Urlaub in Schweiz Alle Informationen die du vor einer Reise nach Schweiz brauchst: Wetter, Gesetze, Unterkünfte, Essen, Regionen, Tipps & mehr!

1. Allgemeine Informationen

Länderflagge

Die Schweiz bietet Erholung pur. Ganz gleich, ob im Sommer oder Winter, saftige Bergwiesen oder schneebedeckte Skipisten, die Schweiz ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Egal ob Städtereise, Wanderurlaub oder Skiferien - Es ist garantiert für jeden Urlaubstyp das passende Angebot dabei.

Zahlungsmittel - Die Schweizer Franken


Wechselkurs

Wechselkurs

Der Schweizer Franken, auch genannt Schweizerfranken, ist die offizielle Landeswährung der Schweiz und von Lichtenstein. Für 1 Euro erhält man rund 1,2 Schweizer Franken (CHF).


Banknoten

Banknoten

Die Schweizer Franken gibt es als 10, 20, 50, 100, 200 und 1000er Banknoten. Die Banknoten der Schweiz gehören zu den fälschungssichersten der Welt. In der Umgangssprache wird der Franken oft auch Stutz genannt. Das Hartgeld gibt es in 0,5, 1, 2 und Franken sowie in 5, 10 und 20 Rapppen.


Bezahlung

Bezahlung

Das übliche Zahlungsmittel in der Schweiz sind Franken. 1 Schweizer Franken sind 100 Rappen. Abkürzungen bzw. Zeichen für Schweizer Franken sind CHF, Sfr oder Fr. Zu beachten ist der gültige Wechselkurs.

Eigentlich ist es in vielen Ländern im Urlaub kein Problem Geld am Automaten abzuheben. Zu Hause kann auf den Kontoauszügen nachvollzogen werden, wie viel verbraucht wurde und wie hoch die Gebühren für Nutzung der Automaten waren. In der Schweiz kann bar, mit EC- oder Kredotkarte flächendeckend gezahlt werden.


Mit der Kreditkarte / EC-Karte in der Schweiz bezahlen

Mit der Kreditkarte / EC-Karte in der Schweiz bezahlen

Durch die große Akzeptanz von Kartenzahlung in der Schweiz, ist man sehr flexibel und nicht unbedingt auf Bargeld angewiesen. Die wohl einfachste Möglichkeit in der Schweiz an die Landeswährung zu kommen, ist die Abhebung am Geldautomaten. Dies ist mit der EC- und der Kreditkarte möglich. Akzeptiert werden die Karten fast aller gängigen Banken und Kreditkarteninstitute. Zu beachten ist lediglich, dass bei der Abhebung Gebühren der eigenen Hausbank anfallen können.


Geldautomaten

Geldautomaten

Es werden flächendeckend Geldautomaten angeboten, welche die meisten EC- und Kreditkarten akzeptieren. Es sollte darauf geachtet werden, dass bei einer Abhebung Bankgebühren fällig werden und man das Bargeld sowie die Geldkarte wieder ins Portemonaise steckt.


Lebenshaltungskosten im Urlaub in der Schweiz

Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass das Preisniveau im Vergleich zu Deutschland und auch zu vielen anderen Ländern wesentlich höher ist. Das spiegelt sich bei Kleidung, Zeitungen und Sportartikeln wider. Wesentlich interessanter für die Urlauber ist es, dass auch die Lebensmittel, das Essen und trinken in einem Restaurant oder die Zahlung von Bußgeldern in der Schweiz, tiefe Löcher in die Urlaubskasse reißen. Ferner ist zu beachten, dass mehr Bargeld als 10.000 CHF oder auch 10.000 € pro Person bei der Ein- bzw. Ausfuhr angemeldet werden müssen.

Es ist weiterhin zu beachten, dass Urlauber, die mit dem Auto in der Schweiz ihren Urlaub verbringen wollen eine Pflicht für Vignetten gilt, sobald die Straßen bzw. Autobahnen mit Schildern die weiß-grün sind, versehen wurden. Ist bei einer Prüfung keine Vignette vorhanden, kann von einer Strafe in Höhe von rund 160 Euro ausgehen. Extragebühren werden in der Schweiz auch für einige Tunnel erhoben. Die Touristensteuer ist in vielen Kantonen zu entrichten. Da es im Ermessen der jeweiligen Gemeinde bzw. Region liegt und variiert, können keine genaueren Aussagen hierzu getroffen werden. Diese Kosten sind für die Reisekasse nicht unerheblich und müssen deshalb im Vorfeld einkalkuliert werden.

Grüezi Schwiiz - Hallo Schweiz

In der Schweiz wird Schwyzerdütsch gesprochen. Hier gibt es nicht nur viele eigenständige Mundarten, sondern vor allem auch eine helvetisch gefärbte Hochsprache, die für Ohren aus anderen deutschsprachigen Ländern oft verwunderlich, verwirrend oder einfach nur lustig klingt. Das Schwyzerdütsche ist geprägt von einem kratzenden ch, dumpfen Vokale, einem rollenden r und wo immer möglich ein ans Substantiv angehängte -li.


Offizielle Amtssprache in der Schweiz

In der Schweiz gibt es vier offizielle Landessprachen. Es sind:

  • Deutsch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Rätoromanisch

Es sind 17 von 26 Kantonen und Halbkantonen in der Schweiz, wo einsprachig Deutsch anzutreffen ist. Das ist darin begründet, dass rund 63 % der Bevölkerung Deutsche sind. Allerdings wird von der Bevölkerung kein reines Hochdeutsch gesprochen. Man findet darin sehr viele schweizerdeutsche Dialekte wieder. Hochdeutsch wird in den Schweizer Schulen ab der ersten Klasse als Fremdsprache gelehrt.

Der Anteil der französischen Bewohner in der Schweiz liegt bei rund 20 %, daher wird im Westen der Schweiz auch französisch gesprochen. Wegen der Zusammensetzung der Bevölkerung sind für diesen Teil des Landes auch die Bezeichnungen Suisse romande, Romandie oder von Deutschschweizern auch Welschland (welsch = fremd) üblich. Nur französisch wird aber nur in vier Kantonen gesprochen. Es sind:

  • Genf
  • Jura
  • Neuenburg
  • Waadt

Offiziell sind drei weitere Kantone zweisprachig:

  • Bern, wobei die Muttersprache dominiert
  • Freiburg
  • Wallis, dort ist Französisch dominant

Mehr als 6,5 % der Einwohner der Schweiz sind Italiener. Daher wird in vier Südtälern des Kantons Graubünden und in Tessin italienisch gesprochen. Italienisch ist in beiden Kantonen die Amtssprache, welche vom Bund der Sprachen aktiv gefördert wird.

Obwohl es nur 5 % Rätoromanen in der Schweiz gibt, wird diese Sprache in Graubünden gesprochen. Die meisten Rätoromanen beherrschen zwei Sprachen. Diese Sprache wird nur in einem Kanton, in Graubünden, gesprochen. Fast alle schweizerdeutschen Dialekte oder in einigen Regionen Italienisch. Die Ausnahme bildet der Kanton Graubünden. Nur er ist der dreisprachige Kanton der Eidgenossenschaft.


Weitere Sprachen zur Verständigung

Wie in allen Ländern hat die Bedeutung der englischen Sprache stark zugenommen. Zu beobachten ist in der Schweiz, dass sogar Einheimische, wenn sie aus verschiedenen Sprachregionen kommen englisch miteinander sprechen. Inzwischen ist Englisch auch schon in einigen Deutschschweizer Kantonen die erste Fremdsprache, welche unterrichtet wird. Englisch hat dort den Platz der französischen Sprache eingenommen. Kinder von Ausländern mit ihrer eigenen Sprache, die in der Schweiz aufwachsen werden Secondo/ Seconda genannt. Sie wachsen mehrsprachig auf. Mit rund 9 % sind all diese Sprachen häufiger anzutreffen als die Landessprachen Italienisch und Rätoromanisch.


Die 30 wichtigsten Wörter auf Schwyzerdütsch

Lerne Französisch wesentlich schneller als mit herkömmlichen Lernmethoden – und das bei nur ca. 17 Minuten Lernzeit am Tag mit sprachenlernen24.

DeutschSchwyzerdütsch
HalloGrüezi
Guten TagGrüezi di
Auf WiedersehenUf Widerluege
JaJoar
NeinNoin
DankeMerssi
Bitte!Bit
Prost!Pröschtli
EntschuldigungEs duet mr leid
Hilfe!Hiuf
ToiletteHöfl
Ich heiße ...Mi name isch...
Ich hätte gerne ...I hätti gern...
Was kostet ...?Was choschtet...
Zahlen bitte!I würd gärn zahle
Ich spreche kein Schwyzerdütsch.I schwätze nüüd Schyzerdütsch.
EingangStadtdoor
AusgangUsgang
DeutschSchwyzerdütsch
einseis
zweizwei
dreidrü
viervier
fünffünf
sechssächs
siebensiebä
achtacht
neunnüün
zehnzäh
MontagMäntig
DienstagTsischtig
MittwochMittwuch
DonnerstagDonnschtig
FreitagFrittig
SamstagSamschtig
SonntagSunntig

Der Katholizismus und Protestantismus in der Schweiz

Der Katholizismus und Protestantismus in der Schweiz

Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist in der Schweiz gültig, sodass der Staat nicht mit der Religion verknüpft ist. Vorherrschend bei der Religion ist der Katholizismus und Protestantismus. Der Islam ist die drittgrößte Religion in der Schweiz. Religiös-christlichen Ursprungs sind in der Schweiz zahlreiche Bräuche und auch lokale Traditionen. Die Tendenz bezüglich der Religion geht dahin, dass sich die Anzahl der Menschen, welche sich keiner Religion zugehörig fühlen, stetig steigt.

Prozentual stellt sich die Verteilung der Religionszugehörigkeit wie folgt dar:

  • 42 % römisch-katholisch
  • 35 % protestantisch
  • 8 % andere Religionen
  • 15 % keine Zugehörigkeit

Föderale Republik in der Schweiz

Die Schweiz ist ein föderaler demokratischer Bundesstaat. Auf dem demokratischen, republikanischen und rechtsstaatlichen Prinzip basiert das politische System. Ein Zweikammer-Parlament agiert bei der Bundesversammlung. Dieses Parlament setzt sich zusammen aus:

  • Nationalrat der Vertreter des Volkes (200 Abgeordnete)
  • Ständerat Vertreter der Kantone (46 Abgeordnete)

Der Bundesrat wird durch die Bundesversammlung gewählt. 7 Mitglieder bilden das kollektive Staatsoberhaupt. Die Schweiz, wie sie heute bekannt ist, wurde 1848 gegründet. Zuvor war es ein lockeres Bündnis von Kantonen, die unabhängig waren. Der Verfassung entsprechend änderte sich der Staatenbund in einen föderativen Bundesstaat. Die Außen- und Finanzpolitik liegt in den Händen einer zentralen Regierung. Ziel der Verfassung ist es, in einem Bundesstaat die Interessen der einzelnen Kantone zu Gesamtinteressen zu verbinden.

Besondere religiöse Feiertage in der Schweiz

Für die gesamte Schweiz gilt der 1. August als Feiertag, es ist der Nationalfeiertag. Ferner werden in der Schweiz Neujahr, Auffahrt und der erste Weihnachtsfeiertag anerkannt. Die Festlegung der weiteren Feiertage obliegt den einzelnen Kantonen. Wobei festzustellen ist, dass die Anzahl der Feiertage in den einzelnen Kantonen relativ gleich ist. So werden die folgenden Feiertage in weiten Teilen des Landes begangen: Karfreitag, Ostersonntag, Pfingstsonntag, Stephanstag (2. Weihnachtsfeiertag).

Anders als in Deutschland unterscheiden sich die Feiertage in ihrer Art in der Schweiz voneinander.

Handelt es sich um Feiertage, die den Sonntagen gleichgestellt sind, tritt der Art. 20 a Abs. 1 der ARG in Kraft. Maximal acht Tage, den Bundesfeiertag ausgenommen, können für diesen Status gleichgestellt sind, pro Kanton benannt werden. Dann gibt es noch die öffentlichen Ruhetage, die gesetzlich anerkannt sind. Hier gelten in der Regel die gleichen Bedingungen wie bei den Sonntagen, die den Feiertagen gleich gestellten sind. Zu erwähnen sind noch die gesetzlich anerkannten, halben, öffentlichen Ruhetage. Durch die hohe Anzahl der Muslime in der Schweiz hat für sie der Ramadan eine besondere Bedeutung. Dafür wurde auch ein entsprechender Kalender herausgegeben, damit man sich über die Tage informieren kann. Thanksgiving ist kein anerkannter Feiertag in der Schweiz.


Nationale Feiertage in der Schweiz

MonatTagFeiertag
Januar1.Neujahr
Februar-
März-
April-
Mai10.Auffahrt
Juni-
Juli-
August1.Schweizer Nationalfeiertag
September-
Oktober-
November-
Dezember-

Notfälle in der Schweiz

Ein Urlaub soll Entspannung und eine Auszeit vom Alltag bescheren. Doch auch da, kann es zu unerwünschten Vorkommnissen kommen, bei welchen eine Notrufnummer gewählt werden muss.


NotfallbereichNotfallnummer
Erste Hilfe/Notarzt114
Feuerwehr118
Stadtpolizei117
Deutsche Botschaft(+41) 31 359 41 11 - Bern
Zentrale Notrufnummer des Auswärtigen Amts(0049) (0)30 18-17-2000
Zentraler Sperrnotruf für Kreditkarten (90% aller Finanzinstitute)

(0049) 116 116

(0049) (0)30 405040 50 - bessere Erreichbarkeit aus dem Ausland


Medizinische Notfälle

Grundsätzlich gilt für medizinische Notfälle die Nummer 114. Die einzelnen Spitäler werden online nochmals separat aufgeführt.


Polizei

Die Polizei wird unter der Nummer 117 erreicht.


Banken

Für Banken gibt es keine allgemeine Notrufnummer. Bei Problemen mit den Karten ist die darauf vermerkte Nummer zu wählen, die meist auch aus dem Ausland kostenfrei ist. Sonst sind Nummern in der Schweiz online zu recherchieren oder zu einer Bankfiliale zu gehen, wenn diese geöffnet ist.

Die generelle internationale Notrufnummer 116 116 ist auch in der Schweiz gültig.

Zeitzone

In der Schweiz gilt die MEZ (Mitteleuropäische Zeit).


Zeitverschiebung

Zwischen Deutschland und der Schweiz kommt es zu keiner Zeitverschiebung. Touristen aus anderen Ländern oder den USA können den Onlinerechner, welcher kostenlos ist, um die Zeitverschiebung und die daraus resultierende Differenz, nutzen.


Winter-Sommer-Zeit

In der Schweiz gab es die Winter-Sommer-Zeit in den Jahren 1941 - 1942. Es sollte bis 1980 dauern, ehe sie in der Schweiz wieder eingeführt wurde.

2. Das Wetter

Wetter

Das Klima in der Schweiz ist zum Großteil von den unterschiedlichen Gebirgen und Landschaften geprägt: So herrscht inneralpin und im Süden des Landes ein vollkommen anders Klima als in den Voralpen und dem dichtbesiedelten Mittelland. Nördlich ein typisches mitteleuropäisch, atlantisches Klima, südlich der Alpen hingegen mediterrane klimatische Bedingungen. In den niederschlagärmsten Orten fällt durchschnittlich etwa 500 mm Niederschlag im Jahr, während in den Alpenregionen ungefähr viermal so viel Niederschlag zu verzeichnen ist. In Bern herrscht dagegen ein warmgemäßigtes Klima, wobei es auch hier deutliche Unterschiede im Temperaturbereich innerhalb der verschiedenen Jahreszeiten gibt.

Mediterran bis mitteleuropäisches Klima in der Schweiz

In der Schweiz herrscht ein mildes Klima mit mässiger Hitze, Kälte und Luftfeuchtigkeit. Von Juli bis August beträgt die Tagestemperatur um die 18 bis 28 °C, von Januar bis Februar um die -2 bis 7 °C. Im Frühling und Herbst variert die Tagestemperatur zwischen 8 und 15 °C.


Klimatabelle der Schweiz (Bern)

 JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
temperaturen4°C
-2°C
5°C
-1°C
9°C
1°C
13°C
5°C
18°C
8°C
21°C
12°C
24°C
14°C
23°C
13°C
20°C
11°C
14°C
7°C
8°C
2°C
5°C
-1°C
Sonnenstunden2h3h4h5h6h7h8h7h6h4h3h2h
Niederschlag9d9d10d10d13d11d10d10d8d8d9d9d

Temperaturen

Das in der Schweiz vorherrschende milde Klima spiegelt sich in den Temperaturen wider. Der Frühling hat Mittelwerte zwischen 8 – 15 Grad. In den Sommermonaten liegen die Temperaturen zwischen 18 – 25 Grad. Der Herbst zeigt sich wie der Frühling bei Temperaturen um die 8 – 15 Grad. In den Wintermonaten sind es – 2 bis 7 Grad.


Regen

Die Tage, wie oft es regnet, richten sich nach der Region. So liegt St. Gallen mit 153 Tagen im Jahr an den es regnet, an der Spitze. Zürich, Genf und Lugano halten sich im Mittelfeld auf. Am wenigsten ist in Sion mit Regen zu rechnen. Es sind durchschnittlich nur um die 85 Tage im Jahr. Bei den Niederschlägen ist Lugano mit 139 ml der Spitzenreiter und mit 35 ml bildet Sion das Schlusslicht.


Jahreszeiten

Die Monate März bis Mai stehen für den Frühling. Es ist aber in der Schweiz nicht ungewöhnlich, dass im April der Winter noch einmal ein kurzes Intermezzo hat. Dafür kann sich der Mai schon mal wie der Sommer anfühlen. Im Frühling beginnt alles zu grünen und zu blühen, eine regelrechte Augenweide. In den Sommermonaten Juni, Juli und August können angenehme Temperaturen von 25 – 30 Grad erwartet werden. Ist es ein besonders heißer Sommer, können es über 30 Grad werden. Vom September bis November, den Herbstmonaten, die bezüglich der Temperaturen dem Frühjahr ähneln, färben sich die Blätter und die Früchte werden reif.

Sehr geändert haben sich die Winter in der Schweiz. War es doch ein Garant für den Wintersport, so muss vieler Orts mit künstlicher Beschneiung nachgeholfen werden. Im Flachland gibt es selten Schnee oder strengen Frost.

Beste Reisezeit

Die Schweiz ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Wie den klimatischen Bedingungen und den Temperaturen zu entnehmen, richtet es sich stark nach den Urlaubsaktivitäten, welche unternommen werden sollen. Im Sommer, der Hauptsaison kommen Menschen voll auf ihre Kosten, die viel im Freien unternehmen wollen. Da bietet sich in der Schweiz auch Zelten und Camping an. In der zweiten Saison, der Wintersaison, sind es die Winterurlauber, die Schweiz als Urlaubsziel wählen sollten. Mitte Dezember ist hierfür der Höhepunkt erreicht. Wer es etwas ruhiger im Urlaub mag, der sollte auf die Monate der Nebensaison ausweichen. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass einige Skiorte geschlossen bleiben.

3. Reisebestimmungen, Versicherungen & Gesetze

Reisebestimmungen, Versicherungen & Gesetze

Eine Einreise in die Schweiz ist unkompliziert und entspannt – sofern Sie die nötigen Papiere bei sich führen und bestimmte Bedingungen bezüglich Zoll, Haustieren oder auch zur medizinischen Versorgung beachten.

Visum für die Schweiz

Die Einreisebestimmungen der Schweiz unterscheiden grundsätzlich zwischen EU-/EFTA-Staatsangehörigen und Nicht-EU-Bürgern. So benötigen EU-Bürger i.d.R. gar kein Visum, auch nicht bei einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen. Als Nicht-EU-Bürger müssen Sie ggf. eines beantragen, jedoch auch nur, wenn das praktische Short Stay Visa Waiver nicht auf Sie zutrifft.

Alle Kinder reisen in die Eidgenossenschaft mit dem amtlichen Kinderreisepass oder einem eigenen Reisepass inklusive Lichtbild ein.

Die aktuellesten Informationen, ob ein Visum nötig ist, sind beim Auswärtigen Amt unter Schweiz - Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige zu finden.


Visaarten

Für die Einreise in die Schweiz als Urlauber aus Deutschland ist kein Visum erforderlich. Da die Schweiz kein EU-Mitglied ist, sind für die Einreise in die Schweiz für ausländische Staatsangehörige anerkannte Reisepapiere erforderlich. Es kann der Personalausweis oder der Reisepass sein, welcher vorgelegt wird.


Bedingungen

Der Personalausweis, der Reisepass und der Kinderreisepass behalten in der Schweiz ihre Gültigkeit bis zu einem Jahr nach Ablauf. Lediglich der vorläufige Personalausweis muss gültig sein. Für die Einreise mit Kindern gilt:

Kinder deutscher Einreisender benötigen Personalausweis, Reisepass oder Kinderreisepass.

Ist der Aufenthalt (ausgenommen beim Ausüben einer Erwerbstätigkeit) kürzer als drei Monate, wird kein Visum benötigt. Von der Grenzpolizei können Einreisende ohne Visum nach dem Zweck des Aufenthaltes und nach den finanziellen Mitteln befragt werden. Dazu muss man wissen, dass wenn in die Schweiz eingereist wird, eine Voraussetzung ist, dass die finanziellen Mittel für den kompletten Aufenthalt ausreichend vorhanden sind. Es besteht das Risiko, wenn weder der Aufenthaltsort, noch der Zweck bekannt und keine finanziellen Mittel vorhanden sind, die Einreise verweigert wird. Wer mittellos in die Schweiz reist, sollte vom Gastgeber eine persönliche Einladung vorweisen können. Erfolgt die Einreise mit einem öffentlichen Verkehrsmittel und der Gastgeber, holt den Einreisenden ab, kann dies viel Zeit und Unannehmlichkeiten ersparen. Allerdings ist dies nicht zwingend vorgeschrieben.


Erwerbsmöglichkeiten

Wer doch ein Visum für die Reise in die Schweiz beantragen will, kann sich über der Modalitäten, Dauer von der Antragstellung, Preise und das geeignete Visum online unter Schweizerischen Eidgenossenschaft informieren.

Abgesichert in der Schweiz - Versicherungen im Urlaub

Für deutsche Staatsangehörige und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall. Sie ersetzt nicht die Reiseversicherung, z.B. zum Rücktransport in das Heimatland. Ausgestellt wird die Karte von Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung. Doch nicht nur die Krankenversicherung ist ein Thema bei einer Reise ins Ausland auch Reiseversicherungen sowie KfZ-Versicherungen können relevant sein.


Krankenversicherung

Krankenversicherung

Bei Reisen in die Schweiz ist keine besondere Auslandskrankenversicherung erforderlich. Wird eine medizinische Behandlung erforderlich und ein Arzt aufgesucht, oder der Betroffene muss ins Krankenhaus oder sucht andere Leistungserbringer auf, kann er dies, direkt mit der europäischen Krankenversicherungskarte tun. In der Regel befindet sich der EU-Ausweis meist auf der Rückseite der für die hiesige medizinische Betreuung notwendigen Krankenversicherungskarte. Da es aber auch Ausnahmen gibt, sollte man sich davon überzeugen, ob es auch auf der eigenen Krankenversicherungskarte der Fall ist. Sonst ist es erforderlich, einen sogenannten Anspruchsschein, bei der zuständigen Krankenkasse zu beantragen. Wie lange dies dauert, ist individuell zu klären.


Versicherungen für Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Versicherungen für Reisen mit dem eigenen Fahrzeug

Zum Führen eines Autos oder eines Motorrades im öffentlichen Verkehr ist zwingend eine Haftpflichtversicherung erforderlich. Diese deckt Schäden ab, für die der Halter und Personen, für die sie verantwortlich sind, verursachen. Eine zusätzliche Versicherung wird benötigt, da sonst Schäden am eigenen Auto nicht gedeckt sind.


Versicherungen für Mietfahrzeuge

Versicherungen für Mietfahrzeuge

Beim Mieten von Kraftfahrzeugen, Booten und dergleichen wird zwischen dem Verleiher und dem Mieter ein Vertrag abgeschlossen. In diesem sind auch die Versicherung und der Deckungsumfang festgeschrieben. Teilweise sind Klauseln dabei, die nicht benötigt, aber dennoch bezahlt werden müssen. Deshalb sind die Verträge vor Unterzeichnung diesbezüglich genau zu prüfen. Experten raten jedem, der es sich leisten kann, eine Zusatzversicherung abzuschließen. Diese kann auf einen Selbstbehalt von null Euro reduziert werden. Abgeschlossen werden können die Versicherungen bei einer Reiseversicherung oder dem Mietwagen-Verleiher. Für die Schweiz müssen hierfür täglich 3 – 5 Franken eingeplant werden. Eine ordentliche Übergabe beim Ausleihen und auch der Rückgabe ist wichtig.


Reiseversicherung

Reiseversicherung

Nicht nur für Reisen in die Schweiz, sondern generell ist eine Reisegepäckversicherung sinnvoll. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Flugreise, eine Reise mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem privaten Kraftfahrzeug handelt. Die Werte, die man mit sich führt, sind teilweise sehr hoch. Zu denken ist hierbei an den Laptop, die Spiegelreflexkamera und weiteres mehr. Für die Schweiz jedoch bietet sich der Einschluss von Sondergepäck an. Dieses wird in der Regel, bei Zugreisen, separat befördert. Beim Abschluss einer Reisegepäckversicherung sind folgende Schäden versichert:

  • Beschädigungen
  • Verluste
  • Diebstähle
  • verspätete Auslieferung des Gepäcks

Kostengünstig kann diese, je nach Anbieter schon unter 50,00 Euro abgeschlossen werden.

Hanse Merkur Versicherungsgruppe

Wichtige Regeln und Verhaltensweisen für den Schweizurlaub

Innerhalb der Schweiz kann man drei große Sprachregionen unterscheiden: Italienisch, Französisch und Schweizerdeutsch. Die betroffenen Regionen haben dann auch jeweils etwas vom Lebenstil dieser Länder. Gleichzeitig bildet die Sprache bzw. der Umgang mit der Sprache in vielen Bereichen die Grundlage für den typisch Schweizerischen Stil - insbesondere was die Themen Höflichkeit, Zurückhaltung und Geduld betrifft. Grundsätzlich fällt in der Schweiz auch das Festhalten an Tradition und Brauchtum im Zusammenhang mit einem starken Regionalstolz auf. Auch im sozialen Bereich spürt man das, beispielsweise durch die Achtung vor älteren Menschen. Eine weitere Besonderheit der Schweizer ist ihr ausgeprägter Sinn für Ordnung und Sauberkeit.


Verkehr und Führerschein

Verkehr und Führerschein

Es wird kein internationaler Führerschein benötigt. Es genügt, um mit dem Auto oder dem Motorrad in der Schweiz zu fahren, ein gültiger nationaler Führerausweis und gültige Fahrzeugpapiere.

Außerdem muss in jedem Fahrzeug das Warndreieck, welches gut erreichbar ist, vorhanden sein. Obwohl nicht vorgeschrieben, werden Warnwesten und Verbandskasten empfohlen.

Rasern in der Schweiz drohen nach dem neuen Gesetz, bei Übertretungen der Höchstgeschwindigkeit nicht nur Geldbußen, es kann sein, dass der Führerschein entzogen wird. Innerhalb von Ortschaften ist die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, außerhalb von Ortschaften 80 km/h und auf Autobahnen 120 km/h. Schnellstraßen dürfen mit maximal 100 km/h befahren werden.

In der Schweiz liegt die Promillegrenze für den Straßenverkehr beo 0,5.

Da die Schweiz ein sehr bergiges Land ist gelten folgende Vorfahrtsregelungen am Berg: Das aufwärts fahrende Fahrzeug hat Vorfahrt. So dass bei Ausweichproblemen das bergabwärtsfahrende Fahrzeug zurückstoßen muss bis ein Ausweichen möglich ist. Ausnahmen sind bei ungleichen Fahrzeugen wie bei einem AUto und einem LKW. Hier muss das leichter Fahrzeug zurücksetzen. Auf Bergpoststraßen haben generell Post- und Linienfahrzeuge Vorrang.


Alkohol und Drogen

Alkohol und Drogen

Bis zu 10 g Cannabis wurden mit dem im Oktober 2013 in Kraft getretenen Gesetz entkriminalisiert. Was bedeutet, dass der Besitzer nicht mehr als vorbestraft gilt. Dennoch kann der Konsum mit Geldbußen von 100 CHF geahndet werden. Das richtet sich auch nach der finanziellen Lage des Konsumenten.

In der Schweiz ist die Grenze für Alkohol am Steuer bei 0,5 Promille. Wird dies missachtet, drohen Geldbußen oder sogar der Entzug des Führerscheins. Der Umgang mit dem Alkohol ist mit dem in der Schweiz geltenden Alkoholgesetz geregelt. Es besteht ein Verkaufsverbot in der Zeit von 22.00 – 06.00 Uhr. Zuwiderhandlungen können bis zu 10.000 Franken bestraft werden. Gleiches gilt für die Abgabe an Alkohol an Jugendliche, wobei hier die Kantone wieder unterschiedlich zu betrachten sind.


Nacktheit

Nacktheit

Nicht unter Strafe stehen in der Schweiz das Nacktwandern und die Nacktheit als Kunst. Lediglich der Kanton, Appenzell-Innerrhoden hat dagegen ein Gesetz erlassen. Es droht eine Geldstrafe von 200 CHF. Hingegen als strafbare Handlungen werden der Exhibitionismus und die sexuelle Belästigung beurteilt (Art. 194, 198 StGB). Es handelt sich bei beiden um Antragsdelikte, wobei der Exhibitionismus mit einer Geldstrafe von bis zu 190 Tagessätzen bestraft werden kann. Sexuelle Belästigung kann ebenfalls eine Geldstrafe oder sogar eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen. Verjährungsfristen beim Exhibitionismus betragen sieben und bei der sexuellen Belästigung 3 Jahre.


Kulturschätze

Kulturschätze

Neben den zahlreichen Naturwundern hat die Schweiz auch viele Kulturschätze zu bieten. Kein Ort ist besser geeignet, diese kennenzulernen als St. Gallen mit seinen großen Kirchen- und Klosterkomplex, einer UNESCO-Welterbestätte, in dem eine der ältesten Bibliotheken der Welt verwahrt wird. Auch in Basel kann der interessierte Urlaube Kunstschätze bestaunen, aber auch der Bodensee ist einen Besuch wert. Das Ausführen on Kulturschätzen ist nur mit Genehmigungen erlaubt.


Zoll

Zoll

Ausreise aus Deutschland - Einreise in die Schweiz

  • Devisen
    • Können in unbegrenzter Höhe in die Schweiz eingeführt werden, müssen jedoch ab einem Wert von 10.000 CHF deklariert werden.
    • Allerdings müssen nach dem deutschen Zollgesetz Barmittel ab 10.000 € bei der Ausreise beim deutschen Zoll angemeldet werden.
  • Kulturgüter
    • Sobald ein Kulturgut ein- oder ausgeführt werden soll, bedarf es einer Genehmigung der entsprechenden Stellen.
  • Schmuck
    • Bis zu einem Wert von 300 Schweizerfranken kann persönlicher Schmuck eingeführt werden. Danach muss er deklariert werden.
  • Waffen
    • Für die Ausfuhr von Feuerwaffen, auch deren Munition und Teile, ist eine Genehmigung erforderlich.
  • Geschenkartikel / Gegenstände des persönlichen Gebrauchs
    • Pro Person bis zu einem Gesamtwert von 100 CHF zollfrei
  • Tabak
    • 250 Stück Zigaretten
      oder
      250 Stück Zigarren
      oder
      250 Stück Zigarillos
      oder
      250g Tabak
  • Getränke
    • 5 Liter mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Alkohol
    • 1 Liter mit einem Alkoholgehalt über 18 % Alkohol

Personen unter 18 Jahren sind nicht zur Ein- oder Ausfuhr von Tabakwaren und Alkohol berechtigt.

Die Zollbestimmungen können sich jederzeit ändern.

Informationen zu den aktuellsten Zollvorschriften zur Ausfuhr aus Deutschland können beim deutschen Zoll eingeholt werden.

Die Eidgenössische Zollverwaltung erteilt Auskunft über die aktuellen Einfuhrbestimmungen in die Schweiz.


Ausreise aus der Schweiz - Einreise nach Deutschland

  • Devisen
    • Können in unbegrenzter Höhe aus der Schweiz ausgeführt werden, müssen jedoch ab einem Wert von 10.000 CHF deklariert werden.
    • Nach dem deutschen Zollgesetz sind Barmittel ab 10.000 € bei der Einreise beim deutschen Zoll meldepflichtig.
  • Kulturgüter
    • Sobald ein Kulturgut ein- oder ausgeführt werden soll, bedarf es einer Genehmigung der entsprechenden Stellen.
  • Schmuck
    • Bis zu einem Wert von 15.000 US Dollar kann persönlicher Schmuck ausgeführt werden. Danach muss er deklariert werden. Wird Schmuck in der Schweiz gekauft, muss der Kauf bei Ausreise durch eine Quittung nachgewiesen werden.
  • Waffen
    • Für die Einfuhr von Feuerwaffen, auch deren Munition und Teile, ist eine Genehmigung erforderlich.
  • Geschenkartikel / Gegenstände des persönlichen Gebrauchs
    • Pro Person bis zu einem Gesamtwert von 300 € zollfrei
  • Feuerwerkskörper
    • Die Einfuhr nicht zugelassene Feuerwerkskörper ist strafbar.
  • Tabak
    • 200 Stück Zigaretten
      oder
      50 Zigarren
      oder
      100 Zigarillos
      oder
      250g Tabak
  • Getränke
    • 2 Liter mit einem Alkoholgehalt bis 22 % Alkohol
      oder
      1 Liter mit einem Alkoholgehalt über 22 % Alkohol
    • 4 Liter nichtschäumende Weine
    • 16 Liter Bier

Personen unter 18 Jahren sind nicht zur Ein- oder Ausfuhr von Tabakwaren und Alkohol berechtigt.

Die Zollbestimmungen können sich jederzeit ändern.

Die Eidgenössische Zollverwaltung erteilt Auskunft über die aktuellen Ausfuhrbestimmungen in die Schweiz.

Allgemeine Informationen zu den aktuellsten Zollvorschriften zur Einfuhr nach Deutschland können beim deutschen Zoll eingeholt werden sowie die Reisefreimengen.


Diebstahl

Diebstahl

Entsprechend des II. Schweizer Gesetzbuches, Zweiter Titel, Art. 139 wird gegen Diebstahl vorgegangen. Hier ist vor allem der erste Absatz, wenn jemand einem anderen eine bewegliche Sache zur eigenen Bereicherung wegnimmt, droht ihm eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Wird dies gewerbsmäßig getan, so im Absatz 2, sind bis zu 10 Jahren Gefängnis oder mindestens 90 Tagessätzen, die zu erwartende Strafe.


Landesspezifische Gesetze und Verhaltensregeln

Landesspezifische Gesetze und Verhaltensregeln

Ein Gesetz in der Schweiz verbietet, die Autotüren zuzuknallen. Ferner ist es am Zürichsee in der Schweiz verboten, einen Barsch, der gefangen wurde und das Mindestmaß hatte, wieder zurück ins Wasser zu setzen. An hohen Feiertagen herrscht in der Schweiz ein Tanzverbot (Weihnachten, Ostern, Bettag). Diese Regelung ist kantonal und muss vor dem Urlaub geprüft werden.

Mit Hund und Katze in die Schweizer Alpen

Tiere, die als Haustiere gelten, wie Hunde, Katzen und eventuell auch Frettchen, dürfen ohne Bewilligung, in Begleitung von Personen ohne grenztierärztliche Untersuchung aus der EU in die Schweiz mitgenommen werden. Es sei denn, sie sollen kommerzielle Zwecke verwendet werden. Bei der Einreise mit Hunden und Katzen ist lediglich ein tierärztliches Zeugnis vorzulegen, aus welchem hervorgeht, dass sie gegen Tollwut geimpft sind. Die Tiere müssen zudem mit einem Mikrochip versehen sein.

Andere Haustiere, wie beispielsweise:

  • Meerschweinchen
  • Goldhamster
  • Kanarienvögel
  • Aquarienfische

können grundsätzlich ohne besondere Formalitäten eingeführt werden. Inwieweit vorübergehende Einfuhrbeschränkungen gelten, ist rechtzeitig beim BVET (Bundesveterinäramt der Schweiz) zu erfragen.

Wichtig ist ebenfalls sich vorher über die Wiedereinreisebestimmungen nach Deutschland zu informieren.

Einen guten Überblick über die Bestimmungen und Tipps für das Reisen mit Tieren gibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.


Impfungen

Bei der Einreise mit Hunden und Katzen ist ein tierärztliches Zeugnis vorzulegen, aus welchem hervorgeht, dass sie gegen Tollwut geimpft sind. Dabei ist bei der Urlaubsplanung zu beachten, dass der Zeitpunkt der Impfung mindestens 21 Tage vor der Einreise erfolgt sein muss. Sind die Haustiere noch keine drei Monate alt und demzufolge noch nicht geimpft, ist die Einreise in die Schweiz nur dann gestattet, wenn das Muttertier dabei ist oder eine tierärztliche Bestätigung vorliegt. In dieser wird bestätigt, dass die Haustiere ständig am Geburtsort waren und nie Kontakt mit wild lebenden Tieren hatten. Soll mit Tieren in die Schweiz gefahren werden, die zwar schon älter als drei Monate sind, aber noch nicht geimpft wurden, ist bei dem BVET (Bundesveterinäramt der Schweiz) eine Ausnahmebewilligung zu beantragen.

4. Unterkünfte

Unterkünfte

Aufgrund der vielfältige touristischen Angebote in der Schweiz können ebenso vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten für einen Urlaub in der Schweiz gebucht werden. Die Auswahl reicht hier von einfachen Unterkünften bis hin zu Hotels der Luxusklasse. Aber auch Camping und Couchsurfing ist möglich.

Große Auswahl an Hotels

Die Schweiz hat sich voll und ganz auf die Tourismusbranche eingestellt. Demzufolge ist es bei der Vielzahl der Angebote für Hotels und Pensionen gar nicht so einfach das Richtige zu finden. Am besten geht man systematisch vor und legt gewisse Parameter bei der Onlinesuche fest. Das können bei den Hotels die Anzahl der Sterne, die Lage oder die Ausstattungsmerkmale, die den eigenen Bedürfnissen am nächsten kommen, sein. So kann ein Hotelzimmer für pro Nacht pro Person um die 130,00 Euro gefunden werden. Zu beachten sind hierbei die Zeiten der Saison und das rechtzeitige Buchen.

Einen guten Überblick über die Hotels in der Schweiz bieten folgende Anbieter:

Gute Standards und etwas preiswerter Nächtigen in schweizer Hostels

Preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in Jugendherbergen sind in der Schweiz für Urlauber durchaus üblich. Oftmals ist die Lage ideal, die Verpflegung ist gut und gesund bei einem hohen Standard. In einem privaten Zimmer sollten um die 50,00 Euro eingeplant werden.

Für die Suche nach dem perfekten Hostel in der Schweiz helfen folgende Portale:

Schicke Häuser und einfache Ferienwohnungen in der Schweiz

Günstig, vor allem wenn eine Familie oder mehrere Personen unterwegs sind, ist das Mieten von einem Ferienhaus. Wiederum stellt sich das Problem, pauschal eine Aussage zu den Kosten zu treffen. Dafür sind zu viele Faktoren zu berücksichtigen. Punkte sind:

  • Reise innerhalb oder außerhalb der Saison
  • Reiseziel
  • Anzahl der Übernachtungen
  • Ausstattung des Ferienhauses

um nur einige zu nennen. Es können online Ferienhäuser gefunden werden, wo die Übernachtung pro Person unter 50,00 Euro kostet. Wer mehr Luxus wünscht, kann für eine Nacht auch schon mal mit knapp 300,00 Euro rechnen. Um sich einen konkreteren Überblick zu verschaffen, ist es günstig bei den einzelnen Anbietern seine Parameter einzugeben und danach zu entscheiden, was den eigenen Ansprüchen am nächsten kommt.

Bei den folgenden Anbietern kann ein Haus oder eine Ferienwohnung in der Schweiz gemietet werden:

Camping in der Schweiz - nah an der Natur

Campen ist eine günstige und umweltfreundliche Alternative zu teuren Hotels. In der gesamte Schweiz gibt es viele Möglichkeiten zu zelten und die Ruhe, Natur und Erholung auf den charmantesten Campingplätzen zu genießen.

Es lässt sich festhalten, dass es bezüglich der Unterkunft in der Schweiz ein unüberschaubares Angebot gibt. Deshalb sollte genau überlegt werden, zu welcher Jahreszeit die Reise geplant ist. Denn, gerade für Naturliebhaber ist das wilde Campen oder der Campingplatz verlockend. Zu einem späteren Zeitpunkt wie im Herbst bis zum Frühjahr kann diese Form des Reisens und der Übernachtung nicht mehr ganz so angenehm sein. Ferner ist zu beachten, dass einige Campingplätze auch geschlossen haben. Die alternativen Hotels und Jugendherbergen sollten gleich so ausgewählt werden, dass sie den eigenen Bedürfnissen, aber auch dem Budget entsprechen.

Die folgenden Seiten geben einen guten Überblick und helfen bei der Suche nach einem passenden Stellplatz in der Schweiz:


Zelt

Selbst beim Zelten kann man sich entscheiden, ob man es eher einfach oder doch luxuriös haben möchte. Mitten in den Bergen zelten und gleich morgens nach dem Frühstück, los zum Ausflug oder der Bergtour. Bleiben noch nicht die Fragen, ob mit der ganzen Familie, oder allein, in welcher Region und zu welchen Preisen, dieser Urlaubsspaß möglich wird.

Preise sind nach Region unterschiedlich, aber für 5 Franken pro Nacht ist schon etwas akzeptables zu finden. Zu beachten sind die Öffnungszeiten (saisonbedingt) und die Ausstattung der Zeltplätze. Das betrifft die Sanitäranlagen, die Kochgelegenheiten und auch die Waschgelegenheiten. Geräteanschlüsse und Stromversorgung sind ebenfalls zu prüfen.


Wohnmobil

Camping ist für den Urlaub in der Schweiz eine gute Entscheidung. Hierdurch kann die Urlaubskasse enorm geschont werden. Bereits ab 13 Franken pro Nacht ist die Nutzung des Campingplatzes möglich. Werden natürlich Campingplätze in der Nähe von Stadtzentren bevorzugt, kann auch schon mal eine Gebühr von 35 Franken pro Nacht erhoben werden. Die Lage der Campingplätze ist danach auszuwählen, welchen Urlaubsaktivitäten man nachgehen will. In der Regel sind diese gut ausgestattet. So gibt es meist Speisemöglichkeiten (kleine Gaststätte oder ein Imbiss). Das Essen kann auch an einer der Grillstellen zubereitet werden. Am Wochenende finden auf vielen Campingplätzen auch Events statt. Bei der Wahl des Ortes weicht die Infrastruktur erheblich voneinander ab. Sogar die Campingplätze werden mit Sternen bewertet. So ist es ratsam sich online im Vorfeld darüber zu informieren, wie die Stromversorgung abgesichert ist. Welche Anschlüsse zur Verfügung stehen. Auch die sanitären Anlagen und Ähnliches sollten einer Prüfung unterzogen werden.


Wildes Camping

Während der wärmeren Jahreszeit ist das wilde Campen in vielerlei Hinsicht eine gute Alternative. Begonnen bei der Unabhängigkeit des Standortes bis hin zu der kostengünstigen Variante des Übernachtens. In Deutschland ist das wilde Campen verboten, wo hingegen in der Schweiz kein generelles wild Campen Verbot besteht. Dort hat jedermann das Recht, für 1 – 2 Nächte auf unkultiviertem Land zu campieren. Wichtig ist zu beachten, dass es sich nicht um ein Schutzgebiet handelt. Ob in der jeweiligen Zone ein Verbot zum Zelten besteht, wird in vielen Kantonen der Schweiz durch Straßenschilder ausgewiesen. Falls es sich um Privatgrund handelt, wo das Zelt aufgeschlagen werden soll, ist auf jeden Fall der Eigentümer um Erlaubnis zu fragen. Um Unannehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen, sollte man sich über die genaue Rechtslage vor Ort informieren.

Folgendes gilt es in der Schweiz zu beachten, dass das Zelten zu einer Erholung ohne Folgen wird:

  • Abfälle dürfen nicht hinterlassen werden
  • Schäden dürfen nicht entstehen
  • Verhalten ist ruhig und diszipliniert
  • Tiere weder stören, noch anfassen, noch füttern
  • Feuer in der freien Natur sind wegen der großen Brandgefahr nicht zu entfachen

Couchsurfing

Couchsurfing wrd auch in der Schweiz immer beliebter. Besonders in den großen Städten gibt es immer mehr Optionen bei Privatpersonen eine kostengünstige Unterkunft zu finden.

Auf folgenden Portalen können passende Sofas in der Schweiz gefunden werden.

5. Gesundheit

Gesundheit

In der Schweiz ist jeder Einwohner und aufenthaltsberechtigte Ausländer obligatorisch für die Behandlungskosten bei Krankheit über das Krankenversicherungsgesetz, KVG versichert. Die Zahlung der Versicherungsprämie ist aber Sache des Versicherten. Alle Versicherten der EU müssen für eine Behandlung in der Schweiz die europäische Krankenversicherungskarte oder eine provisorische Ersatzbescheinigung vorlegen.

Hervorragende medizinische Versorgung im Alpenland Schweiz

In der Schweiz ist bei der Gesundheitsversorgung eine gemischte Struktur vorherrschend. Die ambulante Versorgung wird vorwiegend durch niedergelassene, freiberufliche Ärzte und Ärztinnen abgesichert. Anders bei den Krankenhäusern, welche meist öffentliches Eigentum sind. Diese Aufteilung führt dazu, dass die Schweiz zu den besten der Welt gehört, wenn es um die medizinische Versorgung geht. In der Schweiz kann sich der Urlauber an jeden behandelnden Arzt wenden. Handelt es sich um Notfälle, kann das nächste Spital – Krankenhaus oder eine Notfallpraxis aufgesucht werden. Für Notfälle kann mit der 144 die Ambulanz angerufen werden. Eine Notaufnahme hat jedes Krankenhaus. Hier noch einmal der eindringliche Hinweis, zu prüfen, ob ein ausreichender Versicherungsschutz vorliegt. Mit sich zu führen ist bei jedem Besuch eines Arztes und auch beim Kauf von Medikamenten die Krankenversicherungskarte. Wieder zu Hause sollte geprüft werden, ob die Versicherung einen Teil der angefallenen Kosten übernimmt.

Impfungen für den Urlaub in der Schweiz - Infektionen mit Impfschutz

Es gibt keine Impfvorschriften für eine Urlaubsreise in die Schweiz.

Um sich jedoch möglichst gut vor Krankheiten zu schützen, sind folgende Impfungen empfohlen:

Die Standardimpfungen

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Mumps
  • Masern
  • Röteln

sind zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.

Landesspezifische Impfungen bei einer Reise in die Schweiz

KrankheitBemerkung
Hepatitis B
  • bei engen sozialen Kontakten
  • Langzeitaufenthalten
FSME
  • vorwiegend im Norden - Kantone Bern, Zürich, Schaffhausen
  • Übertragung durch Zecken

Infektrisiko im Urlaub in der Schweiz - Infektionen ohne Impfschutz

Infektionskrankheiten sind weit verbreitet und eine Ansteckung ist schnell erfolgt. So können die Fuchs- und Hundebandwurminfektionen durch Waldfrüchte übertragen werden. Es besteht die Möglichkeit der Ansteckung durch verunreinigtes Wasser und Nahrungsmittel. Förderlich sind auch ungenügend gegarte Speisen und nicht pasteurisierte Milch. Die nachfolgende Liste stellt mögliche Risiken dar:

KrankheitBemerkung
Borreliose
  • Übertragung durch Zecken

Allgemeine Empfehlungen zum Schutze der Gesundheit

Wenige einfache Verhaltensregeln bewirken eine starke Reduzierung der Ansteckungsmöglichkeiten:

  1. Moskitoschutz durch
    • Cremes mit DEET (außer Schwangere und Kinder unter zwei Jahren)
    • Tragen von langer Kleidung bei Dämmerung
    • Imprägnierung von Kleidung mit DEET
    • Imprägnierung von Zelt und Schlafsack mit DEET
    • Moskitoschutzkerzen
    • Moskitonetze
  2. Verzehr von Speisen nach dem Motto "Cook it, boil it, peel it or forget it" - "Koch es, brat es, schäl es oder vergiss es"
  3. Verzehr von Getränken ohne Eis und nicht zu kalt
  4. Verzehr von Wasser nur aus der Flasche, nicht aus dem Hahn
  5. Sonnenschutz durch
    • Cremes mit Sonnenschutzfaktor größer als 20
    • Tragen von langer Kleidung und Kopfbedeckung
    • Nutzung des natürlichen Schattens
  6. kein Baden in natürlichen Gewässern
  7. kein direkter Kontakt mit Tieren
  8. regelmäßiges Händewaschen
  9. Verhütung beim Geschlechtsverkehr

Dies sind die grundlegenden Empfehlungen zum Schutze der Gesundheit. Werden diese beachtet, ist eine Ansteckungsgefahr mit vielen Krankheiten stark reduziert. Ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt zum geplanten Urlaub sollte in jedem Falle stattfinden, um individuelle Risiken zu minimieren.

Die aktuellesten Empfehlungen zum Reiseschutz können beim Tropeninstitut unter Schweiz nachgelesen werden.

Ebenfalls bietet das Auswärtige Amt unter Schweiz - Medizinische Hinweise die neusten Informationen zum Gesundheitsschutz für den Urlaub an.

Reiseapotheke für den Urlaub in der Schweiz

Die Standardreiseapotheke deckt die häufigsten gesundheitlichen Probleme von gesunden Erwachsenen ab. Sie sollte folgende Dinge beinhalten:

Mittel gegen

  • Reisekrankheit
  • Insektenstiche
  • Sonnenbrand
  • Wunddesinfektion
  • Schmerzen und Fieber
  • Prellungen und Zerrungen
  • Augenentzündung
  • Ohrenschmerzen
  • Schnupfen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Magenbeschwerden
  • Durchfallerkrankungen
  • Verbandmittel

Je nach genauem Reiseziel, Reisedauer und eigener gesundheitlichen Situation muss die Reiseapotheke angepasst werden.

Die Reiseapotheke von DocMorris - für jedes Reiseziel optimal gerüstet!

www.docmorris.de

Falls keine Tollwutimpfung vorliegt, sollten entkrampfende Medikamente mitgenommen werden. Bei einem Biss durch streunende oder wilde Tiere ist jedoch in jedem Fall das umgehende Aufsuchen eines Krankenhauses oder Arztes unumgänglich.

6. Kultur

Kultur

Die Schweiz ist für Liebhaber zeitgenössischer Kunst und Kultur ein echtes Paradies. Mit einer Fülle an Angeboten locken auf kleinster Fläche eine Vielzahl von Museen und Galerien, Musik-, Theater- und Literaturfestivals. Zahlreiche architektonisch bedeutende Werke oder historische Schaffensorte bedeutender Künstler können besucht werden.

Kleidung wie zu Haus

Keine Besonderheiten gibt es in der Schweiz im Vergleich mit anderen Ländern, wenn es um die Kleiderordnung geht. Die Regeln entsprechen weitgehendst denen in Deutschland. Beruflich ist die Kleidung, abhängig von der Branche eher konservativ, während es in der Freizeit schon etwas legerer zugehen kann. Angemessene Garderobe wird zu offiziellen Anlässen vorausgesetzt. Teilweise tragen die Schweizer auch traditionelle Kleidung.

Gesten in der Schweiz - Andere Länder, ähnliche Sitten

Im Gegensatz zu einigen Ländern sind bezüglich der Mimik und Gestik keine Besonderheiten zu beachten. Die Verhaltensregeln ähneln denen in Deutschland.

Wichtige Verhaltensweisen in der Schweiz

Die Schweizer pflegen einen ruhigen und sachlichen Umgang in praktisch allen Lebenslagen. Damit haben sie zweifellos den einzig richtigen Stil getroffen. Man wird damit immer wieder konfrontiert und gerade der typische Deutsche wird sich in der Schweiz irgendwann auch ohne zu Murren in eine Warteschlange einreihen, um dann recht schnell zu bemerken, dass es nicht wesentlich länger dauert und vor allem stressfrei ist.


Anrede, Begrüßung und Verabschiedung

Anrede, Begrüßung und Verabschiedung

Wiederum sehr ähnlich sind die Umgangsformen der Begrüßung zu Deutschland. Meist ist der Handschlag hierfür üblich. Nicht unbedingt ratsam ist, wenn der Urlauber den Schweizern mit Grüezi gegenübertritt. Im schlechtesten Fall betrachten es die Einheimischen als Anbiederung der Urlauber. Bei uns ist das Hallo durchaus üblich. Dieses sollte in der Schweiz auf jeden Fall vermieden werden. Es wird als unpersönlich, plump und fade empfunden. Strafen hierfür sind dennoch nicht zu befürchten. Beim Verabschieden wird sich wieder die Hand gegeben. Ein Gruß wie, Tschüss, ist recht unverfänglich. Jüngere Menschen können bei der Anrede das "DU" für Gleichaltrige verwenden. Das vertraute "Du" sollte ansonsten zunächst unterbleiben, vor allem, wenn ein größerer Altersunterschied vorliegt.


Nacktheit

Nacktheit

Das Nacktwandern in der Schweiz soll mit Geldstrafen geahndet werden. Durch die massive Zunahme der Menschen, die im Adamskostüm unterwegs sind, wurde bereits im Schweizer Kanton Appenzell-Innerrhoden ein Gesetz erlassen. Wer dort hüllenlos beim Wandern ertappt wird, kann mit einer Geldstrafe von 200 CHF rechnen. Im zweiten Alpstein-Kanton, dem Appenzell-Ausserrhoden soll auch das Wandern ohne Bekleidung unter Strafe gestellt werden.


Rauchen

Rauchen

Rauchen ist in der Öffentlichkeit verboten. Seit dem 01.05.2010 ist das Bundesgesetz zum Schutz von Passivrauchen in Kraft getreten. Bis zu 1.000 CHF können Bußgelder erhoben werden, wenn in folgenden öffentlich zugänglichen Räumen geraucht wird:

  • Gebäude der öffentlichen Verwaltung
  • Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen
  • Räumlichkeiten von Museen, Theatern und Kinos
  • Sportstätten
  • Gaststätten
  • Hotelbetrieben
  • öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Verkaufsgeschäfte und Einkaufszentren
  • u.v.m.

Weitere Verbote sind abhängig von der Region. Gegen dort geltende Verstöße kann der jeweilige Kanton die Bußgelder und deren Höhe festsetzen.


Alkohol und Drogen

Alkohol und Drogen

Generell ist im Alkoholgesetz der Schweiz geregelt, wie mit dem Alkohol in der Öffentlichkeit umzugehen ist. So gibt es ein Verkaufsverbot, welches von 22.00 Uhr – 06.00 Uhr gilt. In der Öffentlichkeit dürfen Jugendliche keinen Alkohol konsumieren und unter 18 Jahren keine Spirituosen. Eine Verordnung besagt, dass Zuwiderhandlungen mit 60 CHF – 80 CHF bestraft werden können. Weniger die Urlauber, sondern die Einheimischen wird es treffen, dass der Jugenddienst der Polizei in besonders schweren Fällen eingeschaltet werden kann.

Der Anbau, Konsum und Verkauf von Drogen ist auch in der Schweiz nicht rechtens.


Intimitäten

Intimitäten

In der Öffentlichkeit ist der Begrüßungskuss für Paare in Ordnung. Kritischer werden länger anhaltende Zungenküsse betrachtet. Während man sich in Deutschland zweimal (rechts und links) zu Begrüßung küsst, ist es in der Schweiz dreimal. Der Handkuss ist kaum noch in, wenn denn doch, dann nur in geschlossenen Räumen.


Geschenke

Geschenke

Wer in der Schweiz eingeladen wird, sollte doch ein paar Dinge beachten. Zur Einladung sollte man unbedingt pünktlich kommen. Grundsätzlich ist ein Gastgeschenk immer sinnvoll, das Geschenk sollte qualitativ überzeugen. Nach der Einladung bedankt man sich in der Regel am nächsten Tag beim Gastgeber noch einmal.


Fluchen

Fluchen

Fluchen in der Öffentlichkeit ist unerwünscht und wird als missachtend empfunden. Es sind keine Strafen zu erwarten, außer bei Beamtenbeleidigung und Ähnlichem.


Handeln

Handeln

Handeln, wie auf den bekannten türkischen Basaren ist in der Schweiz eher unüblich. Höchstens an kleinen Verkäufsständen auf demMarkt oder einem Bauernhof kann mit Vorsicht und charmant nach einem Rabatt gefragt werden.

7. Getränke und Speisen

Getränke und Speisen

Die Küche in der Schweiz verbindet Einflüsse aus der deutschen, französischen und norditalienischen Küche. Und doch ist sie regional sehr unterschiedlich, wobei die Sprachregionen eine Art Grobaufteilung bieten. Viele Gerichte haben aber auch die örtlichen Grenzen überschritten und sind in der ganzen Schweiz beliebt. So sind zum Beispiel die Röstli oder der Biber in der ganzen Schweiz zu Hause.

Wasserqualität entspricht hohen Standards

An die Wasserqualität werden sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland hohe Anforderungen gestellt. Grundsätzlich entspricht die Wasserqualität der Schweiz den hohen Anforderungen, wie es auch in Deutschland der Fall ist. So verpflichtet die Umweltgesundheitsorganisation (WHO) die Alpenrepublik dazu, alle drei Jahre sämtliche Trinkwasserdaten aufzuzeigen. Darüber hinaus werden Normen und Grenzwerte festgesetzt, die eingehalten werden müssen, um die Wasserqualität der Schweiz auch künftig sicherzustellen. Häufig sind jedoch verschmutzte Leitungssysteme im eigenen Heim die Ursache für Verunreinigungen im Wasser. Daher sollte vor allem zu Hause, wo Leitungswasser regelmäßig konsumiert wird, die Wasserqualität durch einen Test abgeklärt werden.


Bier, Wein und kleine schweizer Schnäpse

Typische alkoholische Getränke ist zum einen der Wein. Die hochwertigen Weine werden kaum exportiert. Beim Bier steht an erster Stelle das Schweizer Lagerbier. Im Vergleich zu deutschen Pilsener wird dies nicht so stark mit Hopfen gebraut. Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung der Spirituosen. So hat zum Beispiel der Himbeerschnaps der Schweiz 40 % Alkohol. An zweiter Stelle rangiert in der Beliebtheitsskala der Tscharner Marc aus Completer mit 41 %. Beliebt mit 42 % ist auch der Eglisauer Gewürztraminer-Marc.


Schweizer Trinkgewohnheiten - Café und ein erlesener Wein

Begonnen wird der Tag mit einem Café Créme, ein Kaffee mit Sahne. Wer lieber die gute Schweizer Milch mag, sollte es den Einheimischen gleichtun und diese in einer Schale bestellen. Wird noch eine Spezialität, wie unter den Essgewohnheiten der Einheimischen beschrieben, kann schon das Frühstück sehr teuer werden. Obwohl in der Schweiz der Weinkonsum rückläufig ist, bleibt die Zahl der Weinkonsumenten stabil. Bis zu 80 % der Befragten gaben bei einer Umfrage an Wein zu trinken. Die Konsumgewohnheiten haben sich in den letzten zehn Jahren jedoch deutlich verändert. Immer weniger Personen trinken mindestens einmal pro Woche Wein. Waren es vor zehn Jahren noch 46 Prozent, so sind es heute 38 Prozent.

In der Schweiz ist es kaum noch üblich, am Mittag oder zum Abendessen einen Aperitif zu reichen. Seltener am Abend, sondern mehr am Wochenende trinken die Schweizer ein Glas Wein. Es sei denn, es wurden Gäste eingeladen. Diese bekommen einen guten Wein angeboten.

Deftige Speisen gegen das Bergklima

Das abwechslungsreiche Angebot in seinen diversen Variationen liegt in den Einflüssen der verschiedenen Nationalitäten begründet. Zu den regionalen Spezialitäten gehören das Trockenfleisch und das Bündnerfleisch. Für die schmackhafte Herstellung ist das raue Bergklima die Voraussetzung. Eine weitere Spezialität sind das Züricher Geschnetzelte und das Bircher Müsli. Markant für die Schweizer Küche sind die kalorienhaltigen Speisen. Der harte und kräftezehrende Arbeitsalltag sind hierfür die Ursachen. Nach Regionen sind für Fribourg die Soupe de chalet oder für Bern die Bärner Züpfe ein Gaumenschmaus. Der Waadtländer Flammkuchen hingegen stammt aus Lausanne. Ein kulinarischer Genuss sind die Wachtel-Saltimbocca im Kräutersud aus Ticino und die Maluns aus Graubünden. Triciono ist für die Polenta und die Region Genf für den Saibling-Tatar mit Kartoffelchips bekannt. Weniger an die Region sind die Osterlämmchen gebunden.


Käse und Schokolade

Bei den Spezialitäten der Schweiz sind an erster Stelle der Käse und die Schokolade zu nennen. Wie auch bei uns gibt es Gerichte, die in der ganzen Schweiz beliebt sind und auch Speisen, die nur in bestimmten Regionen einen Genuss darstellen. So gehen die Meinungen innerhalb des Landes auseinander, ob die schmackhaften Röstis aus rohen oder gekochten Kartoffeln zubereitet werden. Aus den französischen Regionen der Schweiz stammen das Raclette und das Käsefondue. Es lohnt aber auch die Polenta, die gezuckerten Esskastanien oder eines der leckeren Fischgerichte zu probieren. Frisch gefangen kommen Egli, Forellen oder Felchen raffiniert zubereitet auf den Tisch. In jedem Fall spiegelt sich bei den Spezialitäten wider, dass in der Schweiz viele Nationalitäten ihr Zuhause gefunden haben.


Am Morgen wird genascht

Die Besonderheiten der Essgewohnheiten der Schweizer beginnen beim Frühstück. Da unterscheiden sie sich kaum von den unseren. Einige frühstücken gar nichts, andere nehmen Brot mit Konfitüre oder Joghurt. Allerdings wird ein Vormittagsimbiss eingenommen. Da sind sich die Einheimischen ziemlich einig. Es wird ein Gipfeli, was nicht zu verwechseln mit dem kleinen Bergspitz ist, verspeist. Hierbei handelt es sich um ein Gebäck.

8. Mobilität

Mobilität

Von Hauptstadt zu Haupstadt - Berlin - Bern:

Flugzeug

1,5 h

Auto

9,5 h

Flughäfen in der Schweiz auf dem neusten Stand

Die Schweiz hat vier größere internationale Flughäfen - Zürich, Basel, Bern, und Genf. Alle vier Flughäfen zusammen fertigen bis zu 50 Millionen Passagiere pro Jahr ab.

An den Flughäfen in der Schweiz stehen Sicherheit und Hilfsbereitschaft an erster Stelle. Der Service beginnt bei den Möglichkeiten des Check-in. So stehen ein Web-Check-in, der bekannte Schalter Check-in, der Automaten Check-in und auch der Vorabend Check-in zu Wahl. Immer häufiger wird der Mobile Check-in genutzt.


Flüge innerhalb der Schweiz

Die Tickets für Inlandsflüge und die Preise sind in der Regel beim Reiseveranstalter zu erfragen. Anderenfalls können sie online ermittelt werden. Es lassen sich auch schwer Preise nennen, da der Abflugort, der Zielort und die Reisezeit ausschlaggebend sind. Doch sollten mindestens 50 Euro pro Person und FLug einkalkuliert werden.

In Summe verkehren folgende Fluggesellschaften zwischen zahlreichen Schweizer Flughäfen:


Flüge von / nach Deutschland

Von vielen deutschen Flughäfen aus kommt man direkt in die Schweiz. Die internationale Anbindung der Schweiz an andere Länder ist flächendeckend und problemlos möglich.

Bereits ab 50Euro pro Person, kann die Schweiz international angeflogen werden.

Die folgenden Fluggesellschaften bieten wie oben beschrieben nationale und internationale Flüge an:

Weitere Fluggesellschaften für den internationalen Flugverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz sind:


Ticketerwerb

Tickets können direkt über die Fluggesellschaft oder bekannte Reiseportale erworben werden. Die Preise gehen circa bei 50Euro pro Person los.

Führerschein für den Schweizurlaub

Das Fahren eines Autos oder Motorrads in der Schweiz ist mit 18 Jahren möglich. Der Kraftfahrer muss im Besitz eines gültigen nationalen Führerscheins sein.


Mieten eines Autos im Schweizurlaub

Auch in der Schweiz gibt es eine Vielzahl an Autovermietern. Direkt vom Flughafen oder dem Bahnhof aus in den Mietwagen steigen ist kein Problem. Ebenso kann der Mietwagen vor Ort, online oder bei einem Partner zu Haus gebucht werden. Um die schweizer Vignettenpflicht muss sich in der Regel der Automieter keine Gedanken machen. Schweizer Mietautos sind im Normalfall bereits mit der Vignette ausgestattet.


Verkehrsregeln in der Schweiz

Bei der Verkehrsrichtung ist in der Schweiz Rechtsverkehr vorherrschend. Bei der Vorfahrt gilt ohne Straßenschilder, die etwas anderes besagen, generell Rechts vor Links. Nicht nur innerhalb der Ortschaften, sondern auch auf den Landstraßen ist besondere Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer zu nehmen. Da auf Zebrastreifen die Fußgänger den Vortritt haben, ist extreme Aufmerksamkeit geboten, da diese teilweise plötzlich und unvermittelt die Fahrbahn betreten können.

In der Schweiz müssen Kraftfahrzeuge wie Autos und Motorräder auch tagsüber mit Licht fahren. Bei einem Verstoß kann ein Bußgeld in Höhe von über 40 CHF erhoben werden.

Während der Autofahrt herrscht sowohl für den Kraftfahrer als auch für alle Insassen des Fahrzeugs Gurtpflicht.

Im Fahrzeug auf öffentlichen Parkplätzen ist das Übernachten verboten.

Winterreifen sind in der Schweiz nicht vorgeschrieben. Dennoch sind sie, nicht nur in den Wintermonaten, zu empfehlen. Schilder zeigen an, in welchen Regionen bzw. auf welchen Abschnitten Schneekettenpflicht herrscht.

Zu beachten ist, dass Straßenschilder das Tempolimit aufheben. Generell sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu beachten, dass bereits eine Überschreitung innerhalb der Ortschaft von nur 10 km/ h bis zu 120 CHF Bußgeld kosten kann.


Tanken in der Schweiz

In der Schweiz sind ausreichend Tankstellen vorhanden. Dennoch kann ein Reservekanister bei einer Fahrt in die Berge ratsam sein. Es ist lohnenswert einen Benzinvergleich wegen der vielen Anbieter vorzunehmen. Außerhalb der Öffnungszeiten ist an den meisten Tankstellen die Selbstbedienung möglich. Gezahlt werden kann mit der EC-Karte, mit 10er und 20er Noten.


Parken in der Schweiz

Etwas kompliziert gestaltet sich das Parken in der Schweiz. Die sicherste Variante sind Parkhäuser. Die Tickets werden bei der Ausfahrt bezahlt. Sonst erfolgt das Parken nach Zonen, die farblich markiert sind.

So wird für die blaue Zone eine entsprechende Parkkarte benötigt, die gut sichtbar im Wagen hinterlegt werden muss. Diese berechtigt den Inhaber, für eine Zeitspanne von 1 bis 1,5 kostenlos zu parken.

Bei den gelben Zonen handelt es sich um vermietete bezahlte Parkplätze. Auf diesen gekennzeichneten Feldern ist das Parken nicht gestattet.

Mit Parkuhren sind die weißen Parkfelder versehen. Es kann, je nach Standort limitiert bzw. unlimitiert geparkt werden.

Auch für die rote Zone wird eine entsprechend, farbliche Parkkarte benötigt. Diese berechtigt ein kostenloses Parken von bis zu 15 Stunden.

Weiterhin gibt es gelbe Linien am Fahrbahnrand, welche ein Halteverbot markieren. Gelbe Kreuze mit gelben Verbindungslinien symbolisieren hingegen ein Parkverbot.


Maut in der Schweiz

Erfolgt die Einreise in die Schweiz mit dem eigenen Auto, muss man sich unverzüglich eine Vignette zulegen, da auf den Autobahnen Vignettenpflicht herrscht. Erhältlich sind diese an den Grenzübergängen, den Tankstellen oder am Postschalter. 40 CHF kostet eine Vignette, die jeweils bis zum 31. Januar des Folgejahres gültig ist. Gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe muss die Vignette angebracht werden.

Über die Schweizer Alpen mit der Bahn

Einschließlich der Postautolinien, der Bergbahnen und der Schifffahrtslinien umfasst das Streckennetz 29.000 km. Die Betreiber sind die Schweizer Bundesbahnen und private Unternehmen wie die Rhätische Bahn. Neben "Allround"-Tickets für die ganze Schweiz (Swiss Travel Pass), welche gleichzeitig Vergünstigungen bei Kultureinrichtungnen bieten, gibt es ebenso regionale Zugpässe wie den Tell-Pass oder den Pass Berner Oberland. Ein besonderes Highlight ist der Bahnhof am Jungfraujoch, der höchstgelegene Bahnhof Europas. Die Strecke geht zwar nur über zehn Kilometer vorwiegend im Tunnel, aber die Aussicht in 3454m Höhe entschädigt dann dafür.


Ticketerwerb

Auch beim Ticketerwerb der schweizer Eisenbahnen, setzt man auch Kompfort. Die Tickets können persönlich an einem Serviceschalter, an Ticketautomaten oder im Internet gebucht werden. Die BahnCard 25 und 50 ist im grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz gültig.

Schweizer Fernbuslinien werden geboren

In der Schweiz existiert kein ausgebautes Fernbusliniennetz. Erst allmählich wird unter anderem durch das Busunternehmen Eurobus / Domo Reisen das Fernbusliniennetz aktiviert. Der große Anbieter Flixbus darf seine Passagiere nur aus dem oder ins Ausland bringen. Eine innerschweizerische Beförderung ist nicht gestattet. Nichtsdestotrotz gibt es die Möglichkeit Flixbus für den Transport in der Schweiz zu nutzen.

Die jeweiligen Fahrzonen, ob es sich um eine Tageskarte handelt, ob die Karte nur für eine oder mehrere Städte gültig sein soll, geben den Ausschlag für die Höhe des Fahrpreises.

Tickets für die Überlandfahrten erhält man online, direkt am Busbahnhof oder in den jeweiligen Stadtbüros der einzelnen Anbieter:

Tickets können online, an Informationsschaltern und Verkaufsschaltern erworben werden. Zudem stehen für den regionalen Verkehr Fahrkartenautomaten überall bereit. Zu beachten ist, dass im Bus keine Tickets erworben werden können.

Fortbewegung in der Schweiz ist vielseitig

Es lässt sich also zusammenfassend feststellen, dass die Mobilität in der Schweiz als ausgezeichnet zu bezeichnen ist. Wer nicht mit seinem eigenen Kraftfahrzeug im Urlaub fahren möchte, kann die Bahn oder den Bus nutzen. Selbstverständlich kann auch in der Schweiz ein Fahrzeug gemietet werden. Allerdings sind Fahrten mit dem Alpentaxi, einem Schiff, einer Bergbahn oder Nostalgie-Bahn eine fantastische Alternative. Ausflüge mit einer Fähre oder einer Rikscha sind eine willkommene Abwechslung.


Schweizer Tuk-Tuks und Rikscha

Ein besonderer Höhepunkt des Urlaubs in der Schweiz ist die Fahrt mit einer Tuk-Tuk. Modernisiert wurden auch die Rikschas. Jetzt gibt es die Autorikschas. Sie werden auch teilweise Auto genannt. Es hat mit dem Gebrauch des Wortes Auto in der deutschen Sprache nichts zu tun. Tuk-Tuks können für besondere Events, aber auch eine Stadtrundfahrt gebucht werden. Es ist eine bequeme Alternative, geheimnisvolle Straßen und Gassen der Stadt zu besichtigen. Der Fahrer hat hierzu meist eine Hintergrundinformation zum jeweiligen Gebiet. Zu beachten ist, dass in der Nebensaison, also von November bis April, Rikschas nur in Bern unterwegs sind.


Boote in der Schweiz

Grundsätzlich ist das Mindestalter von 18 Jahren zu beachten. Die bestehende Anerkennungsregelung zwischen Deutschland und der Schweiz hat zur Folge, dass der deutsche Urlauber, der einen SFB Binnen besitzt, auch in den dafür zugelassenen Binnengewässern der Schweiz mit einem Motorboot fahren oder auch segeln kann. Die 6 KW und die Fläche von 15 m² dürfen für ein Motorboot bzw. eines Segelbootes überschritten werden.


Fahrrad

Die perfekte Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sind die PubliBike. Rund um die Uhr können mit der Kundenkarte in der gesamten Schweiz die Velos und E-Bikes ausgeliehen werden. Tageskarten gibt es an bestimmten Verkaufsstellen. Die PubliBike-App zeigt die Verfügbarkeit an. Wie das Ausleihen funktioniert ist selbsterklärend. Selbst das Aufladen der E-Bikes erfolgt automatisch in der Station.

9. Aktivitäten

Aktivitäten

Zwischen Bergen und Seen eingebettet bietet die Schweiz spektakuläre Naturansichten auf kilometerlangen Wanderwegen, von imposanten Bergspitzen und rekordverdächtigen Bergbahnen. Die Schweiz ist historisch ebenso bedeutsam wie kulturell spannend und für eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten wie gemacht.

Freizeitaktivitäten in der Schweiz

Ob Wandern, Velofahren, Wellness oder Shopping, die Schweiz bietet für alle etwas. Das manigfaltige Angebot der Schweiz lässt bei keinem Urlauber Langeweile aufkommen. Hinter jeder Ecke verbirgt sich etwas neues, welches wartet entdeckt zu werden.


Museum

Museum

Bei einer Reise in die Schweiz, sollte auch der kulturelle Aspekt nicht zu kurz kommen. Daher eine Übersicht der beliebtesten Museen der Schweiz.

Die Sammlung Moderner Kunst Zürichs befindet sich im Kunsthaus. Bedeutend ist, dass Kunstwerke von Picasso, Monet und Chagall neben den Werken von zeitgenössischen Künstlern der Schweiz zu betrachten sind.

Ein Besuch in Zermatt im Matterhorn Museum sollte auf jeden Fall auf dem Plan stehen. Die Besucher hören in den unterirdischen Räumen den stürmischen Wind am Berg. Abenteuer über den afrikanischen Ursprung bis hin zu Erstbesteigung werden dem Besucher in fesselnden Geschichten erzählt.

Das Olympisches Museum in Lausanne ließ durch Pierre de Coubertin den olympischen Gedanken wieder aufleben. Er gründete auch das IOK (Internationale Olympische Komitee). Eröffnet wurde das Museum 1993.

Am Fuße des Schlosshügels von Pringy öffnete 1969 die Schaukäserei ihre Pforten. Nachdem die Bauern täglich zweimal ihre frische Milch abgeliefert haben, wird diese, was die Besucher beobachten können, nach traditionsreichen Rezepten, zu köstlichen Laiben verarbeitet.

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, in einer Schokoladenfabrik zu sein. In Echtzeit hat der Besucher die Möglichkeit zu verfolgen, wie die einzelnen Stufen der Herstellung bis zur fertigen Schokolade in der Maison Cailler – Schokoladenfabrik in Broc ablaufen.

Dem Schweizer Maler und Grafiker Jean Tinguely zu Ehren wurde hier im Tinguely Museum in Basel die weltweit größte Sammlung seiner Werke zusammengetragen. Im Tinguely Museum finden auch interessante Wechselausstellungen statt.

3.000 Objekte wurden seit 1959 auf einer Fläche von 20.000 m² im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zusammengetragen. Es ist das Museum in Europa, welches die Mobilität umfassend darstellt. Das Highlight stellt der Simulator der Lokomotive dar, der gefahren werden darf.

Bereits im 18. Jahrhundert wurden Gäste wie Joseph Bonaparte und Voltaire im Schloss Prangins beherbergt. Besonders zu empfehlen ist die Dauerausstellung "Noblesse oblige! Leben auf dem Schloss im 18. Jahrhundert".

Der Anfang waren 16 typische Gebäude der Schweiz. Seit 1978 sind es derzeit rund 100 Bauwerke (Wohn- und Wirtschaftsbauten), die dem Besucher auf einer Fläche von 66 ha im Freilichtmuseum Ballenberg in Brienz präsentiert werden. Das Alltagsleben der Schweizer wird anschaulich in ihren Hütten, Kammern und Stuben, dargestellt.

Das heutige Rhônetal war noch vor 200 bis 60 Millionen Jahren ein Flachmeer. Das Salzvorkommen, welches heute noch abgebaut wird, wurde im 15. Jahrhundert entdeckt. Während der Besichtigung des Salzbergwerk in Bex wird die Entwicklung der Salzgewinnung von 1684 bis heute gezeigt.


Oper & Schauspiel

Oper & Schauspiel

Bekannt sind vor allem Genf und Bern aber auch Zürich und Basel, wenn es um Theatertradition geht. Es sind die großen Opernhäuser, die über die Grenzen hinaus bekannt sind. Durch die Mehrsprachigkeit in der Schweiz sind auch entsprechende Theater nennenswert. Für die deutschsprachigen Theater ist an erster Stelle das Schauspielhaus Zürich zu nennen. Bekannt beim französischsprachigen Theater ist das Théatre Vidy-Lausanne. Besonderer Beliebtheit im italienischsprachigen Theaterbereich erfreut sich das Teatro popolare della Svizzera italiana (TEPSI). Besuche lohnen sich auch im Freilichttheater, wo die traditionsreiche Aufführung der Tell-Sage, zu empfehlen ist. In Bern sind die traditionsreichen Keller- und Kleintheater zu finden. Wer aber einen Besuch in einem Opernhaus vorzieht, findet diese, in den meisten größten Städten der Schweiz (Basel, Luzern, St. Gallen).


Ausstellungen

Ausstellungen

Das Vögele Kulturzentrum hält Ausstellungen für ein breit gefächertes Publikum bereit.

Auch die Umwelt Arena ist eine Adresse, bei der mehr als 100 Firmen und Organisationen in 45 interaktiven Ausstellungen über Themen wie die Natur oder wie Geld eingespart werden kann, informieren.

Vor allem im Winter ist das Historische Museum Luzern ein guter Tipp. Präsentiert werden Theatertouren, Ausstellungen und Veranstaltungen, die zur Kulturgeschichte der Region Luzern Auskunft geben.

Schon seit 1959 besteht das Aargauer Kunsthaus in Aarau in seiner heutigen Form. Neben den Sammlungen der Schweizer Kunst aus dem 18. Jahrhunderts, ist dieses Kunsthaus durch seine Wechselausstellungen bekannt.

Der letzte Tipp ist das Völkerkundemuseum in Zürich. Ihm kann man innerhalb kürzester Zeit Besuche abstatten, da neben den wechselnden Ausstellungen ein vielfältiges Programm mit Veranstaltungen geboten wird.


Kirchen & Tempel

Kirchen & Tempel

Fünf berühmte Kirchen der Schweiz, die auf der Reiseroute stehen sollten, sind:

Die Kathedrale Notre-Dame in Lausanne gilt als das bedeutendste Bauwerk der Gotik, welches in der Schweiz steht. Heute ist die ehemalige Bischofskirche die reformierte Hauptkirche der Stadt. Sie wurde in drei Phasen erbaut. Begonnen etwa 1170 und vollendet um 1215. Beim St. Peter in Zürich handelt es sich um eine der 3 Altstadtkirchen. Das barocke Kirchenschiff wurde 1706 eingeweiht. Doch bereits wird 857 der "curtis sancti Petri" eine frühere Kirche, erwähnt. Bei der St. Laurenzkirche in St. Gallen handelt es sich um eine evangelisch-reformierte Pfarrkirche. Der Baubeginn wird in die Mitte des 12. Jahrhunderts eingeordnet. Geweiht ist sie dem Märtyrer Laurentius von Rom. Der Berner Münster ist die eine der wichtigsten Kirchen des Landes. Gewidmet war sie einst dem HI. Vinzenz von Saragossa, sodass eine unvergleichbare Glasmalerei aus dem 15. Jahrhundert den Besucher beeindruckt. Vollendet wurde die größte spätmittelalterliche Kirche aber erst im 19. Jahrhundert. Das Wahrzeichen von Basel das Basler Münster und die Sehenswürdigkeit der Stadt, welche unbedingt besucht werden sollte, misst eine Höhe von 67 m. Markant ist der rote Sandstein. Zwei schlanke Kirchtürme, die mit bunten Ziegeln gedeckt sind, durchdringen das Stadtbild. Erbaut wurde das Münster zwischen 1019 und 1500. Daher wird sowohl ein romanischer als auch ein gotischer Baustil vorgefunden.

Sportliche Schweizer

Fast 70% der Schweizerinnen und Schweizer zwischen 15 und 74 treiben Sport. Die Schweizer Bevölkerung betätigt sich in mehr als 250 Sportarten und wird dadurch immer polysportiver. Lifetime-Sportarten wie Wandern, Radfahren, Schwimmen und Skifahren erfreuen sich auch heute noch wachsender Beliebtheit.


Golf

Golf

Golf wird in der Schweiz großgeschrieben. Daher gibt es online gleich eine ganze Übersicht von Golfplätzen und auch von Hotels, die sich auf die Golfer spezialisiert haben. Als Hauptregion für diesen Sport gilt Basel. Im Dreiländerdreieck befinden sich der Golfclub Rheinfelden und der Golf & Country Club Basel. Durch viel Grünes sind diese beiden Anlagen für Anfänger auf diesem Gebiet geeignet.


Segeln & Wassersport

Segeln & Wassersport

Obwohl es wesentlich mehr Angebote für den Wassersport in der Schweiz gibt, soll hier stellvertretend Graubünden genannt werden. Die Rheinschlucht lädt zum River Rafting ein. Wer sich auf Canyoning im Urlaub freut, ist in der Viamala oder in den Schluchten von S-Chanf richtig. Auf den Oberengadiner Seen ist Kitesurfen oder Surfen angesagt. Die gesamte Vielfalt des Wassersports, verbinden mit Flussabenteuern auf dem Inn, versprechen reichlich Abwechslung. Selbstverständlich kommen in den vielen Seen auch die Taucher auf ihre Kosten. Die Badegäste wird es interessieren, dass die Badegewässer der Alpenrepublik eine hervorragende Wasserqualität aufweisen. Ein Vergleich findet turnusmäßig entsprechend der EG-Wasserrahmenrichtlinie und die Schweizer Wasser- und Gewässerschutzgesetzgebung statt.


Klettern

Klettern

Wer das Klettern in seinem Urlaub fokussiert ist in der Schweiz an der richtigen Adresse. Es bieten sich derartig viele Möglichkeiten, sodass zunächst festgelegt werden muss, in welchen Teil des Landes die Reise gehen soll. Es bieten sich die Gebiete,

  • Jura-Mittelland
  • Süd-West-Schweiz
  • Nord-Ost-Schweiz
  • Süd-Ost-Schweiz

hierfür an. So kann bei einer groben Vorauswahl eine nähere Recherche zu Schwierigkeitsgrad, die Zustiegszeit, die vorhandenen Routen, die Parkmöglichkeiten und vieles mehrerfolgen. Das Angebot ist enorm und Bedarf vorheriger Informationen.


Wandern

Wandern

Beim Wandern ist zu überlegen, ob

  • Nationale Routen
  • Regionale Routen
  • Lokale Routen
  • Hindernisfreie Wege

in Betracht kommen. Ein Beispiel für die internationale Route wäre Via Alpina. Innerhalb dieser Strecke werden 14 der schönsten Alpenpässe passiert. 6 Kantone werden in 19 Etappen durchquert. 370 km ist diese Route lang. Wobei zu beachten ist, dass die Anforderungen mittelschwer sind, aber der Grad an die Kondition mit schwer eingestuft wurde. Für noch untrainierte Körper bietet sich eher die regionale Route im Appenzellerland an. Sie führt bei einer Länge von 55 km, die in 3 Etappen eingeteilt wurde, zu 50 interessanten Kulturobjekten. Bei Reisenden, bei denen Wandern nur eine Freizeitbetätigung im Urlaub sein soll, ist eine der lokalen Routen zu empfehlen. Beispielsweise, wenn man sich in der Nähe von Genf aufhält, die La Plaine. In reichlich 5 Stunden werden die rund 20 km auf einem Wanderweg zurückgelegt. Die Höhenunterschiede betragen zwischen 150 m bis 180 m. Auch auf Urlauber im Rollstuhl hat sich die Schweiz eingestellt. Der Furi-Weg führt (mittelschwere Route für Rollstuhlfahrer) von Furi bis zum Dorf Zermatt. Es sind 5 km für die knapp 2 Stunden benötigt werden.


Wintersport

Wintersport

Warum denn nicht auch mal nachts Ski fahren. Vor den Toren Zürichs wird es möglich. Aber auch das Snowboarden, das Langlaufen und Loipen können neben den Winterspaziergängen zu einem abwechslungsreichen Urlaub beitragen. Ebenso wie beim Klettern oder Wandern bietet die Schweit dem Wintersportler zahlreiche Möglichkeiten. Eine vorherige Recherche über die Optionen in den einzelnen Skigebieten ist daher unumgänglich. Die Schwiez bietet jedem Wintersportler, ob Anfänger oder Profi genügend Auswahl um am Ende des Tages einen erfolgreichen Tag hinter sich zu lassen.


Weitere Sportmöglichkeiten

Weitere Sportmöglichkeiten

Für zwei Personen sind die Schlittenhundetouren ein wahrer Traum. Nur der Musher und die Huskies sind auf dieser Tour dabei. Durch die Kälte und die romantische Umgebung kann man sich ganz eng aneinander kuscheln. Aber auch Kurse, um mit den Schlitten und den Huskies umgehen zu können, werden angeboten.

Schweizer Festivals mit langer Tradition

Bei den Festivals der Schweiz ist das Gurtenfestival, das Open Air Festival St. Gallen, das Montreux Jazz Festival und das Open Air Festival Frauenfeld zu nennen. Das Gurtenfestival in Bern in der Schweiz ist ein Musikfestival, welches seit 1977 jährlich stattfindet und 4 Tage andauert. Eines der ältesten und größten Open-Air-Musikfestivals ist das Open Air St. Gallen. Dieses findet am letzten Juni Wochenende jeden Jahres im Sittertobel statt. Ebenfalls eine jährliche Veranstaltung ist das Montreux Jazz Festival. Der Austragungsort ist der Kanton Waadt. Seit 1985 findet das größte Open-Air-Musikfestival der Deutschschweiz und gleichzeitig das größte Hip-Hop-Festival Europas statt. Es handelt sich um das Open Air Frauenfeld.

Herausragende kulturelle Festivals sind unter anderem:

MonatStadtFestival / Veranstaltung
JanuarHornbachIce Rock
GenfFestival Antigel
FebruarBadenOne Of A Million
NyonLes Hivernales
St. GallenNordklang Festival
MärzZürichm4music Festival
Zürich Der Schwarze Ball
AprilZürichMystica
BaselBlues Festival Basel
UsterElements Of Rock
GenfElectron Festival
MaiWilRockAmFreitag
MaltersNothing But Metal Festival
WinterthurAfro-Pfingsten Festival
EttiswilSpring Bluegrass Festival
WeggisRiviera Latina Festival
SchaffhausenSchaffhauser Jazzfestival
SchweizersholzOpen Air Bischofszell
Alt St. JohannRock The Hell
JuniCrissierBlues Rules Festival
OberriedenOpenair Oberrieden
Oberrieden Kinder-Openair Oberrieden
Crans près CélignyCaribana Festival
InterlakenGreenfield Festival
OlsbergSolsberg Festival
NeuchâtelFesti’neuch
KasernenarealZurich Pride Festival
HinwilRock The Ring
ZernezBurning Mountain Festival
St.GallenOpenAir St.Gallen
MontreuxMontreux Jazz Festival
JuliFilisurOne Love Festival
FrauenfeldOpen Air Frauenfeld
BielPod´Ring
LostalloShankra Festival
GurtenGurtenfestival
LocarnoMoon and Stars
NyonPaleo Festival
VerbierVerbier Festival
EtzikenOpenair Etziken
FlumsFlumserberg Open Air
AugustSteinhausenWaldstock Open Air Spektakel
SchaffhausenStars in Town - Das Festival
BernBuskers Bern
ZofingenHeitere Open Air
ZürichStreet Parade
AvenchesRock Oz´Arènes
GampelOpen Air Gampel
BaselEm Bebbi sy Jazz
WinterthurWinterthurer Musikfestwochen
OrpundRoyal Arena Festival
SeptemberBadenFantoche - Festival für Animationsfilm
OktoberPrattelnUp In Smoke Festival
NovemberWolfwilSonic
Dezember-

Der Einkauf in der Schweiz

Einkaufen ist im Urlaub auch ein wichtiges Thema. Das betrifft nicht nur Frauen, wenn man an die Schweizer Uhren oder Elektroartikel denkt. Beliebt um den Shoppinggelüsten zu frönen sind die Städte Zürich, Genf und Lugano. Ob das Flanieren auf Einkaufsmeilen oder kleine authentische Lädchen im Mittelpunkt stehen, ist jedem Urlauber selbst überlassen. Geboten wird allen etwas.


Ein- und Ausfuhrbestimmungen in der Schweiz

Bei den Ausfuhrbestimmungen in die Schweiz werden die Mengen nach den Tagen des Aufenthaltes berechnet. Es ist zu beachten, dass die Schweiz nicht zur EU gehört und damit andere Zollbestimmungen herrschen.

Nähere Informationen zum Thema Zoll und Ein- und Ausfuhrbestimmungen bei einem Schweizurlaub sind unter dem Punkt Gesetze zu finden.

In Deutschland sind die deutschen Zollvorschriften zu beachten. Bei der Einreise aus der Schweiz gelten die Zollvorschriften für die Einreise aus nicht EU-Ländern.

Wunder der schweizer Natur

Geologische Wunder stellen die Hochebenen und Alpengärten dar. Diese Vorschläge sind speziell für Urlauber in Graubünden. Für sie bietet sich das abgelegene Val di Campo an. Es liegt zwischen dem Berninapass und Poschiavo. Es steckt voller Naturwunder und strahlt zugleich Ruhe aus. Die einzige dreifache Wasserscheide in Europa ist auf der Höhe vom Lunghinpass. Belohnt werden Besucher von einem spektakulären Blick, wenn sie sich in der Tektonikarena Sardona oberhalb von Flims Laax befinden. Kletterer finden ihr Paradies im Rätikon. Die Greina-Ebene beeindruckt mit ihrem einzigartigen Alpenbiotop. Weitere Highlights sind im Alpinum Schatzalp vorzufinden. Die dortige Pflanzenwelt umfasst um die 3.500 verschiedene traumhafte Arten. Dies ist nur eine kleine Anzahl an Wundern der Natur in der Schweiz. Hinter jedem Berpass versteckt sich eine neue einmalige Kulisse der Natur.

Beauty und Wellness im schweizer Alpenland

Hat man seinen Urlaub in einem Hotel gebucht, gehört meist zum Angebot, dass man einen Kosmetiksalon innerhalb des Hauses aufsuchen kann. Ist man allein mit dem Auto unterwegs, findet man renommierte Anbieter in den größeren Städten. Wellness für Körper und Geist bietet das öffentliche Thermalheilbad in Bad Ragaz. Seele, Geist und Körper können hier relaxen und sich regenerieren. Es ist eine einzigartige Thermalwasserwelt, die dem Gast geboten wird. In seiner Form wirkt das Thermalwasser heilend. Gegen verspannten Muskeln und zur Stärkung der Abwehrkräfte ist ein Besuch in der Saunalandschaft geeignet. An gleicher Stelle kann auch das Wellness Angebot auf höchstem Niveau genossen werden.

10. Regionen & Geographie

Regionen & Geographie

Die zahlreichen verschiedenen Schweizer Urlaubsregionen bieten für Jeden das passende Angebot.

Jura

Jura, im Nordwesten gelegen ist im Westen und Nordwesten ein Teil der Staatsgrenze zu Frankreich. Der Kanton Jura wird in die drei Bezirke Delsberg, Pruntrut und Freiberge aufgeteilt. In dem Kanton mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte kann der Jura-Pass erworben werden. Ab einer Übernachtung ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gratis.


Mittelland

Im Mittelland ist Rheinfall bei Schaffhausen eine Natursehenswürdigkeit und somit der Anziehungsmagnet der Region. Durch die dichte Besiedlung ist das Verkehrsnetz hervorragend ausgebaut. Daher bieten sich im Urlaub Städtereisen nach Zürich oder Bern an. Mit 30 % Flächenanteil ist das Mittelland eine der drei Großlandschaften der Schweiz.


Voralpen

Für alle Altersgruppen sind die Voralpen ein guter Tipp. Mehr als 100 km ausgeschilderte Routen können erkundet werden. Beliebt ist Châ¬tel-St-Denis zum Einbruch der Nacht. Mit Kindern kann ein verzauberter Spaziergang in Schneeschuhen unternommen werden. Dieser dauert etwa eine halbe Stunde. Der Höhepunkt von diesem Ausflug ist eine Märchenlesung.


Schweizer Alpen

Weltweit bekannt, auf vielen Bildern abgebildet sollte bei dem Besuch der Schweizer Alpen auf keinen Fall das Matterhorn ausgelassen werden. Ein weiterer Tipp ist die Fahrt mit dem Bernina-Express. Da dies ein besonderes Erlebnis ist mit ihm durch die zauberhafte Landschaft zu reisen, ist eine rechtzeitige Buchung ratsam.


Drei-Seen-Land

Aktivitäten je nach Jahreszeit sind Mountainbiken, Skaten, Wassersport, Golfen, Schneeschuhlaufen und vieles mehr. Es können eigene Erlebnistouren unternommen werden. Interessant sind aber auch die Stadtführungen. Besonders für Familien mit Kind wird beispielsweise der Zugüberfall oder auch eine Schnitzeljagd mit Schokoladenfondue geboten.


Alpensüdseite

In Tessin könnte eine Sommertour in den Berger im Schnee beginnen. Dieser ist noch in den Felsen. Enden könnte sie an Hängen und Kastanienwälder. Eine faszinierende Einheit bilden Bauten der alten Tradition und der modernen Bauweise. Abenteuerlich Abfahrten erwarten die Winterurlauber. Mit Schlitten oder Ski kann auf Entdeckungstour gegangen werden.


Ostschweiz

Ein Abstecher in der Hundertwasser Markthalle lohnt. Erwachsene zahlen 5 CHF Eintritt für Bilder und Filme der Bauphase, des Lebens von Friedensreich Hundertwasser und Souvenirs können ebenfalls erworben werden. Einmal hier gestoppt sollte auch ein Blick auf die atemberaubenden Thurfälle geworfen werden. Erholung verspricht die Tama Therme Bad Ragaz.


Nordostschweiz

Erkundet werden können die Seen mit dem Schiff. Die schönsten Gipfel können erklommen werden. Entweder mit der Bergbahn oder auch zu Fuß lassen sich Museen und andere Sehenswürdigkeiten besuchen. Naturschauspiele wie der Rheinfall oder die Taminaschlucht sind ebenso spektakulär, wie die Säntis-Schwebbahn oder das Schloss Vaduz.


Südostschweiz

Die Ostschweiz reicht vom hügeligen Appenzellerland bis zum glitzernden Bodensee. Es gehören die alpinen Regionen im Toggenburg und auch die Ferienregion Heidiland dazu. Im Winter kommen in den Skigebieten Freunde von Ski, Snowboardern und Carving auf ihre Kosten. Der Sommer sind die Radwege vor allem um den Bodensee zu empfehlen.


Zentralschweiz

Der Vierwaldstättersee trug im Mittelalter den Namen Luzerner See. Dort lassen sich die Wurzeln der Eidgenossenschaft finden. Von den schönsten klassischen Wintersportgebieten befinden sich hier 21. Sommerurlauber sollten einen Abstecher zur Schöllenbrücke wagen. Die erste Zahnradbahn Europa über den Gotthard öffnete 1871.

11. Medien

Regionen & Geographie

Die Medienlandschaft der Schweiz ist sehr vielfältig. Neben klassischen Medien, wie TV, Radio oder Zeitungen gehören mittlerweile auch Soziale Netzwerke und Streaminganbieter zu den Informationsmedien der Schweizer Bevölkerung.

Telefonieren in der Schweiz

Wer von keinem Festnetz zum Telefonieren abhängig sein will, sollte sich eine Prepaid Karte vor dem Urlaub kaufen. In der Schweiz bietet sich die Schweizer Telefonkarte Taxcard an. Mit ihr kann bargeldlos aus den öffentlichen Telefonkabinen ins Ausland, also auch nach Deutschland telefoniert werden. Die Taxcard© kann im Swisscom Shop, bei den Poststellen, an Kiosken oder Tankstellen Shops gekauft werden. CHF 5.00, CHF 10.00 und CHF 20.00 sind hierfür die Werte, zu denen sie abgegeben werden.


Internationale Vorwahlnummern

LänderVorwahl
Schweiz0041
Deutschland0049
Österreich0043

Regionale Vorwahlen

In der Schweiz gibt es keine regionalen Vorwahlen wie in Deutschland. Dies wurde 2007 Schweizweit abgeschafft. Nun haben alle schweizer Telefonanschlüsse eine neunstellige Nummer, welche bei einem Umzug in eine andere Region problemlos mitgenommen werden kann. So ist die Ortsansässigkeit des Telefonanschlussbesitzers anhand der Telefonnummer nicht mehr möglich.


Kosten und Schweizer Anbieter

Bei den Kosten konnte ermittelt werden, dass eine Minute aus der Schweiz nach Deutschland im Selbstwahl-Ferndienst 1,50 CHF kostet. 60 Rappen müssen in eine Telefonzelle eingeworfen werden. Erst ab diesem Betrag ist ein Telefonieren möglich. Um flexibel beim Telefonieren aus einer Telefonzelle heraus zu bleiben, bietet sich der Kauf der Schweizer Telefonkarte (Taxcard) an. Sie kann zu unterschiedlichen Werten an Bahnhöfen, in Kiosken oder Postbüros gekauft werden.

Internet in der Schweiz

Das Teure am Surfen in der Schweiz sind die Roaming- und Wi-Fi Kosten. Mehr als 1.700 Hotspots in der Schweiz stehen für die Reisenden Public Wireless LAN zur Verfügung, um diese zu umgehen. Mit dem WLAN-fähigen Handy oder dem Tablet kann hier gegen eine stündliche, tägliche oder monatliche Gebühr, günstig gesurft werden. Noch nicht überall, aber in vielen Hotels, in Lokalen und auch auf Flughäfen wird das Free Wi-Fi gratis, teilweise mit Zeitbegrenzung, angeboten. Praktisch sind natürlich auch die mobilen Hotspots. Diese kann der Urlauber zusammen mit einer Prepaid-Sim Karte mieten oder kaufen. Mit dem Handy, Notebook oder Tablet macht das grenzenlose Surfen, zu angemessenen Kosten, Spaß.


Mit dem Handy in der Schweiz online gehen

Wer häufiger oder länger in der Schweiz unterwegs ist, sollte sich nach einer Prepaid-Karte aus der Schweiz umsehen. Mit dieser telefoniert und surft man zu deutlich günstigeren Konditionen. Das bedeutet günstige Tarife innerhalb der Schweiz, aber auch deutlich günstigere Telefonate von der Schweiz nach Deutschland. Wie viel genau die Minute kostet, hängt dabei vom gewählten Tarif ab. Möchte jemand aus Deutschland das Handy mit der schweizerischen Prepaid-Karte erreichen, kann dieser von günstigen Call-by-Call-Tarifen Gebrauch machen.

Prepaid-Sim-Karten können bei vielen Anbietern schon vor der Reise direkt im Internet bestellt werden. Große Anbieter in der Schweiz:

Schweizer Radio und Fernsehen behauptet sich

Bisher konnte das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) seine Führung behaupten. In der Regel sind es SRF 1, SRF zwei und SRF info, welches empfangen wird. Reflektiert wird bei SRF 1 der große Teil an Eigenproduktionen durch die Ausstrahlung Informations-, Unterhaltungs- und Kulturangeboten. Fokussiert auf das jüngere Publikum mit Sport, Spielfilme und Serien hat sich SRF zwei. Als Nachrichtensender und Anbieter von Wiederholungen ist SRF info zu sehen.

Zuverlässige schweizer Post

Zuverlässig ist der Anbieter Swiss Post International. Das Porto für den Brief oder die Karte aus dem Urlaub kostet von der Schweiz nach Deutschland als Standardsendung bis 20 g 1,30 CHF bzw. 1,20 CHF. Je nach Gewicht steigen die Kosten, sodass für das Porto maximal 3,50 CHF bzw. 2,70 CHF für den Brief oder die Karte einkalkuliert werden müssen. Für die Zustellung für einen normalen Brief oder eine Postkarte ist von 2 - 3 Werktagen auszugehen.

12. Weitere Tipps

Regionen & Geographie

Wie zu jeder Reise bietet es sich auch für den Urlaub in der Schweiz an, eine Checkliste anzufertigen. So kann man relativ sicher sein, dass nichts vergessen wird. Sobald der Reisetermin feststeht, kann begonnen werden mit der Planung.

Das Packen der Koffer richtet sich danach, wann und wohin die Reise gehen soll. Zu empfehlen sind auf jeden Fall auch ein paar warme Kleidungsstücke, festes Schuhwerk, Sonnenschutzmittel und Insektenschutz, mitzunehmen. Sonst unterscheidet sicher der Inhalt des Reisekoffers nicht von anderen Reisen.

Nicht nur die schweizer Großstädte sind attraktiv

Zwei, der Highlights von Genf sind, neben weiteren anderen Besonderheiten, Jet d´eau mit dem Wahrzeichen, dem 150 Meter hohen Wasserstrahl und die Kathedrale Saint-Pierre. Von ihrem Nordturm aus kann die spektakuläre Aussicht über die Stadt genossen werden.

Zürich zieht die zahlreichen Urlauber wegen der Galerien und Museen magisch an. Aktivitäten wie das Schwimmen im Zürichsee oder die Wanderungen in die umliegenden Uetliberg sind ein weiterer Höhepunkt, ehe Abenteurer, die Wasserfälle in der Nähe Rheinfall besuchen können. Beliebt ist auch das Nachtleben von Zürich-West.

Bern lockt mit seinen Sehenswürdigkeiten, den historischen Stätten und dem kulturellen Leben. Imposant sind die Sandsteinfelsen, die Türme und die 11 prächtigen Brunnen. Ein muss für Jazz-Liebhaber ist Montreux. Herrlich sind auch die Palmen, die Weinberge und das Ufer des Genfersees.

Eine Panorama-Aussicht auf die Walliser Alpen und die größte alpine Shopping Meile zeichnet Crans-Montana aus.

Eine sonnige und attraktive Landschaft bietet Verbier seinen Ski interessierten Junioren, wo schon viele Meisterschaften, sogar Weltmeisterschaften ausgetragen wurden.

Familien mit Kindern fühlen sich im Berner Oberland in Gstaad in der idyllischen und zugleich abwechslungsreichen Ferienregion wohl.

Lugano bietet seinen Besuchern mit seinem mediterranen Flair alles, was man von einer charmanten Kleinstadt mit Weltklasseformat erwarten kann.

Weltberühmt ist das Matterhorn bei Zermatt. Es ist ein Skigebiet, welches für die Winterurlauber 63 Lifte bereithält. Dann können sie einen Teil der 360 km Piste abfahren. Es ist auch der Trainingsort vieler Ski-Nationalmannschaften.

Wird ein Mitbringsel aus dem Urlaub gesucht, sollte gleich im Ort Interlaken danach Ausschau gehalten werden.

Stromspannung in der Schweiz

Die Spannung beträgt 230 Volt, die Frequenz 50 Hz. In der Schweiz werden zweipolige (Typ C) und dreipolige (TYP J) Stecker verwendet.


Adapter für den Schweizurlaub

Es werden also bei der Benutzung von Rasierapparaten, Haartrocknern und anderen Elektrogeräten keine Schwierigkeiten auftreten. Ein Netzadapter ist dennoch einzupacken. Die Schukostecker sind mit den Schweizer Steckdosen nicht kompatibel. Falls der Adapter vergessen wurde, kann man darauf hoffen, dass das Hotel, welches gebucht wurde, diese zur Verfügung stellt.

Trinkgeld in der Schweiz

Obwohl es seit 1974 in der Schweiz nicht mehr notwendig ist Trinkgeld zu geben, wird es in der Praxis gehandhabt. Oft gilt die Regelung, dass bis zum nächsten Franken aufgerundet wird. Seltener findet man es, dass Gäste noch einen Franken obendrauf legen. Da es eine Anerkennung der Serviceleistung darstellt, liegt es im eigenen Ermessen.

Taxi fahren in der Schweiz

Unumstritten ist, dass Zürich weltweit unter den Metropolen die höchsten Taxipreise abkassiert. Am günstigsten ist die Fahrt in St. Gallen. Ein Beispiel soll zeigen, womit zu rechnen ist. Hier lagen 4 km Fahrtstrecke inklusive 5 Min. Wartezeit zugrunde. Im Kanton Zug (Baar) mussten dort 34 Franken gezahlt werden. Es folgte die Fahrt in Thun, bei der für die gleichen Bedingungen 31,20 Franken zu entrichten waren. Am günstigsten ist die Taxifahrt in Zug mit nur 30,85 Franken. Es lässt sich also keine pauschale Aussage treffen. Zu erfragen ist der jeweilige Grundpreis und wie es mit der Berechnung der Wartezeiten verhält. Flächendeckend ist das Netz der Taxis, vor allem in den Urlaubszentren und Ballungsgebieten, gut ausgebaut.

Öffnungszeiten von Geschäften in der Schweiz

In der Schweiz kann man in der Regel von Montag bis Freitag ab 09.00 Uhr bis 18.30 Uhr einkaufen. Samstags haben die meisten Geschäfte von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Sonntags ist das Einkaufen nur an Flughäfen, einigen Bahnhöfen und Autobahnraststätten möglich.

Abhebegebühren und zusätzliche Bankgebühren in der Schweiz

Gebühren in der Schweiz fallen in der Höhe an, wie sie die Hausbank des Kunden festgelegt hat. Sie variieren daher erheblich. Ein großer Teil der deutschen Banken erhebt für eine Barabhebung 5,00 Euro pro Vorgang, an einem fremden Automaten. Gebührenfreies Abheben ist meist bei den Direktbanken durch die Nutzung von Kreditkarten (Visa, Mastercard) möglich. Hier lohnt es, sich wirklich genau zu informieren. So kann die Urlaubskasse merklich geschont werden.

Einige deutsche Banken bieten die Möglichkeit einer kostenlosen Abhebung im Ausland.

Gefährliche Tiere und Pflanzen in der Schweiz

Die Schweiz ist nicht besonders bekannt für ihre Gifttiere. Und doch gibt es Schlangen, Skorpione, Spinnen, Kröten, Salamander oder Raupen, deren Körpersäfte für den Menschen giftig sein können. Schneller als mit giftigen Tieren kommt man mit giftigen Pflanzen in Berührung. Tatsächlich wachsen einige der giftigsten Pflanzen weltweit in der Schweiz – einige davon sogar im Garten.


Tiere

Tiere

In der Schweiz sind Bisse und Stiche durch giftige Tiere eigentlich relativ selten. Sollte es dennoch dazu kommen, handelt es sich meist um Infektionen, die danach auftreten. Allerdings handelt es sich dann meist um lokale Giftwirkungen. In der freien Wildbahn der Schweiz sind acht Schlangenarten bekannt. Es ist aber nur die Aspisviper (Vipera aspis) und die Kreuzotter (Vipera berus) giftig. Was sich als falsch erwiesen hat, ist nach einem Schlangenbiss die Wunde auszusaugen, ausschneiden oder mit einer Binde abzustauen. Die einheimischen Arten dringen kaum durch die menschliche Haut weit genug vor, um Vergiftungssymptome hervorzurufen. Dennoch sollte nach einem Biss oder Stich von Schlangen oder Insekten ein Spital aufgesucht werden. Hierbei handelt es sich um eine reine Vorsichtmaßnahme. Wer allerdings eine bekannte Allergie dagegen hat, sollte seine Medizin dagegen mit sich führen und anschließend beim Arzt vorstellig werden. Nicht ungefährlich hingegen ist ein Biss einer Fledermaus. Eine Tollwutimpfung sollte erfolgen, wenn der eigene Schutz durch Impfungen nicht mehr ausreichend ist.


Pflanzen

Pflanzen

In der Schweiz ist die Wahrscheinlichkeit mit giftigen Pflanzen in Berührung zu kommen wesentlich höher, als auf giftige Tiere zu treffen. Es gibt in der Schweiz Pflanzen, die weltweit zu den giftigsten Pflanzen gehören. Dabei sind einige von ihnen sogar in Gärten zu finden. Die gesundheitlichen Probleme beschränken sich meist auf Hautverätzungen. Hier die ein paar der gefährlichsten Vertreter:

  • Bärlauch
  • Herbstzeitlose
  • Atropa belladonna
  • Conium maculatum (gefleckter Schierling)
  • Taxus baccata
  • Eibe
  • Fingergut
  • Riesenbärenklau
  • Johanniskraut

Toxische Wirkungen beim Menschen können Atemwegsreizungen, Hautirritation und beim Verzehr, zum Tode führen. Es können aber auch Herzrhythmusstörungen, Schock, Übelkeit oder Krämpfe die Folge sein. Ist die Haut betroffen, können kühlende Umschläge und vom Arzt verordnete kortisonhaltige Salben Entzündungen und Schmerzen verringern. Sobald sich jedoch aufgeführte Symptome zeigen, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen oder ins Krankenhaus zu gehen.


Naturphänomene

Naturphänomene

Natürlich gibt es in der Schweiz einen Monsun, so wie er aus betroffenen Ländern bekannt ist, nicht. Dennoch haben sogar Meteorologen die Naturereignisse im Juni 2007 mit einem europäischen Monsun betitelt. Zu Überflutungen kam es, da in Brunnen in einer Nacht 70 Liter pro m² Regen fielen. Zwischen Brunnen und Flüelen musste die BFS-Gotthard-Strecke deshalb kurzzeitig gesperrt werden. Auch die A 4 war von Verkehrsbehinderungen, zurückzuführen auf den europäischen Monsun, betroffen.

Realistisch ist die Lawinengefahr oder der Abrutsch in eine Bergspalte beim Alpensport. Daher sollte stets darauf geachtet werden sich auf den aufgeschilderten Pfaden und Pisten zu bewegen.