in Frankreich sind jedoch Mautfrei. Eine gute Reiseplanung im Vorfeld spart hier also bares Geld.


Wildes Camping

Wildes Camping ist in Frankreich generell verboten. Besonders an Stränden und in Nationalparks wird streng kontrolliert. In der Praxis wird jedoch häufig an abgelegenen Stellen besonders im Norden des Landes gezeltet. An den Straßen in Richtung Südfrankreich oder Spanien können sich organisierte Banden aufhalten, weshalb ein Übernachten entlang dieser Straßen nicht ratsam ist. In einigen Gemeinden wird das wilde Campen speziell geregelt und die Stadt teilt Reisenden einen bestimmten Schlafplatz zu.

Couchsurfing in Frankreich

Bei Einheimischen auf dem Sofa zu übernachten, ist eine interessante und mit Sicherheit die günstigste Variante, durch Frankreich zu reisen. Besonders junge Franzosen bieten diese Möglichkeit des Reisens über Couchsurfing an. Auf diese Weise können tiefere Einblicke in die französische Lebensweise gewonnen werden und so mancher Geheimtipp über unbekannte Reiseziele ergattert werden. Angebote des Ökotourismus nehmen in Frankreich stetig zu. Da sind auch besondere Übernachtungsmöglichkeiten, wie Baumhäuser, Tippies und Biobauernhöfe möglich. Weinliebhaber können besonders in der Burgogne eine Bleibe in einem der ökologischen Weingüter finden.

Auf folgenden Portalen können passende Sofas in Frankreich gefunden werden.

5. Gesundheit

Gesundheit

Auch im Urlaub können Arztbehandlungen oder Krankenhausaufenthalte nötig werden. Die medizinische Versorgung in Krankenhäusern, bei Allgemeinärzten oder Fachärzten in Frankreich entspricht dem deutschen Standard. Abgesehen von Notfällen sollten Termine einige Tage bis Wochen im Voraus vereinbart werden.

Medizinische Versorgung in Frankreich

Arztbesuche in Frankreich müssen zunächst vom Patienten bar oder per Check bezahlt werden. Die Kosten werden anschließend von der Krankenkasse rückerstattet, sofern sich der Betrag im Rahmen der Krankenkassenleistung bewegt. Daher ist es wichtig, die Honorare des Arztes im Voraus zu klären. Gehört der Arzt dem Secteur 1 (conventionné) an, so liegen die Kosten innerhalb der Kassenhonorare. Im Secteur 2 können Ärzte ihr Gehalt frei entscheiden, welches deutlich höher ausfallen kann. Auch Privatpatienten sollten sich vorher kundig machen, welche Gesundheitszentren von der Versicherung erstattet werden. Medikamente müssen ebenfalls vorerst aus eigener Tasche bezahlt werden. Generell gilt die EU-Krankenversicherungskarte als Berechtigung für eine ärztliche Behandlung, jedoch nicht für eine kostenlose Behandlung. Auch wenn ein Versicherungsnachweis noch nicht vorliegt, darf die ärztliche Hilfeleistung nicht verweigert werden. Es ist jedoch wichtig, möglichst schnell mit der deutschen Krankenkasse Kontakt aufzunehmen, auch im Falle, dass nicht genügend Geldmittel für die Behandlung des Patienten zur Verfügung stehen.

Impfungen für den Urlaub in Frankreich - Infektionen mit Impfschutz

Für Frankreich sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es ist jedoch vor jeder Reise sinnvoll, die Standard-Impfungen nach dem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts zu überprüfen.

Um sich jedoch möglichst gut vor Krankheiten zu schützen, sind folgende Impfungen empfohlen:

Die Standardimpfungen

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Mumps
  • Masern
  • Röteln

sind zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.

Landesspezifische Impfungen bei einer Reise in Frankreich

KrankheitBemerkung
Hepatitis A
  • bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Hepatitis B
  • bei engen sozialen Kontakten
  • bei Langzeitaufenthalten
Tollwut
  • bei Trekkingreisen
  • bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Masern
  • vorallem für Kinder
FSME
  • vorallem im Elsaß
  • Übertragung durch Zecken

Landesspezifische Impfungen bei einer Reise in die französischen Überseedepartements Martinique, Mayotte, Guadeloupe, Réunion, Französisch-Guayana und Saint-Martin sowie Saint Pierre und Miquelon, Neukaledonien, Französisch-Polynesien, Wallis und Futuna, Französische Süd- und Antarktisgebiete, Saint-Barthélemy

KrankheitBemerkung
Gelbfieber
  • in Französisch Guayana verpflichtend
  • in Martinique, Guadeloupe, St. Barthelemy, St. Martin, Französisch Polynesien und Neukaledonien, La Réunion, Mayotte bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet
Hepatitis A
  • bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Hepatitis B
  • bei Trekkingreisen
  • bei engen sozialen Kontakten
Typhus
  • bei Trekkingreisen
  • bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
  • bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut
  • bei Trekkingreisen
  • bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Meningitis
  • bei engen sozialen Kontakten
  • bei Langzeitaufenthalten

Infektrisiko im Urlaub in Frankreich - Infektionen ohne Impfschutz

Infektionskrankheiten sind weit verbreitet und eine Ansteckung ist schnell erfolgt. Die nachfolgende Liste stellt mögliche Risiken dar:

KrankheitBemerkung
Borreliose
  • Übertragung durch Zecken
Dengue-Virus-Infektionen
  • Übertragung durch Mücken
Bilharziose
  • bei Kontakt mit kontaminierten Wasser - Baden in offenen Süßwasserfluss Cavu/Cavo auf Korsika nicht empfohlen

Landesspezifische Infektionen bei einer Reise in die französischen Überseedepartements Martinique, Mayotte, Guadeloupe, Réunion, Französisch-Guayana und Saint-Martin sowie Saint Pierre und Miquelon, Neukaledonien, Französisch-Polynesien, Wallis und Futuna, Französische Süd- und Antarktisgebiete, Saint-Barthélemy

KrankheitBemerkung
Zika-Virus-Infektion
  • Übertragung durch Mücken
Dengue-Virus-Infektionen
  • Übertragung durch Mücken
Durchfallerkrankungen
  • bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Pneumokokken
  • Tröpfcheninfektion
  • Auslöser für zahlreiche Krankheiten wie Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, Mittelohrentzündung, Nasenebenhöhlenentzündung uvm.
  • bei engen sozialen Kontakten
  • bei Langzeitaufenthalten
Malaria
  • Übertragung durch Mücken
Chikungunya
  • Übertragung durch Mücken
Filariosen
  • Übertragung durch Mücken und Stechfliegen

Allgemeine Empfehlungen zum Schutze der Gesundheit

Wenige einfache Verhaltensregeln bewirken eine starke Reduzierung der Ansteckungsmöglichkeiten:

  1. Moskitoschutz durch
    • Cremes mit DEET (außer Schwangere und Kinder unter zwei Jahren)
    • Tragen von langer Kleidung bei Dämmerung
    • Imprägnierung von Kleidung mit DEET
    • Imprägnierung von Zelt und Schlafsack mit DEET
    • Moskitoschutzkerzen
    • Moskitonetze
  2. Verzehr von Speisen nach dem Motto "Cook it, boil it, peel it or forget it" - "Koch es, brat es, schäl es oder vergiss es"
  3. Verzehr von Getränken ohne Eis und nicht zu kalt
  4. Verzehr von Wasser nur aus der Flasche, nicht aus dem Hahn
  5. Sonnenschutz durch
    • Cremes mit Sonnenschutzfaktor größer als 20
    • Tragen von langer Kleidung und Kopfbedeckung
    • Nutzung des natürlichen Schattens
  6. kein Baden in natürlichen Gewässern
  7. kein direkter Kontakt mit Tieren
  8. regelmäßiges Händewaschen
  9. Verhütung beim Geschlechtsverkehr

Dies sind die grundlegenden Empfehlungen zum Schutze der Gesundheit. Werden diese beachtet, ist eine Ansteckungsgefahr mit vielen Krankheiten stark reduziert. Ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt zum geplanten Urlaub sollte in jedem Falle stattfinden, um individuelle Risiken zu minimieren.

Die aktuellesten Empfehlungen zum Reiseschutz können beim Tropeninstitut unter Frankreich nachgelesen werden.

Ebenfalls bietet das Auswärtige Amt unter Frankreich - Medizinische Hinweise die neusten Informationen zum Gesundheitsschutz für den Urlaub an.

Reiseapotheke für den Urlaub in Frankreich

Die Standardreiseapotheke deckt die häufigsten gesundheitlichen Probleme von gesunden Erwachsenen ab. Sie sollte folgende Dinge beinhalten:

Mittel gegen

  • Reisekrankheit
  • Insektenstiche
  • Sonnenbrand
  • Wunddesinfektion
  • Schmerzen und Fieber
  • Prellungen und Zerrungen
  • Augenentzündung
  • Ohrenschmerzen
  • Schnupfen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Magenbeschwerden
  • Durchfallerkrankungen
  • Verbandmittel

Je nach genauem Reiseziel, Reisedauer und eigener gesundheitlichen Situation muss die Reiseapotheke angepasst werden.

Die Reiseapotheke von DocMorris - für jedes Reiseziel optimal gerüstet!

www.docmorris.de

Falls keine Tollwutimpfung vorliegt, sollten entkrampfende Medikamente mitgenommen werden. Bei einem Biss durch streunende oder wilde Tiere ist jedoch in jedem Fall das umgehende Aufsuchen eines Krankenhauses oder Arztes unumgänglich.

6. Kultur

Kultur

Wer sich für mehrere Tage bis Wochen im Ausland aufhält, wird schnell mit den dortigen Gepflogenheiten konfrontiert. Selbst im deutschen Nachbarland Frankreich finden sich viele Kleinigkeiten, die im Alltag anders ablaufen als in der Heimat und unter Umständen zu Missverständnissen oder Ärgernissen führen können. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld über die französische Kultur zu informieren und auch vor Ort offen und interessiert für die Kultur des Gastlandes zu sein.

Legere Eleganz in Frankreich

Franzosen sind Genussmenschen. Das gilt bei den Speisen ebenso, wie beim Auftreten in der Gesellschaft: Auch im Alltag kleiden sich Franzosen elegant leger, oder elegant sportlich. Zu öffentlichen Anlässen oder in besseren Restaurants ist unbedingt auf eine angemessene Kleidung zu achten. Bei Besichtigungen von Kirchen werden Kleidungsstücke empfohlen, die Knie und Schultern bedecken.

Schweifende Blicke in der französischen Gesprächskultur

Mimik und Gestik werden in Frankreich stärker eingesetzt als in Deutschland. Häufig unterstreichen die Augen und der ganze Gesichtsausdruck des Gesprächspartners seine gesprochene Aussage und sollten daher ebenso ernst genommen werden. Bei Unsicherheiten ist es besser, nach der Bedeutung der jeweiligen Geste zu fragen, um Missverständnisse zu vermeiden. So ist es beispielsweise üblich, den Blick während eines Gesprächs schweifen zu lassen. Dies bedeutet keinesfalls Desinteresse oder Respektlosigkeit des Gesprächspartners.


Handzeichen - Andere Länder, andere Bedeutungen

HandzeichenBemerkung
Kreis mit Daumen und ZeigefingerWas hierzulande soviel wie "ok!", "spitze" oder "gut gemacht" bedeutet wird in Frankreich anders verstanden. Hier meint dieses Zeichen soviel wie "du Null".
Ausgestreckter kleiner FingerIn vielen Ländern eher bedeutungslos, meint dieses Zeichen in Frankreich in etwa "du kannst mich nicht reinlegen".

Wichtige Verhaltensweisen in Frankreich

Neben dem optischen Auftreten sind auch gewisse Regeln der Höflichkeit und des Verhaltens zu beachten. Bei Einladungen ist es üblich, dem Gastgeber ein kleines Geschenk in Form von Blumen, Süßigkeiten, oder Ähnlichem mitzubringen. Franzosen sind gute Weinkenner, weshalb ein solches Geschenk gut überlegt sein sollte. In Cafés, Bars und Brasserien herrscht freie Platzwahl, während es in Restaurants üblich ist, zu warten, bis der Kellner einen entsprechenden Tisch zuweist.


Anrede, Begrüßung und Verabschiedung

Anrede, Begrüßung und Verabschiedung

Bekannte und Freunde begrüßen sich in Frankreich mit einer Bestimmten Anzahl von Küsschen, die je nach Region abweichen kann. Im Norden wird grundsätzlich rechts begonnen, während im Süden und im Osten des Landes links begonnen wird. Häufig wird die Begrüßung eingeleitet, indem die Frau ihren Kopf leicht dreht und so dem Mann die Wange hinhält. Fremde oder Geschäftspartner werden mit einem kurzen Händedruck ohne Schütteln begrüßt.

Bei der Anrede achten Franzosen auf Höflichkeit und benutzen häufig die Anredeformen "Monsieur" (Herr) und "Madame" (Dame), sowie die Sie-Form, sofern es sich nicht um engere Bekannte handelt.


Nacktheit

Nacktheit

Freie Körperkultur ist in Frankreich beschränkt auf gezielt dafür zugelassene Bereiche. Einige Franzosen widersetzen sich dem Verbot, indem sie gemeinsame Nacktwanderungen organisieren, dabei riskieren sie jedoch hohe Geldstrafen. In Frankreich findet sich aber eine Vielzahl von Angeboten im FKK-Tourismus, welche problemlos und mit bestem Gewissen genutzt werden können.


Rauchen

Rauchen

Seit 2008 ist das Rauchen in Frankreich in öffentlichen Gebäuden wie Cafés, Restaurants, Hotels und Geschäften strikt verboten. Hotels können unter Umständen Raucherzimmer anbieten, diese werden jedoch immer weniger. Bei gutem Wetter sind die Cafés draußen gut besetzt, wo auch das Rauchen erlaubt ist.


Alkohol und Drogen

Alkohol und Drogen

In Frankreich gehört Wein zum Alltagsgetränk, der häufig auch ohne speziellen Anlässen, jedoch in kleinen Mengen, zu Speisen konsumiert wird. Es wird entsprechend hoher Wert auf gute Weinsorten gelegt. Importbier gilt im Gegensatz zum Wein nicht als Alltagsgetränk, sondern wird in der jungen Generation vor allem zu besonderen Feierlichkeiten konsumiert. Jugendlichen ab 16 Jahren ist es im Beisein eine sErziehungsberechtigten erlaubt Alkohol zu konsumieren. Ansonsten darf erst mit 18 Jahren Alkohol konsumiert und gekauft werden.

Der Handel, Besitz und Konsum von Drogen ist strafbar, egal ob dies weiche oder harte Drogen sind. Einzig die medizinische Nutzung von Cannabis ist erlaubt, wofür aber ein ärtztliches Attest notwendig ist.


Intimitäten

Intimitäten

Frankreich gilt als relativ freizügiges Land und der Wangenkuss zur Begrüßung ist in Frankreich Tradition. Allerdings gibt es hier regionale Unterschiede in der Anzahl der Küsse je nach Region. Eines jedoch ist in Frankreich verboten - nämlich das Küssen auf Bahnübergängen. Zwar ist dieses Gesetz noch in Kraft, wird aber nicht mehr geahndet.


Geschenke

Geschenke

In Frankreich ist es üblich zu Besuchen, insbesondere wenn man eingeladen wird, ein kleines Geschenk mit zu bringen. All zu aufwendig sollte es allerdings nicht sein. Hier reichen Blumen oder eine Flasche Wein aus.


Fluchen

Fluchen

In Frankreich flucht man durchaus gern. Neben dem absoluten Klassiker "merde!" gibt es aber auch noch einige eloquentere Flüche. So verwendet man in höheren Kreisen gern das Wort "flûte", was in etwa den deutschen "verflixt" entspricht. Noch gehobener aber ist die Verwendung altfranzösischer Schimpfwörter wie beispielsweise "saperlipopette!" oder "sacrebleu!". Beides bedeutet in etwa "zum Donnerwetter nochmal" oder "verdammt nochmal!".


Handeln

Handeln

In Frankreich ist das Handeln um den Preis einer Wahre eher unüblich. Lediglich auf dem Markt darf auch einmal gefeilscht werden.

7. Getränke und Speisen

Getränke und Speisen

Frankreich ist ein Land für Feinschmecker, sowohl in Bezug auf Gewürze, auf die Zubereitung von Fleisch, als auch auf die Essgewohnheiten der französischen Bevölkerung. Essen wird nicht als reine Nahrungsaufnahme gesehen, sondern vielmehr als Lebensgenuss. Französische Restaurants bieten ebenso geheime Leckereien, wie die Confiterie an der Straßenecke, oder der allmorgendliche Fischmarkt.

Ursprungsregion im Namen verankert

Viele, allerorts bekannte Getränke haben ihren Ursprung in Frankreich. Die Herkunftsorte sind häufig noch am Namen zu erkennen, wie beim Champagner, dem Cognac oder dem Burgunder-Wein. In der Bretagne ist ebenso wie in Großbritannien der Apfelwein Cidre beliebt.


Wasserqualität in Frankreich

Das Wasser aus französischen Leitungen kann bedenkenlos getrunken werden.


Frankreich - Land des Weines

Zahlreiche Weinbaugebiete machen Frankreich zu einem Land für Weinliebhaber. Die Klassiker der Region können in Restaurants und Bars, aber auch auf organisierten Weintouren gekostet werden.


Französische Trinkgewohnheiten

Zwar hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in Frankreich im Verlauf der letzten 60 Jahre auf heute etwa 55 Litter pro Jahr fast halbiert, dennoch gilt Wein in Frankreich immer noch als Alltagsgetränk, welches zu fast jeder Mahlzeit genossen wird. Bier und harter Alkohol werden in Frankreich weniger getrunken. Im Übrigen verteilen Franzosen den Alkoholkonsum gleichmäßig über die gesamte Woche, ohne das typische Wochenendgelage wie in anderen Ländern. Und wenn Sie sich auf französisch zuprosten wollen: "Santé!".

Essen in Frankreich

Eine Reise durch Frankreich ist zugleich eine Reise für den Gaumen: In jeder Region haben sich eigene Gerichte entwickelt und wurden in ihrer Heimat zur Perfektion gebracht. Die Auswahl an Speisen spannt einen Bogen von zarten Süßigkeiten, über Käse und Oliven zu deftigen Braten und Fischgerichten.


Französische Gaumenfreuden

Zu den typischen Speisen in Frankreich zählen Gebäck, wie Baguettes, Croissant und Pain au Chocolat. Auch Käse und Weintrauben sind in französischen Gourmet-Restaurants stets zu finden. In der Bretagne reihen sich kleine Crêperien aneinander, die geschmackvoll eingerichtet sind und verschiedene Varianten von Crêpes und Galletes, der deftigen Variante anbieten. Der Elsass ist berühmt für seine Flammkuchen, während überall in den Küstenregionen frische Muscheln und Meeresfrüchte angeboten werden.


Französische Spezialitäten

Zu den französischen Spezialitäten gehört das Gericht "Coq au vin", bei dem ein Hahn meist mit regionalem Wein zubereitet und dabei bis zu 24 Stunden mariniert wird. Die Bouillabaisse ist ein Eintopfgericht der Provence, bei der verschiedene Fische, wie Seeteufel, Meeraal und Drachenkopf verwendet werden. Der Salade Nicoise besteht neben Blattsalat aus Sardellen, Kapern, gekochtem Ei, grünen Bohnen, Kartoffeln, Oliven, Artischocken und je nach Rezept aus weiteren Zutaten. Die auch in Deutschland wohl bekannte Mousse au Chocolat rundet ein Menü hervorragend ab.


Hochwertiges Essen zu guten Gesprächen am französischen Abend

Am Morgen pflegen die Franzosen kaum etwas zu essen: Das typische französische Frühstück besteht aus einem Croissant, das in eine Tasse Kaffee oder heiße Schokolade getunkt wird. Zur Frühstückszeit sind viele Franzosen mit einer Tageszeitung in den kleinen Straßencafés anzutreffen. Da viele öffentliche Dienste in Frankreich zur Mittagszeit geschlossen sind, pflegen Franzosen in dieser Zeit nach Hause zu gehen und auch mittags ein warmes Mahl einzunehmen. Sowohl das Mittagessen, als auch das Abendessen besteht gewöhnlich aus mehreren, jedoch leichten Gängen mit Baguette als Beilage. Das Abendessen findet etwa um 20:00 Uhr statt, sodass danach noch Zeit für Gespräche bleibt. Auf hochwertige Qualität bei den Lebensmitteln wird in aller Regel Wert gelegt.

8. Mobilität

Mobilität

Die Anreise von Deutschland nach Frankreich kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Ob es sich mehr anbietet, mit dem eigenen Fahrzeug anzureisen, öffentliche Verkehrsmittel oder das Flugzeug zu nehmen, hängt ganz von den individuellen Reiseplänen ab. Innerhalb des Landes sind Züge das praktischste Verkehrsmittel. Gut ausgebaute U-Bahn- und Buslinien ermöglichen eine ausgezeichnete Mobilität innerhalb größerer Städte.

Von Hauptstadt zu Haupstadt - Berlin - Paris:

Flugzeug

2 h

Auto

11 h

Mit dem Flugzeug nach Frankreich

Der französische Flugverkehr ist weitestgehend zentralisiert: Die wichtigste Fluggesellschaft ist AirFrance, welche auch eine führende Position unter den Fluggesellschaften weltweit hat. Flüge zwischen Deutschland und Frankreich sind auf viele Weisen möglich und können mit entsprechend langfristiger Planung auch zu niedrigen Preisen erworben werden.


Flughäfen in Frankreich

Die beiden wichtigsten Flughäfen Charles de Gaulle und Orly befinden sich in der Hauptstadt Paris und dienen als Drehkreuz für nationale und internationale Flüge. Weitere bedeutende Flughäfen befinden sich in Nizza, Lyon und Marseille und bieten daher eine schnelle Verbindung zwischen Norden und Süden des Landes.

Charles de Gaulle als wichtigster und größter Flughafen Frankreichs bietet über 200 Ziele mit mehr als 100 Airlines an. 30min von der Hauptstadt Paris entfernt ist er für fast 70 Millionen Passagiere das Tor zur Welt. 10min kürzer ist der Weg zum zweiten Hauptstadt Flughafen Orly, mit über 30 Millionen Besuchern und mehr als 100 Zielen.

Im Norden gibt es noch weitere internationale Flughäfen. Einer mit knapp 5 Millionen Passagieren ist der Airport Nantes, der circa 12 km vom Stadtzentrum entfernt ist.

Weitere Airports mit über 5 Millionen Besuchern liegen im Süden des Landes: Bordeaux, Toulouse, Lyon, Marseille und Nizza (fast 12 Millionen Passagiere). Alle fliegen zwischen 50 und 100 Ziele an, die von mehr als 30 Airlines angeboten werden.


Flüge innerhalb Frankreichs

Frankreich verfügt über ein hervorragend ausgebautes Schnellzugnetz, weshalb Inlandsflüge vermeidbar sind. Dennoch ist es möglich zwischen den zahlreichen Flughäfen zu pendeln und eine Nord-Süd-Verbindung sich auch lohnen kann. Ein Flug von Paris nach Nizza zum Beispiel ist ab 30Euro mit 1,5 Stunden Flugzeit zu haben.

In Summe verkehren folgende Fluggesellschaften zwischen zahlreichen französischen Flughäfen:


Flüge von / nach Deutschland

Von zahlreichen deutschen Flughäfen werden Direktverbindungen zu Zielen in Frankreich angeboten. Neben dem zentralen Drehkreuz Paris werden praktisch alle großen Städte im Land, wie Lyon oder Marseille angeflogen und das bei Flugdauern von etwa einer Stunde.

Die folgenden Fluggesellschaften bieten wie oben beschrieben nationale und internationale Flüge an:

Weitere Fluggesellschaften für den internationalen Flugverkehr zwischen Deutschland und Frankreich sind:


Ticketerwerb

Tickets können sowohl bei den jeweiligen Fluggesellschaften als auch im Reisebüro erworben werden. Die Kosten betragen bei einer rechtzeitigen Buchung ab 50Euro. Nach oben sind natürlich durch die Saison und anderen externen Gründen keine Grenzen gesetzt.

Immer Richtung Paris

Das Autobahnnetz in Frankreich dient in erster Linie dazu, das wirtschaftspolitische Zentrum des Landes, Paris, mit den umliegenden Regionen zu verbinden. Inzwischen existieren zunehmend auch Verbindungen zwischen den verschiedenen Regionen. Vorsicht ist geboten mit Überfällen auf Fahrzeuge. Diese traten vermehrt in den Regionen Rhône-Alpes, Auvergne, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées, Aquitaine und auf der Insel Korsika auf. Fahrern wird daher geraten, auch während der Fahrt keine Wertgegenstände offen sichtbar im Auto zu lassen.

In Frankreich existieren in ein paar Großstädten wie Paris, Lyon und Grenoble - weiter folgen - Umweltzonen. Auch ausländische Fahrzeuge müssen in diesen Städten eine Umweltplakete vorweisen. Die Umweltplaketen sind beim französischen Umweltministerium und nur online erhältlich. Die Kosten betragen unter 5 Euro pro Plakete und sind den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeuges - sonlang sie lesbar ist - gültig.


Führerschein für den Frankreichurlaub

Gültige deutsche Führerscheine werden in allen EU-Mitgliedstaaten, also auch in Frankreich akzeptiert. Auf Nummer sicher geht man, wenn der Internationale Führerschein zusätzlich dabei ist.


Mieten eines Autos im Frankreichurlaub

Mietwagen werden in Frankreich von internationalen Firmen wie Avis, Hertz, Sixt und Europcar angeboten, aber auch von französischen Autovermietungen wie ADA und Rentacar. Die französischen Anbieter sind im Normalfall etwas günstiger, Informationen im Internet und vor Ort sind jedoch nur auf französisch erhältlich. Auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter können Angebote verglichen und online gebucht werden. Dabei ist zu beachten, welche Versicherungen und Service-Leistungen mit der Bezahlung abgedeckt sind. Der Wagenmieter muss zur Anmietung des Autos 21 Jahre alt sein und seit mindestens einem Jahr im Besitz seines Führerscheins sein.

Sämtliche Auto- und Motorradfahrer mit mehr als 50 ccm sollten einen Alkohol-Schnelltester im Fahrzeug haben. Diese Maßnahme soll zur besseren Verkehrssicherheit beitragen. Ist ein Alkohol-Schnelltest nicht an Bord, kann dies nicht bestraft werden.


Verkehrsregeln in Frankreich

Auf Autobahnen gilt als Höchstgeschwindigkeit 130 km/h, auf Schnellstraßen und Landstraßen 90 km/h. Bei Nässe muss die Geschwindigkeit auf 110, bzw. 80 km/h begrenzt werden. Personen, die ihren Führerschein weniger als zwei Jahre besitzen, dürfen außerhalb von Ortschaften maximal 80 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 110 km/h fahren.

Es ist pro Fahrzeug eine Warnweste erforderlich. Motorradfahrer und Trike-Fahrer müssen, ebenso wie ihre Beifahrer, reflektierende Kleidung tragen.

Bei Ampeln ist häufig keine Haltelinie vorhanden. Fahrer müssen sich an den kleinen Zusatzampeln auf Augenhöhe orientieren. Bei gelb blinkendem Pfeil ist das Abbiegen trotz roter Ampel erlaubt, wobei der Querverkehr Vorfahrt hat.

Auf schmalen Bergstraßen gilt Vorfahrt für das Fahrzeug, das bergauf fährt.

Die Promillegrenze liegt in Frankreich bei 0,5. Bei Fahrern mit weniger als drei Jahren Fahrerfahrung liegt die Grenze bei 0.

Mototrradfahrer und deren Mitfahrer müssen Handschuhe tragen.

Bußgelder, besonders wenn es sich um hohe Beträge handelt, werden auch nach einer Rückkehr nach Deutschland eingetrieben.


Tanken in Frankreich

Möglichst günstige Tankmöglichkeiten gibt es in Frankreich an Tankstellen direkt an großen Supermärkten. Die Bezeichnungen für Kraftstoffsorten sind in Frankreich wie folgt:

  • Diesel = Gazole / Gasoil / Diesel
  • Benzin = Essence / Benzine sans plomb
  • Super Plus = SP98
  • Super = SP95
  • Super E10 = E10 & SP95

Die Tankstellenautomaten nehmen nicht immer die in Deutschland ausgestellten Bank- und Kreditkarten. Daher ist es ratsam zu den Öffnungszeiten, wenn Personal vor Ort ist, zu tanken. Das Tankstellennetz in Frankreich ist sehr gut ausgebaut, so dass ein voller Tank nicht immer von Nöten ist.


Parken in Frankreich

Zum Parken gelten in Frankreich besondere Regeln. So kennzeichnen farbige Linien am Straßenrand, wo es erlaubt oder verboten ist, zu parken.

Bei weiß gestrichelten Linien ist es erlaubt, mit Parkschein zu parken.

In blau gekennzeichneten Bereichen ist es erlaubt, von Montag bis Samstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr mit Parkscheibe für eine Stunde kostenlos zu parken.

Gelbe Linien weisen hingegen auf ein Parkverbot hin. Gelbe durchgezogene Linien bedeuten zusätzlich Halteverbot.

Vor Krankenhäusern, Postfilialen und Polizeistationen gilt generell Parkverbot. Zahlreiche Städte haben Sonderregeln zum Parken, welche sich beispielsweise nach dem Datum, oder nach geraden und ungeraden Tagen ("Jours Pairs", "Jours Impairs") richten. Generell ist es nicht gestattet, halb auf dem Gehsteig zu parken.


Maut in Frankreich

Auf den meisten Autobahnen des Landes besteht Mautpflicht, da die Straßen privatisiert wurden. Der Betrag muss an den vorgesehenen Mautstellen bezahlt werden und gilt für alle Fahrer. Ausnahmen sind die A75 und die A35 im Elsass. Auch die autobahnähnlichen Schnellstraßen in der Bretagne und Ballungszentren sind größtenteils von der Maut befreit. Die Mautstellen in Frankreich heißen Péage und sind vor dem befahren einer Mautpflichtigen Strecke ausgeschildert. Die Maut kann bar oder per Kreditkarte - an wenigen Stellen mit EC-Karte - gezahlt werden. Einen Pauschalpreis existiert nicht, da es unterschiedliche private Unternehmen sind, welche die Strecken betreiben.

Mit der Bahn durch Frankreich

Das breit angelegte Schienennetz bietet eine Anbindung zu sämtlichen kleinen und großen Städten Frankreichs. Größte staatliche Bahngesellschaft ist die SNCF (Société Nationale des Chemins de fer Français). Tickets können an Schaltern, Automaten und im Internet erworben werden. Da es an Schaltern oft zu langen Wartezeiten kommt, ist es ratsam, den Kauf an Fahrkartenautomaten vorzunehmen. Diese sind im Vergleich zu Deutschland relativ einfach zu bedienen. Auf der Bedienfläche kann die deutsche Sprache eingestellt werden.

Eine gute und schnelle Alternative zu Auto- und Flugverkehr sind die Hochgeschwindigkeitslinien des französischen TGVs. Diese verkehren auch zwischen Frankreich und München, Saarbrücken und Mannheim. Die Bahngesellschaft Thalys verbindet Frankreich mit Brüssel, Aachen und Köln.

Mit Schnellzügen lassen sich sämtliche großen Städte von Paris aus erreichen. Innerhalb der Regionen verkehren häufig regionale Bahngesellschaften. Ein wachsender Anbieter ist die Gesellschaft TER.

Größere Städte wie Paris, Lyon, Lille, Marseille und Toulouse verfügen außerdem über ein gut ausgebautes U-Bahnnetz. Größere Bahnhöfe sind meist mit Schließfächern, Geldautomaten und Touristeninformationen ausgestattet und verfügen außerdem über barrierefreie Zugänge. Es ist zu beachten, dass in Paris mehrere wichtige Bahnhöfe sind. Bei Umstiegen muss eventuell zwischen den Bahnhöfen gewechselt werden und daher genug Zeit eingeplant werden.

Mit dem Bus durch Frankreich

Das Fernbusliniennetz innerhalb Frankreichs wird langsam ausgebaut. Die Gesetzgebung wurde erst 2015 liberalisiert und darf seitdem in Konkurrenz mit der Bahn treten. Der Regionalverkehr mit Bussen wird ebenso zunehmend ausgebaut. Für den Busverkehr sind in der Regel die jeweiligen Départements zuständig. Informationen zu Strecken und Fahrzeiten lassen sich oft im Internet unter dem Namen des Départements und dem Begriff "transport" finden.

Tickets müssen vor Ort, in den Bussen selbst oder in Ticketbüros der Anbierter erworben erworben werden:

Die Preise sind günstig, jedoch gehen oft nur wenige Busse am Tag und in einigen Regionen sind die Fahrpläne ziemlich schwer ausfindig zu machen.

Fähren

Die Lage Frankreichs am Meer ermöglicht zahlreiche Fährreisen zwischen Frankreich und England, Irland, Spanien, Italien, Korsika, Marokko, Algerien und Tunesien.


Mit dem Fahrrad in Frankreich

Frankreich verfügt über eine große Anzahl gut ausgebauter Fahrradwege mit entsprechenden Unterkünften auf dem Weg. Die Bezeichnung "Voies vertes" steht für Wege, die lediglich für Fußgänger und Radfahrer, jedoch nicht für motorisierte Fahrzeuge freigegeben sind. Dabei handelt es sich um 40 Tagesetappen, die auch gut mit Familien gefahren werden können. Die "Véloroutes" sind markierte Radstrecken auf wenig befahrenen Straßen, die insgesamt eine Strecke von 2600 km abdecken. Darüber hinaus gibt es zahlreiche ausgeschrieben Fahrradtouren, häufig an Flüssen entlang, wie etwa an der Loire, der Rhône, oder am Canal du Midi. Auch landschaftlich ansprechende Regionen, wie die Bretagne oder die Burgogne eignen sich bestens für eine mehrtägige Reise mit dem Fahrrad.

Übernachtungsmöglichkeiten bieten die sogenannten "Gîtes d'étape" mit kleinen Schlafsälen und Küchen, aber auch Jugendherbergen, oder Hotels der Kette Logis, die sich häufig in ländlichen Gebieten befinden. Der Name "Accueil Vélo" kennzeichnet Hotels, Gästezimmer, oder andere Dienstleistungen, welche sich besonders für Fahrradfahrer eignen.

9. Aktivitäten

Aktivitäten

Aufgrund seiner Museen und außergewöhnlichen Bauwerke ist Paris die Hauptanlaufstelle für Kunst- und Architekturliebhaber. Doch das Land bietet außerhalb der Metropole zahlreiche weitere Schätze für Historiker, Naturfreunde, Sportler, Abenteurer oder Genießer. Neben dem Disneyworld in Paris befinden sich einige weitere Vergnügungsparks in derselben Region: Ein großer Freizeitpark mit außergewöhnlichen Fahrgeschäften ist der Fraispertui City mit faszinierender Umgebung in den Vogesen. Im Parc Astérix werden die Heldentaten der Commic-Figuren auf pfiffige Weise thematisiert. Ein kleiner Themenpark ist das Nigloland in der Champagne. Auch in anderen Städten gibt es Familien- und Themenparks für verschiedene Geschmäcker. Auch Indoor-Spielplätze und Kletterwälder sind in Frankreich beliebt.

Kultur erleben in Frankreich

Der Staat hat verschiedene Maßnahmen zum Erhalt der französischen Kultur eingeführt, wovon eine der wichtigsten der Schutz der französischen Sprache ist. Im Alltag wird deutlich, wie die Franzosen einen gesunden Stolz für ihre eigene Kultur, sei es für Filme, Ausstellungen, oder Konzerte entwickelt haben. Der Eiffelturm, der Louvre oder der Arc de Triumph sind längst zu weltbekannten Wahrzeichen geworden. Und auch eine gewisse Lebensweise wird mit Frankreich verbunden: Romantische Spaziergänge an der Seine und schicke Damen, plaudernd und Zigarette rauchend im Straßencafé.

In jedem Fall muss in Paris mit ausgesprochen langen Wartezeiten vor Sehenswürdigkeiten gerechnet werden. Häufig ist es ratsam, Tickets bereits im Vorfeld im Internet zu kaufen. Da es oft zu Gepäckkontrollen kommt, empfiehlt es sich, nur das Nötigste mitzunehmen und insbesondere auf verdächtige Gegenstände, wie Sprayflaschen, scharfe Gegenstände, etc. bei Museumsbesuchen zu verzichten.


Museum

Museum

Das wohl eindrucksvollste und bekannteste Museum Frankreichs ist der Louvre, welches schon von außen durch die prunkvollen Gebäude, die Glaspyramide und den "Jardin des tuileries" auch außerhalb der Öffnungszeiten einen Besuch wert ist. Innen befinden sich zum Teil haushohe Gemälde namhafter Künstler, und nicht zuletzt die berühmte Mona Lisa von Leonardo da Vinci. In Paris gibt es zahlreiche weitere Museen, wie das Centre Pompidou, ein Museum für moderne Kunst, das Musée national de l’Orangerie mit impressionistischen Werken und die Grande Galerie de l’Évolution, in der Kinder und Erwachsene in zahlreichen Räumen zum Teil interaktiv die Evolutionsgeschichte kennenlernen. Paris ist auch bekannt für seine Museen für Magie und optische Illusionen.

Die Franzosen lieben die Kultur und so sind nicht nur in der Hauptstadt zahlreiche Museen zu finden, sondern im gesamten Land, gibt es eindrucksvollen Museen zum betrachten, staunen und mitmachen. So sind zum Beispiel das Les Machines de L`ile Nantes, Carriéres de Lumiéres oder das Hospices Civils de Beaune zu nennen.


Oper & Schauspiel

Oper & Schauspiel

Die Opéra National de Paris umfasst heute zwei Opernhäuser: Die neue Opéra Bastille und den Palais Garnier, in dem hauptsächlich Ballettaufführungen und klassische Opern gezeigt werden. Das Opernhaus wurde im Jahr 1875 eröffnet und ist Schauplatz des Romans "Das Phantom der Oper". Die französische Oper entwickelte sich vom 17. Bis zum 19. Jahrhundert und bereicherte die bis dahin vorherrschende italienische Oper mit Prunk und Ballett. Durch Einlagen von gesprochenen Dialogen entwickelten sich außerdem singspielartige Stücke. Unter den bekanntesten französischen Opern finden sich Carmen und Faust. Typische Stilelemente der französischen Oper sind ein groß angelegtes Orchester, die Einführung neuer Instrumente wie der Oboe und der Traversflöte, sowie die französische Ouvertüre.

Ähnlich wie bei den Museen konzentriert sich qualitativ hochwertige Opern und Schauspiel nicht nur auf die Hauptstadt Paris. So finden sich phantastische Spielhäuser auch in Nizza (Opéra Nice Côte d´Azur), Bordeaux (Opéra Bordeaux), Lille (Opéra de Lille) oder auch in Nancy (Opéra National de Lorraine).


Ausstellungen

Ausstellungen

Ausstellungen befinden sich häufig temporär in Museumsgebäuden im ganzen Land. Aktuelle Termine zu Ausstellungen finden sich im Internet und in Touristeninformationen. Zwei herausragende jährliche Kunstausstellungen sind das Festival Normandie Impressionniste und das Festival Photo la Gacilly. Aber auch das Internationale Gartenfestival oder das Musée dÁrt Moderne zeigen die Liebe zu Schönheit und Kultur in Frankreich.


Kirchen & Tempel

Kirchen & Tempel

Das in der Nähe von Paris gelegene Schloss Versailles beeindruckt sowohl mit seiner Architektonischen und botanischen Pracht, als auch mit seiner Geschichtsträchtigkeit. In Bordeaux befindet sich die Kathedrale Saint-André. Der lange Zeitraum des Baus führte zu einer Mischung verschiedener architektonischer Epochen. Das Straßburger Münster ist wegen seiner asymmetrischen Form bekannt und gilt als eines der höchsten Sandsteinbauten der Welt. In Chartres befindet sich eine Kathedrale mit außergewöhnlichen farbigen Fenstern und Bodenlabyrinthen. Die Kirche gehört als hochgotisches Bauwerk zum UNESCO Weltkulturerbe. Und natürlich darf der Notre_dame als bedeutende katholische Bau in Frankreich nicht vergessen werden.

Sportliche Aktivitäten im Frankreichurlaub

Gebirge, Wildwasserflüsse und windige Meeresküsten stellen ein Paradies für jegliche Art von Outdoor-Sport dar. Und sei es nur die hervorragende Küche, die den ein oder anderen Urlauber in der Freizeit zu etwas mehr Bewegung drängt. Sportliche Aktivitäten werden in Frankreich stets mit malerischen Kulissen begleitet.


Golf

Golf

Mit über 500 Golfplätzen, die über das ganze Land verteilt sind und von denen einige zu den weltbesten Golfregionen zählen, ist Frankreich ein ansprechendes Urlaubsland für Golfer. Im Osten und Norden des Landes lässt sich ein Golfurlaub hervorragend mit kulturellen Aktivitäten, wie den Besuchen von Museen und Kathedralen in der Picardie oder im Elsass verbinden. Vorhandene Weinbaugebiete beispielsweise in der Champagne laden zu einem genüsslichen Golf-Erlebnis ein. Im Süden und im Westen des Landes sind vor allem die Naturkulissen attraktiv, wie die Vulkanlandschaft der Auvergne oder die Atlantikküsten der Bretagne. In Franche-Comté befindet sich einer der schönsten 18-Loch-Golfplätze Frankreichs. Außerdem wurde vom internationalen Golfverband entschieden, den Ryder Cup im Jahr 2018 in Frankreich im Golf National vor den Toren von Versailles stattfinden zu lassen.


Segeln & Wassersport

Segeln & Wassersport

Die Mittelmeerküste in Frankreich ist aufgrund des angenehmen Klimas und der weiten Sandstrände ein Paradies für Wassersportler. Segeln, Surfen, Tauchen und Seekajakfahren sind die beliebtesten Wassersportarten in Südfrankreich. Ein besonders angenehmer Ort ist die Küste des Languedoc-Roussillon aufgrund der langen Sandstrände, die genauso zum entspannten Strandurlaub, wie zum abenteuerlichen Wassersporteln einlädt. Unterkünfte sollten unbedingt im Voraus gebucht werden und aktuelle Informationen zum Wetter sind vor Ort zu beachten.

Die Atlantikküste bietet mit ihren starken Winden und den Strömen, die durch die Gezeiten entstehen, besondere Reize für Segler, Wellenreiter und Kitesurfer. Die Ausführung von Wassersport in dieser Region ist nur für Fortgeschrittene zu empfehlen.

Atemberaubende Schluchten und Wildwasserflüsse ermöglichen ein besonderes Sporterlebnis für Besucher, die es gerne extrem mögen. Die in Zentralfrankreich gelegene Auvergne bietet zahlreiche Aktivitäten in den Bereichen Rafting, Hydrospeed, Kanu, Kajak und Canyoning, welche außerdem mit Wanderungen und Touren mit Fahrrad oder Motorrad verknüpft werden können. Etwas weiter südlicher befindet sich die Region der Midi-Pyrenées, welche aufgrund der Gebirgslage wie gemacht ist für Rafting und Canyoning. Hier werden jedoch auch Kanutouren auf milderen Gewässern für die ganze Familie angeboten. Professionell ausgebildete Sportlehrer leiten Anfänger- bis Profikurse und auch die Ausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden.


Klettern

Klettern

Häufig gilt Ceuse als der beste Sportkletterfelsen in Frankreich, aufgrund seiner wunderschönen Umgebung und der abwechslungsreichen Touren. Doch es gibt zahlreiche weitere Regionen zum Felsklettern. Nicht zuletzt die Routen um den Mont Blanc und in den Pyrenäen, die auch hervorragend mit Bergsteigen kombiniert werden können, auch die Insel Korsika und Les Calanques am Mittelmeer bieten Unterhaltung für Kletterer mit Höhlen, Überhängen und Einseillängenrouten direkt an der Küste. Zum Bouldern eignet sich besonders die Region in Fointainebleau und Kerlouan verbindet das Bouldererlebnis mit einem entspannten Familienurlaub am Strand.


Wandern

Wandern

Zum Wandern in Frankreich gibt es je nach Geschmack eine Vielzahl von angebotenen Touren, oder individuellen Routen. Beliebte Regionen sind neben den Pyrenäen und den Vogesen im Elsass die Cevennen und die Ardèche, Languedoc und Roussillon, Provence, Cote d’Azur und les Calanques. Die Region um den Fluss Ardèche eignet sich für Schluchtenwanderungen und Bade-Pausen in glasklarem Wasser. Eine beliebte Weitwanderung ist der Vogesen-Kammweg im Elsass, der herrliche Blicke auf Gipfel, Täler und Mischwälder bietet. Auch auf Korsika kommen Wanderer auf alpinen Fernwanderwegen, die teilweise die ganze Insel durchqueren, auf ihre Kosten.


Wintersport

Wintersport

Der beliebteste Wintersport in Frankreich ist eindeutig das Skifahren. Zahlreiche, exzellent ausgebaute Skigebiete wie Val d’Isère, Tignes, les Arcs, Courchevel, Val Thorens oder Portes du Soleil befinden sich in den Alpen, und sind häufig mit umfangreichen Apres-Ski und Wellness Aktivitäten ausgestattet. Für ein wilderes und authentischeres Ski-Erlebnis eignen sich die Pyrenäen. Im Massif Central sind Langlaufen und Schneeschuh-Wanderungen beliebt, welche in höherem Maße die unberührte Natur erleben lassen. Ein Paradies für Langläufer ist auch der französische Teil des Jura mit einer 76 Kilometer langen Strecke.


Weitere Sportmöglichkeiten

Weitere Sportmöglichkeiten

Für Pferdeliebhaber bietet Frankreich organisierte Reiterreisen, ebenso wie individuelle Ausritte in den unterschiedlichsten Regionen Frankreichs. In den Pyrenäen, im Perigord und am Mittelmeer werden Wanderungen auf Pferden angeboten. Die Atlantik-Küste hingegen eignet sich für lange Strandritte. Auch im Elsass und in der Provence ist es möglich, Pferde für Ausritte zu bekommen und von deren Starken Rücken aus die Naturschätze zu genießen. Gerade für Kinder ist dies ein unvergessliches Urlaubs-Erlebnis, die französische Landschaft gemeinsam mit einem treuen Begleiter zu erkunden und zugleich für das Tier Sorge zu tragen. Reitlehrer bieten Unterrichtsstunden auch für Laien und die Ausrüstung, wie Helm und Stiefel kann am Reiterhof erworben, beziehungsweise ausgeliehen werden.

Feiern in Frankreich

Zum Feiern eignen sich französische Städte und touristische Orte am Mittelmeer. Wer es lieber klein und authentisch mag, kann sich über regionale Dorffeste informieren, die häufig mit musikalischen und kulinarischen Besonderheiten verbunden sind. Besonders im Sommer sind Bars und Cafés auf den Pariser Straßen gut besucht. Franzosen sitzen gerne unter freiem Himmel bei einem Glas Rotwein. In touristischen Städten gibt es auch zahlreiche Nachtclubs und Diskotheken mit unterschiedlichen Musikrichtungen. Sofern Eintritt verlangt wird, ist häufig ein Getränk enthalten, ansonsten sind Getränke in Nachtclubs recht teuer. Aufgrund der gesetzlichen Sperrstunde schließen Bars um 01:30 Uhr und Diskotheken um 05:00 Uhr Nachts. In Dörfern finden häufig kleine Festivals statt, die in Touristeninformationen vor Ort erfragt werden können.


Festivals

Neben dem französischen Nationalfeiertag am 14. Juli, an dem in jeder Stadt mit Volksfesten und einer großen Militärparade auf der Champs-Élisées gefeiert wird, gibt es zahlreiche ortsspezifische Festivals, die französischen Traditionen folgen: Der Karneval in Nizza findet in jedem Jahr als bunter Umzug mit mediterranem Flair und einer Blumenschlacht statt. Ebenfalls ein Höhepunkt in Nizza ist das jährliche Jazzfestival. In Lyon wird Anfang Dezember das Fête des Lumières, das Lichterfest gefeiert und taucht die ganze Stadt in eine bezaubernde Stimmung, die von Musikern und Künstlern aus aller Welt untermalt wird. Auch das Internationale Filmfestspiel von Cannes und das Theaterfestival in Avignon gehören inzwischen zur französischen Kultur-Tradition. Für Sportfans ist die Tour de France ein Highlight, welches mit jährlich wechselnden Strecken immer für neue Eindrücke sorgt.

Herausragende kulturelle Festivals sind unter anderem:

MonatStadtFestival / Veranstaltung
JanuarSarlat-la-CanédaTrüffelfest
FebruarNizzaKarneval in Nizza - größte Winterveranstaltung an der Côte d`Azur
Bormes-les-MimosasGroßer Blumenkorso der Mimose
MentonZitronenfest
MärzSaint-EtienneInternationale Design Biennale
AprilChaumont-sur-LoireInternationales Gartenfestival
MaiCannesInternationale Filmfestspiele von Cannes
GrayFestival Rolling Saône
LyonNuits sonores
Lyon Festival 6e continent
ParisTaste of Paris – Internationales Kulinarikfestival
JuniFrankreichFête de la Musique
ParisSolidays – Festival gegen AIDS in Paris
ClissonHellfest
Bretigny Sur OrgeDownload Festival
StraßburgFestival des Artefacts
Clermont-FerrandEuropavox Festival
KorsikaCalvi on the rocks
MarmandeGarorock
ArrasMain Square Festival
Saint-Gervais-Les-BainsMusiques En Stock
ReimsDas Johannafest
JuliArlesInternationales Fotografiefestival
NizzaJazzfestival
FrankreichTour de France
AvignonTheater-, Tanz- und Gesangsfestival von Avignon
Aix-en-ProvenceInternationales Opernfestival
SèteWorldwide Festival
BelfortEurockéennes
MontpellierFestival de Radio France et Montpellier
La RochelleFestival Francofolies
CarhaixVieilles Charrues Festival
Cordes-sur-CielCordes-sur-Ciel
AugustMarciacJazzfestival
LorientFestival Interceltique – größtes Keltentreffen der Welt
PessacReggae Sun Ska
Saint-CloudRock en Seine
VannesFest von Arvor
SeptemberDepartement OrneMusikalischer September im Departement Orne
OktoberParisNuit Blanche - nächtliche Kunstausstellung
NancyNancy Jazz Pulsations
NovemberBordeauxInternationales Animationsfilmfestival
BeauneWeinversteigerung von Beaune
DezemberLyonFête des Lumières
StraßburgWeihnachtsmarkt in Straßburg

Kristalle, Textilien und Kunst in Frankreich

Jede Region in Frankreich hat ihre besonderen Waren anzubieten. Arques ist bekannt für Kristalle, während in Lille feine Textilien und Spitze verkauft werden. Weitere französische Spezialitäten sind Käse, Kaffee, Wein, Spirituosen und Liköre. Einzigartige Kunstwerke, Parfüms und Designermodelle finden sich in jedem Falle in der Hauptstadt Paris. Die größten Kaufhäuser sind Le Printemps und Galeries Lafayette. In vielen Städten gibt es samstags einen Markt für Obst, Gemüse und in den Meeresregionen Fisch. In großen Supermärkten, die sich häufig an Stadträndern befinden, kann von Lebensmitteln, über Kleidung, Haushaltsgegenständen bis hin zu Elektrogeräten alles erworben werden.


Öffnungszeiten der französischen Geschäfte

Die meisten Geschäfte sind von Montag bis Samstag geöffnet. Zu beachten ist, dass sie häufig zur Mittagszeit zwischen 12:00 bis 14:30 geschlossen sind. Bäckereien öffnen häufig am Sonntagmorgen, sind dafür jedoch am Montag geschlossen.


Ein- und Ausfuhrbestimmungen in Frankreich

In Frankreich erworbene Waren können ohne weitere Zahlungen nach Deutschland eingeführt werden, sofern sie nur für den Eigengebrauch gedacht sind. Bei Überschreitung der Menge muss nachgewiesen werden, dass die Waren für den Eigenbedarf bestimmt sind.

Nähere Informationen zum Thema Zoll und Ein- und Ausfuhrbestimmungen bei einem Frankreichurlaub sind unter dem Punkt Gesetze zu finden.

In Deutschland sind die deutschen Zollvorschriften zu beachten. Bei der Einreise aus Frankreich gelten die Zollvorschriften für die Einreise aus EU-Ländern.

Die Natur in Frankreich genießen

Ein besonderes Erlebnis ist der Wald Brocéliande in der Bretagne, in dem laut Erzählungen die Merlin-Saga entstanden sein soll. Große runde Felsbrocken liegen im Wald verstreut, als hätte einst ein Riese mit Kieselsteinen gespielt. Der Wald hält für alle Altersstufen etwas zum Staunen bereit.

Entlang der Atlantik-Küste können in besonderem Maße die Gezeiten erlebt werden: Inseln, die eben noch weit im Meer lagen, können plötzlich zu Fuß erreicht werden. Die frei werdenden Muscheln und Meerespflanzen eignen sich hervorragend für Strandkunstwerke. Es ist zu beachten, dass das Baden im Atlantik aufgrund der niedrigen Temperaturen und des hohen Wellengangs nur sehr bedingt möglich ist.

Ein weiteres Natur-Highlight sind die Landstriche, welche den Fluss Ardèche in Südfrankreich umgeben. Hier ist es wichtig, sich vorher über öffentliche Verkehrsmittel zu erkundigen, falls die Anreise nicht mit dem Auto erfolgt. Rings um das glasklare Wasser erstrecken sich naturbelassene Wälder und Hügel bis zum Horizont. Es ist die Region mit den meisten alternativen Dörfern und Selbstversorgerhäusern in Frankreich.

Thalassotherapie und vieles mehr

Zahlreiche Wellnesshotels und Kurzentren laden besonders an der Atlantikküste, in der Region Paris und im Elsass zur körperlichen und geistigen Erholung ein. Weit verbreitet ist die in der Bretagne entstandene Thalassotherapie. Die jodhaltige Luft, der Meeresschlamm und die vitaminreichen Algen machen diese Region von Natur aus zu einem Ort des Wohlfühlens und der Gesundheit. Die Provence eignet sich hervorragend für Yoga- und Meditationsreisen. Die Angebote umfassen häufig eine Kombination aus Wandertouren, Entspannungsübungen und biologischen Produkten aus der Region. Ein besonderes Erlebnis ist auch die Feng-Shui-Reise durch Paris, mit der die Stadt der Liebe aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet werden kann.

10. Regionen & Geographie

Regionen & Geographie

Frankreich besteht aus 22 Regionen, die jeweils eine Hauptstadt haben und wiederum in einzelne Verwaltungsbezirke, die sogenannten Départements unterteilt sind. Mit den Überseegebieten hat Frankreich 27 Regionen. Im Folgenden werden jeweils mehrere Regionen entsprechend ihrer Lage zusammengefasst.

Nordfrankreich

Die nördlichste Region Frankreichs ist Nord-Pas-de-Calais. Hier grenzt das Land an Belgien und die Stadt Calais ist durch den Eurotunnel mit Großbritannien verbunden. Die bekannteste Stadt ist Lille und zeichnet sich durch barocke Fassaden und schöne Blumengärten aus. In Nordostfrankreich befindet sich das Champagnergebiet Champagne-Ardenne und im Nordwesten die Normandie mit ihren malerischen Dörfern, Schlössern und Naturparks.


Ostfrankreich

In Ostfrankreich liegt das Elsass mit unverkennbar deutschen Wurzeln, hübschen Fachwerkhäuschen und der berühmten Elsässer Weinstraße. Die Vogesen eignen sich für kleine und große Wanderungen mit Übernachtungen in Hütten und urigen Dörfern. Im Südosten befinden sich unter anderem die Region um Lyon und die Mittelmeerinsel Korsika. Besonders beliebte Reiseziele auf der Insel sind die Stadt Bonifacio und die Straße Calanche mit bezaubernder Landschaft.


Westfrankreich

Westfrankreich grenzt an den Atlantik und ist bekannt für die Bretagne, die besonders zum Spazieren an den Küsten und zum Bewundern der Hinkelsteine, der sogenannten Menhirs einlädt. Auch das Loire-Tal mit seinen berühmten Schlössern ist einen Besuch wert. In Südwestfrankreich liegen die Pyrenäen und die Weinregion Bordeaux. Südfrankreich grenzt zu Spanien und beinhaltet die Städte Marseille und Nizza, sowie die Côte d’Azur, bekannt für seine weiten Sandstrände und dem leuchtend blauen Mittelmeer, das der Region ihren Namen verliehen hat. Die Provence im Südosten des Landes ist beliebt für die kleinen blumengeschmückten Dörfer und für ihre leuchtenden Lavendelfelder.


Zentralfrankreich

In Zentralfrankreich befindet sich das Burgund mit zahlreichen Schlössern, Burgen und Klöstern und hervorragendem Wein. Außerdem wird das Zentrum gekrönt durch die Städte Orléans und Paris und durch die Gebirgsregion Central Massif.


Provence

Die Provence ist für ihre Kräuter mit dem unwiderstehlichen Duft bekannt. Ebenso unwiderstehlich sind die Landschaften, die diese Region durchziehen: Sanfte Hügel, leuchtende Blüten und kleine urige Dörfer mit Blick auf das Mittelmeer. Ein besonderer Reiz der Provence sind die Lavendelfelder, welche von Ende Juni bis Mitte August das Land in violette Farbe tauchen. In der Provence gibt es auch hervorragende Weine und Olivenöle, sowie jegliche Verarbeitung von Lavendel, etwa in Form von Duftsäckchen, Honig, oder besonderen Nachspeisen. Es lohnt sich also, auch die kleinen Märkte der Region aufzusuchen. Besonders für Paare und Familien ist ein Urlaub in den ruhigen Hinterländern und auch an den weiten Sandstränden der Provence zu empfehlen.


Bretagne

Die Bretagne hat ihren ganz eigenen Charme, fern von vornehmen Städten und paradiesischen Strandurlauben: Mit einem relativ rauen Klima und häufigen Niederschlägen wird sie von so manchem Touristen gemieden und zeigt daher ein sehr authentisches und traditionelles Gesicht. Fischgerichte und Crêpes stehen auf der Tagesordnung: Die kleinen bretonischen Crêperien sind jede auf ihre Weise liebevoll gestaltet und geben mit ihrer großen Variation an Zutaten einen Einblick in die Vielfältigkeit der Bretagne: Maroni-Creme, Ziegenkäse, Feigenmarmelade und die absolut typische Butter mit Meersalz machen stets neugierig auf mehr. Bei Ebbe erstrecken sich kilometerlange Sandstrände an der Atlantik-Küste, die zu romantischen Spaziergängen und Pferderitten einladen. Auch geschichtlich hat die Bretagne einige Wunder zu bieten: Die im 18. Jahrhundert gefundenen Hinkelsteine und Dolmen, eine Art Steintische, wurden dort vor etwa 7000 bis 4000 Jahren von Menschen aufgestellt. In der Bretagne kann den Geheimnissen, die sich um die Verehrung von Gottheiten, oder astrologischen Kalendern ranken, auf den Grund gegangen werden.

11. Medien

Regionen & Geographie

Nicht selten ist es gerade auf Reisen unabdingbar, mit Angehörigen in Kontakt zu bleiben und Zugriff zu aktuellen Informationen zu haben. Die Nutzung von Medien wie Internet, Rundfunk und Telefon ist in Frankreich ähnlich verbreitet und auf hohem Standard, wie in Deutschland. Tarife können im Ausland abweichen und sollten im Voraus mit dem Telefonanbieter abgeklärt werden. Wie überall, können bei der Benutzung von öffentlichem WLAN Sicherheitslücken auftreten.

Telefonieren in Frankreich

Telefonieren ist in Frankreich mit einem deutschen Mobilfunkanbieter weiterhin möglich. Dabei fallen jedoch je nach Tarif gegebenenfalls andere Kosten an. Innerhalb der EU sind die Kosten im Normalfall gleich. Zu beachten ist, dass auch ankommende Telefonate Kosten verursachen können. Eine günstige Option ist die Nutzung von kostenlosem WLAN, welches in den meisten öffentlichen Räumen zu erhalten ist.


Internationale Vorwahlnummern

LänderVorwahl
Frankreich0033
Deutschland0049
Schweiz0041
Österreich0043

Regionale Vorwahlen

Um telefonieren zu können, ist es wichtig, die internationale Vorwahl des Gesprächspartners der normalen Telefonnummer voranzustellen. Telefonate nach Deutschland beginnen daher mit 0049 oder +49 und anschließend der Orts- oder Handyvorwahl, wobei die Null zu Beginn der jeweiligen Vorwahl wegfällt. Lautet die deutsche Telefonnummer 0160 1234567, so muss zum Anrufen aus dem Ausland die Nummer 0049 160 1234567 gewählt werden, auch wenn der Anrufer im Ausland ein deutsches Telefon benutzt. Um französische Nummern von einem deutschen Telefon aus anzurufen, muss die französische Landesvorwahl 0033, oder +33 gewählt werden.


Kosten und französische Anbieter

Es ist auch möglich, eine französische SIM-Karte für das Handy zu erwerben, welches die Vorlage eines Ausweisdokuments erfordert. Diese Variante ist allerdings nur rentabel, wenn häufig innerhalb von Frankreich, beziehungsweise von französischen Netzen telefoniert wird, oder dauerhaftes mobiles Internet genutzt werden soll. Die größten Telefonanbieter in Frankreich sind Orange, SFR und Bouygues Telecom. Die Tarife entsprechen deutschen Telefontarifen. Je nach Vorlieben gibt es verschiedene Vertrags- oder Prepaid-Angebote.

Internet in Frankreich

Mit deutschen Handys kann im europäischen Ausland Internet über das WLAN hergestellt werden, was im Normalfall kostenlos ist, oder über mobiles Internet, welches genau wie Anrufe oder SMS im Ausland teurer ausfällt. Daher ist es wichtig, vor Übertritt der Grenze die mobile Datenverbindung des Smartphones auszuschalten, um nicht ungewollt hohe Internettarife zahlen zu müssen. Freies WLAN ist inzwischen in nahezu allen Hotels, Pensionen, Hostels und auch in vielen Campingplätzen vorhanden. Bei Cafés und Restaurants lohnt es sich, nach freiem Internetzugang und dem entsprechenden Passwort zu fragen. In einigen französischen Städten, darunter in Paris, Bordeaux und Orléans ist WLAN auch an öffentlichen Plätzen verfügbar. Dies kann jedoch gewisse zeitliche Einschränkungen haben. Auch auf Sicherheit und Geschwindigkeit dieser offenen Netze ist nicht immer Verlass.


Mit dem Handy in Frankreich online gehen

Soll mobiles Internet hergestellt werden, so gibt es meist verschiedene Tarife zur Auswahl, etwa Tagespässe oder Wochenpässe, die per kostenloser SMS oder über das Internet bestellt werden können. Um dauerhaftes mobiles Internet zur Verfügung zu haben, kann es sich durchaus lohnen eine französische SIM-Karte mit Internet-Flatrate zu kaufen. Diese können in Frankreich in Handy-Shops erworben werden, oder sogar vorher im Internet bestellt und dann in Frankreich registriert werden. Meist kosten die Karten eine Grundgebühr, welche dann als Startguthaben auf der Karte vorhanden ist.

Prepaid-Sim-Karten können bei vielen Anbietern schon vor der Reise direkt im Internet bestellt werden. Große Anbieter in Frankreich:

Radio und Fernsehen in Frankreich

Es gibt verschiedene Sender der öffentlich rechtlichen Anstalt France Télévisions, mit den Namen France 2, France 3, France 4, France 5 und France Ô. Der Sender ARTE ist ein Gemeinschaftsprojekt von Frankreich und den deutschen Rundfunkanstalten ARD und ZDF. TF 1 ist der größte private Sender.

Post in Frankreich

Postämter heißen in Frankreich bureaux de poste und haben in Städten von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Samstagvormittag geöffnet. In Dörfern sind die Öffnungszeiten meist kürzer und Postfilialen sind über den Mittag geschlossen. Postämter sind auch in Frankreich durch die gelbe Farbe gekennzeichnet. Post nach Deutschland dauert je nach Lieferort ein bis fünf Tage und innerhalb Frankreichs ein bis zwei Tage. Briefmarken können an jeder Post und in Tabakläden gekauft werden.

12. Weitere Tipps

Regionen & Geographie

Grundlegende Französischkenntnisse sind auf einer Reise nach Frankreich auf jeden Fall von Vorteil. Häufig sind wichtige Informationstafeln, Sicherheitshinweise oder Speisekarten nur auf französischer Sprache erhältlich. Auch mündliche Auskünfte über Preise, Öffnungszeiten oder Wegbeschreibungen können oft nur auf Französisch erfragt werden. In manchen Situationen kann auch ein Blick ins Lexikon oder die Benutzung einer entsprechenden App hilfreich sein.

In französischen Bars und Cafés ist zu beachten, dass die Preise variieren können, je nachdem, ob die Speisen an der Theke, an Tischen, oder draußen auf der Terrasse konsumiert werden. Es empfiehlt sich, die preislichen Differenzen vorher abzuklären.

Wer sich in größeren Städten aufhält, sollte sich außerdem eine freundliche aber selbstbewusste Art angewöhnen, mit den vielen, meist afrikanischen Straßenverkäufern umzugehen. Häufig verkaufen sie kleine Souvenirs, Kinderspielzeug, oder Freundschaftsbänder, aber auch Taschen und Sonnenbrillen. Wer kein Souvenir kaufen möchte, sollte sich auf keinen Fall überreden lassen und auch keine Geschenke annehmen.

Zur eigenen Sicherheit ist es ratsam, alle wichtigen Dokumente separat als Kopie aufzubewahren und auch eine Liste mit wichtigen Telefonnummern zu verwahren. Im Geldbeutel sollte außerdem der Kontakt einer Vertrauensperson notiert sein, die in einem eventuellen Notfall kontaktiert werden soll.

Die besten und schönsten Plätze in Frankreich

Häufig werden im Urlaubsland besondere, einmalige Orte gesucht, die in hohem Maße von der Kultur oder von einer außergewöhnlichen Landschaft geprägt sind. Große französische Städte sind allerorts bekannt für ihren Charme und ihre Kulturschätze. Es sind jedoch oft die kleinen Orte, die bei einer Reise nach Frankreich intensiver in Erinnerung bleiben.

Wer an einem alternativen Lebensstil interessiert ist oder einfach eine Zeit im Einklang mit der atemberaubenden Natur Südfrankreichs verbringen möchte, der kann eines der zahlreichen Alternativen Dörfer um den Fluss Ardèche herum besuchen. Für junge Reisende gibt es häufig die Möglichkeit, bei der Arbeit zu helfen, viel über ökologische Tätigkeiten zu lernen und kostenlos in den Dörfern zu übernachten. Stets gibt es die Möglichkeit, sich mit den regional aktiven Bewohnern der Dörfer auszutauschen, die nicht selten aus Deutschland stammen und sich in dieser friedlichen Gegend niedergelassen haben. Regionale Produkte, wie Maroni-Creme, Honig oder Marmelade sind hervorragende Andenken für zuhause. Größere Dörfer wie Berrias-et-Casteljau haben eigene Schulen und regionale Märkte. Die Häuser sind modern und nach besten Umwelt-Standards gebaut, weshalb es sich lohnt, mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen und vielleicht auch einen Blick ins Innere der Wohnräume zu werfen.

Dieser weltweit besondere, spirituelle Ort in Zentralfrankreich lockt Menschen das ganze Jahr über von nah und fern. Es handelt sich um ein Kloster, welches offen ist für Junge und Alte, Arme und Reiche, Gläubige und Nichtgläubige Christen, um eine Woche lang gemeinsam und völlig abseits vom gewöhnlichen Alltag zu leben. Zu Ostern und in Sommermonaten wird Taizé zu einem kleinen Dorf. Die Besucher helfen bei alltäglichen Arbeiten, treffen sich zu gemeinsamen Dialogen und zu abendlichen Lagerfeuer-Liedern. Ein besonderes Erlebnis sind die täglichen Gebete und Gesänge: Auf verschiedenen Sprachen und mit eigentümlichen Melodien begleiten sie die Teilnehmer durch die ganze Woche. Wer für sich alleine meditieren möchte, oder persönliche Gespräche mit einem der Brüder sucht, ist ebenso willkommen. Die letzte Nacht, immer von Samstag auf Sonntag, ist eine kleine österliche Feier: ein Neubeginn, mit dem jeder wieder in sein normales Leben begleitet wird. Sämtliche Taizé-Besucher versammeln sich in der weiten, gemütlichen Kirche und lassen den Raum mit Teelichtern erstrahlen. Die Begegnung ist für viele Menschen so eindrucksvoll, dass sie jedes Jahr wieder für eine Woche an diesen Ort zurückkehren.

Strom in Frankreich

Das Stromnetz in Frankreich ist gut ausgebaut und entspricht gängigen westeuropäischen Standards. Frankreich produziert etwa drei Viertel seines Strom mit Hilfe von Atomkraftwerken, wobei jedoch auch hier der Ausbau erneuerbarer Energien voran getrieben wird. Aufgrund der Notwendigkeit, die Kernreaktoren mittels Wasser zu kühlen, kann es allerdings gerade in heißen Sommern immer wieder zu Problem mit der Stromversorgung in Teilen Frankreichs kommen, wenn der Wasserstand der Flüsse sinkt (so zuletzt im August 2003). Auch können länger anhaltende Kälteperioden zu Problemen mit der Stromversorgung führen, da dann die schlechter isolierten Gebäude in Frankreich wesentlich mehr Strom zum Heizen verbrauchen (so im Winter 2012).


Stromspannung in Frankreich

Die Spannung an französischen Steckdosen beträgt wie in Deutschland 220 Volt.


Adapter für den Frankreichurlaub

Flachstecker passen problemlos in Steckdosen. Für runde Stecker, wie sie in Deutschland häufig gebräuchlich sind, ist ein Adapter erforderlich. Dieser kann in jedem Supermarkt erworben werden.

Trinkgeld in Frankreich

Anders als in Deutschland ist es in Frankreich nicht üblich und eventuell auch nicht möglich, eine Rechnung im Restaurant unter den einzelnen Gästen aufzuteilen, in der Art, dass jeder das bezahlt, was er bestellt hat. Es wird entweder die gesamte Rechnung auf einmal bezahlt, oder die Summe wird in gleiche Teile unter den Gästen aufgeteilt. Als Trinkgeld wird häufig nur ein kleiner Betrag gezahlt. Dieser wird nicht durch Aufrunden der Rechnung beglichen, sondern nach dem Zahlen auf den Tisch gelegt.

Taxi fahren in Frankreich

Französische Taxis sind nicht an einer bestimmten Farbe, sondern lediglich am Taxi-Schild auf dem Dach des Fahrzeugs erkennbar. Leuchtet das Schild weiß, so handelt es sich um ein freies Taxi. Bei besetzten Taxis leuchtet das Schild rot, oder gar nicht. Taxis können an Taxiständen genommen, oder auf viel befahrenen Straßen herbeigewunken werden. Unter ortsspezifischen Rufnummern können Taxis auch telefonisch bestellt werden. Die Preise richten sich nach gefahrenen Kilometern, oder bei dichtem Verkehr nach Dauer der Fahrt. Bei Nachtfahrten, zusätzlichem Gepäck und bei mehr als drei Personen können außerdem Zuschläge verlangt werden. Im Internet finden sich Taxirechner mit denen vorab ein Richtwert des Fahrpreises festgestellt werden kann.

Öffnungszeiten von Geschäften in Frankreich

Ähnlich wie in Deutschland haben die meisten französischen Einrichtungen an Sonn- und Feiertagen geschlossen. Auffällig ist die mittägliche Pause, die oft zwischen 12:00 Uhr und 14:30 Uhr stattfindet. Banken und einige Geschäfte haben außerdem Montags geschlossen. Bei wichtigen Einkäufen ist es wichtig, sich vorab über die Öffnungszeiten zu informieren. Die großen französischen Supermärkte mit dem Namen Hypermarchée haben meist bis 21:00 Uhr oder 22:00 Uhr geöffnet.

Abhebegebühren und zusätzliche Bankgebühren in Frankreich

Da Frankreich wie Deutschland zur Eurozone gehört, fallen beim Bargeldabheben am Automaten oder am Schalter immerhin keine Umtauschgebühren. Das Abheben selbst kann jedoch mit recht saftigen Gebühren belegt sein, je nachdem welche EC-/Maestro- oder Kreditkarte man benutzt. Einige Kreditinstitute bieten Kreditkarten an, mit welchen man in Frankreich gebührenfrei Bargeld abheben kann. Dazu, oder welche Gebühren die eigene Bank verlangt, sollte man sich unbedingt vorher in Deutschland informieren.

Einige deutsche Banken bieten die Möglichkeit einer kostenlosen Abhebung im Ausland.

Gefährliche Tiere, Pflanzen und Naturereignisse

In Frankreich gibt es kaum gefährliche Tiere und Pflanzen. Und auch gefährliche Naturereignisse treten hier in der Regel nicht auf. Auf einiges sollte man allerdings Acht geben.


Tiere

Tiere

Bei Berührung mit Nesselquallen im Mittelmeer kann es zu leichten Verbrennungen auf der Haut kommen.


Pflanzen

Pflanzen

Auch in Frankreich wachsen giftige Pflanzen. Etwa der gefleckter Schierling, der Gemeine Stechapfel, die Eibe und andere. So ist beispielsweise der Ginster in der Provence weit verbreitet. Alle Teile dieser Pflanze sind giftig und er kann Übelkeit, Erbrechen sowie Herz- und Kreislaufstörungen verursachen.


Naturphänomene

Naturphänomene

Die Hitze in den Sommermonaten kann in einigen Regionen zu Waldbränden führen. Zur näheren Information, sollten daher Hinweise in den Medien und in den lokalen Behörden beachtet werden.

An der Atlantikküste sind die Zeiten für Ebbe und Flut und die damit einhergehenden Strömungen zu beachten. Schwimmen ist nur in den gekennzeichneten Orten erlaubt und auch Spaziergänge auf trockengelegte Inseln sind nur zu bestimmten Zeiten möglich, da sonst der Rückweg aufgrund der steigenden Flut unmöglich wird.